# taz.de -- Zukunft der Arbeit: Abstiegskampf am Fließband
       
       > Warum dominiert die Sorge vor dem Abstieg die Arbeiterschicht? Unser
       > Autor hat die Kolleg:innen seiner Eltern gefragt.
       
 (IMG) Bild: Tung Doans Vater im April 1992. Im Dachgeschoss dieser Pension bezogen die Eltern ihre erste Wohnung nach der Asylunterkunft
       
       Mein Vater hat eine Arbeitskollegin, Annika. Seit 16 Jahren arbeiten sie
       zusammen in einer Fabrik für Kleidungsstücke. Einige Jahre lang sogar
       direkt nebeneinander, an benachbarten Maschinen. Wenn jemand ausgefallen
       sei, habe man nur Annika anrufen müssen und sie sei eingesprungen, sagt
       mein Vater. „Auf sie kann man sich verlassen.“ Annika, die wie alle meine
       Gesprächspartner:innen in diesem Text in Wirklichkeit anders heißt,
       und mein Vater verdienen mit ihren Fabrikjobs ähnlich viel. Ein
       ordentliches Gehalt, aber weniger als das Medianeinkommen in Deutschland.
       
       Trotzdem gibt es einen riesigen Unterschied zwischen den beiden. Wenn ich
       meinen Vater nach der Zukunft frage, sagt er: „Das kriegen wir schon hin.“
       Meine Mutter sieht das ähnlich. Annika dagegen stellt sich die Zukunft
       anders vor, sie sagt mir: „Ich fürchte, dass es nur schlechter wird.“
       
       Wie kann das sein? Warum blicken meine vietnamesischen Eltern, die vor 35
       Jahren nach Deutschland geflüchtet sind und sich hier ohne Netzwerk und
       Ressourcen hocharbeiten mussten, so viel zuversichtlicher nach vorne als
       Annika, die in Deutschland doch ein recht stabiles Leben führt? Und was
       lässt sich aus ihren Geschichten lernen darüber, wie man mit
       Arbeiter:innen wieder progressive Politik machen könnte?
       
       Meine Eltern kamen zur Zeit der Wende nach Westdeutschland. In der
       Tschechoslowakei hatten sie als [1][vietnamesische
       Vertragsarbeiter:innen] gearbeitet. Als die Mauer fiel, erzählten
       ihnen vorausgegangene Freund:innen von den Chancen des Westens. Dort
       könne man sich ein gutes Leben aufbauen. Also entschieden sie zu fliehen.
       
       ## Ein Land, in dem man sich unterhakt
       
       In Westdeutschland trafen sie auf hilfsbereite Nachbar:innen und
       wohlwollende Mitarbeiter:innen auf den Ämtern. Ein Glücksfall, andere
       wurden von Behörden schikaniert und rassistisch angefeindet. Doch meine
       Eltern stießen auf Menschen, die für sie in Hotels oder Restaurants
       anriefen und nach Aushilfsjobs fragten. Und dann ist da noch der Betreuer
       meiner Eltern in der Ausländerbehörde. Zehn Jahre lang mussten sie bei ihm
       alle sechs Monate ihre Aufenthaltstitel verlängern. Er hörte sich ihre
       Anliegen an, fand mit ihnen Lösungen. Einmal drohte ein befreundetes
       Ehepaar, abgeschoben zu werden, meine Eltern sprachen für sie vor. Die
       Abschiebung wurde nie vollzogen.
       
       In dieser Zeit entwickelten meine Eltern ein Grundvertrauen in die Leute
       und Strukturen. Deutschland ist für sie ein Land, in dem man sich unterhakt
       und hilft.
       
       Heute wohnen meine Eltern in einem Dorf in Rheinland-Pfalz. Es ist eine
       ländliche Gegend, mit einem Werk des Traktorkonzerns John Deere und kleinen
       Handwerksbetrieben. Die meisten jungen Leute bleiben und finden einen
       Ausbildungsplatz. Früher kam ich hier ohne Auto nicht weg, heute fährt der
       Bus immerhin einmal stündlich in die nächste Kleinstadt. Meine Eltern haben
       sich hier eine Existenz aufgebaut. Meine Mutter als Küchenhilfe, mein Vater
       als Produktionsarbeiter.
       
       Ob ihre Arbeit sie erfüllt? Nein, sagen sie. Aber es sei der einzige Weg
       gewesen, sich Wohlstand zu erarbeiten und meiner Schwester und mir eine
       bessere Zukunft zu ermöglichen.
       
       ## Viele sind verdammt unzufrieden
       
       Die deutschen Nachbar:innen und Bekannten meiner Eltern arbeiten in
       ähnlichen Berufen, häufig sogar in denselben Betrieben. Die meisten haben
       abbezahlte Einfamilienhäuser. An ihren Kühlschränken hängen Familienfotos
       oder Postkarten, auf dem Küchentisch liegen die aktuellen
       Angebotsprospekte. Sie verdienen genug, um im Winterurlaub auch mal
       pauschal auf die Kanaren zu fliegen. Ein gutes Leben, könnte man meinen.
       
       Doch wenn mir meine Eltern von der Stimmung auf der Arbeit berichten, fällt
       mir auf: Ihre Kolleg:innen sind verdammt unzufrieden. Sie klagen über
       neue Prozesse im Betrieb, dass beim Einkaufen alles teurer werde. Sie
       schimpfen auf „die da oben“ und meinen damit Politiker:innen, denen sie
       wenig zutrauen und die keine Vorstellung davon hätten, wie der Alltag von
       Arbeiter:innen ausschaut. Je mehr ich meinen Eltern zuhörte, desto mehr
       hatte ich den Eindruck: Von ihren Kolleg:innen glaubt niemand mehr
       daran, dass die Dinge nochmal besser werden. Sie stellen das System, in dem
       wir leben, grundsätzlich infrage.
       
       Mein Leben ist mittlerweile ein anderes als das meiner Eltern. Ich habe
       Volkswirtschaftslehre studiert, eine NGO mitgegründet, die sich für eine
       progressivere Finanzpolitik einsetzt, und einen Master in London gemacht.
       Aber trotz alledem: wirklich verstehen, warum das Umfeld meiner Eltern sich
       von dem System abwendet, welches sie bis hierhin gebracht hat, konnte ich
       nicht. Also habe ich beschlossen, sie zu fragen. Im Sommer fuhr ich von
       Dorf zu Dorf und habe elf von ihnen getroffen. Kurz vor oder kurz nach
       ihrer Schicht, in ihren Küchen, Wohnzimmern oder Gärten.
       
       In der Küche von Annika steht ein Sekretär mit Kassetten voller Filzstifte,
       an dem sie zeichnet und malt. Sie ist 46 Jahre alt, stammt aus der Region,
       hat eine Ausbildung als Schneiderin gemacht. Trotzdem arbeitete sie als
       Zeitarbeiterin in der Fabrik und macht einen Job, der wenig mit ihrer
       Ausbildung zu tun hat.
       
       In den Ferien habe ich früher in derselben Fabrik gejobbt, kenne die
       Maschinen, von denen sie mir erzählt. Aber der Druck sei gestiegen, sagt
       Annika. Ständig würden Arbeitsschritte geändert, ohne dass die
       Arbeiter:innen gefragt würden. Die Änderungen sollen für mehr Effizienz
       sorgen, aber das funktioniere nur selten. Die Stückzahlen erreiche man dann
       nur, indem man sich selbst mehr Druck mache. Wie lange sie noch durchhält,
       kann Annika nicht sagen. „Wir müssen als Land wieder mehr arbeiten“, hatte
       Bundeskanzler Friedrich Merz im Mai gesagt. Im Grunde gibt Annika ihm
       recht. „Man hat doch keine andere Wahl, das ist eben der Lauf der Dinge“,
       sagt sie.
       
       Warum wehrt sie sich nicht, frage ich mich. Aber Annika ist sich sicher,
       [2][dass die deutsche Gesellschaft absteigen wird]. In diesem Punkt sind
       sich alle, mit denen ich gesprochen habe, einig. „Absteigen“, das ist für
       sie das Gefühl, dass Tugenden wie Fleiß und Solidarität weniger wert sind.
       Es sind Geldsorgen. Aber auch ein Gefühl von Ohnmacht angesichts rasender
       Veränderung. Mein Eindruck: Es geht nicht nur darum, wer morgen weniger hat
       als heute – sondern auch, wer weniger gehört, respektiert oder gebraucht
       wird.
       
       ## Gewerkschaften misstraut man
       
       Auch der 40-Jährige Marco hat das Gefühl, dass es bergab geht. Der
       Arbeitskollege meines Vaters wurde in seinem Leben schon zweimal gefeuert.
       An seinem letzten Job in einem Logistikunternehmen hing er. Er war zum
       Schichtleiter aufgestiegen, aber dann wollte der Betrieb jemand günstigeren
       einstellen. Trotzdem spricht Marco positiv über seine Jobwechsel:
       „Beruflich hatte ich wenig von ihnen, aber ich habe viel gesehen und fand
       es interessant.“ Diesen festen Glauben an die eigene Widerstandskraft, den
       Willen durchzuhalten, habe ich immer wieder gehört.
       
       Aber meine Eltern meinen etwas anderes, wenn sie sagen: „Wir werden das
       schon hinbekommen.“ Sie haben das Vertrauen, dass man gemeinsam etwas
       bewegen kann. Ich glaube, dass ihre Zuversicht aus dem Gefühl hervorgeht,
       sich auf die Menschen in ihrem Umfeld und die soziale Infrastruktur in
       Deutschland verlassen zu können.
       
       Die meisten Kolleg:innen meines Vaters dagegen übersetzen die eigene
       Stärke nicht in den Willen, gemeinsam etwas zu verändern. Tobias, 25, der
       vor Kurzem von der Zeitarbeit in eine Festanstellung gewechselt ist, sagt
       mir: „Wenn ich will, werde ich immer einen Job finden. Aber so was wie
       Betriebsräte oder Gewerkschaften, die reden viel und am Ende kommt wenig
       bei rum.“
       
       Nach und nach begann ich dieses Misstrauen besser zu verstehen. Meine
       Eltern haben in Deutschland erlebt, dass persönlicher Einsatz einen
       Unterschied machen kann. Als ihnen geholfen wurde. Als sie selbst das
       befreundete Paar vor einer Abschiebung schützen konnten. Sie haben erlebt,
       wie vietnamesische Migrant:innen füreinander Wohnungsumzüge oder die
       Kinderbetreuung organisierten.
       
       Den Kolleg:innen meines Vaters fehlt offenbar diese Erfahrung. Sie
       erlebten gemeinschaftliche Momente vor allem im Betrieb, und dort als
       Misserfolge. Die Forderung nach einer Klimaanlage in der Produktionshalle
       für Hitzetage – verpuffte ohne Erfolg. Der Betriebsrat strebte ein Lohnplus
       von 10 bis 15 Prozent an – am Ende wurde eine bereits geplante Lohnerhöhung
       als Erfolg präsentiert. Zugleich ist seit der Pandemie die Inflation höher
       als die Gehaltssteigerungen.
       
       Ich erkläre mir diese Erfahrungen auch mit der schwachen Präsenz von
       Gewerkschaften im Betrieb. Bis heute wird ihr Einfluss vom Arbeitgeber
       zurückgedrängt. Kaum jemand ist Gewerkschaftsmitglied. Und ohne genügend
       Mitglieder bleiben die Lohnverhandlungen ein freiwilliges Zugeständnis des
       Arbeitgebers. Dazu kommt, dass Leute ständig kommen, um dann gehen zu
       müssen. Die vielen Jobwechsel und wenigen Festanstellungen verringern das
       Bewusstsein, Teil einer Gruppe zu sein, die füreinander kämpft.
       
       ## Manche wählen die AfD
       
       Wovon Annika, Marco und Tobias berichten, erinnert mich an den Begriff der
       „demobilisierten Klassengesellschaft“. In ihr gibt es die Arbeiterklasse
       zwar weiterhin, die Arbeiter:innen verfolgen ihre Interessen aber nicht
       mehr kollektiv. Ohne gemeinsame Strukturen kämpft jede:r für sich. Es ist
       eine Entwicklung, die seit Langem läuft: Die Zahl der
       Gewerkschaftsmitglieder sinkt in Deutschland seit den 1980ern.
       
       An einzelne Parteien fühlen sich Arbeiter:innen immer weniger gebunden.
       Sei es Migration oder Wirtschaft: es dominiert das Gefühl, dass
       Politiker:innen nur das sagen, was gerade vielen gefällt. Ein Kollege
       von meinem Vater bringt auf den Punkt, was viele denken: „Die Politik
       verspricht viel. Bezahlung, Pflege, Bürokratieabbau – immer dasselbe.“
       Manche Kolleg:innen von meinem Vater wählen die AfD. Wenn ich sie frage,
       warum, sagen sie: „Die sehen uns. Die haben eine klare Vorstellung.“ Es ist
       das Versprechen der neuen Rechten, mit den Arbeiter:innen eine
       angebliche glorreiche Vergangenheit zurückzuholen.
       
       Viele meiner Gesprächspartner:innen grenzen sich von der Gesellschaft
       ab, berufen sich auf ihre Leistung. Sie sagen Sätze wie: „Ich habe nie
       einen Cent an Sozialleistungen genommen. Ich arbeite, ich liefere, das ist,
       was zählt.“ Als müssten sie ihren Platz in der Gesellschaft moralisch
       verteidigen. Denn wer fleißig ist, hat seinen Platz verdient, wer sich
       drückt, nicht.
       
       [3][Dieser Arbeiter:innenstolz] ist kein neues Phänomen, sondern
       zeigte sich bereits in Studien aus den USA oder Frankreich der 1990er. Das
       Problem ist nur: Dieser Stolz mag sich gut anfühlen, während man selber
       noch Arbeit hat und sich mit ihm abgrenzt von jenen Gruppen, die nicht
       arbeiten können oder wollen. Aber letztlich führt er nicht aus der
       Vereinzelung, der Konkurrenz untereinander. Eine gemeinsame Zukunftsvision
       ist er nicht.
       
       Für die politische Theoretikerin Hannah Arendt beruhen Demokratien auf dem
       Verständnis, dass die Zukunft offen ist und wir durch kollektives Handeln
       gemeinsam das Morgen gestalten können. Die Zukunftsbilder der
       Arbeiter:innen, mit denen ich gesprochen habe, zeigen das fatale Gegenteil:
       Sie glauben nicht, dass sie in Zukunft noch einen guten Platz in dieser
       Gesellschaft haben werden. Die Zukunft wirkt auf sie festgeschrieben – zu
       ihren Ungunsten. Niemand von ihnen rechnet damit, dass kollektive und
       politische Strukturen ihnen helfen werden. Der eigene Stolz ist ihr letzter
       Zufluchtsort, doch es ist fraglich, ob er sie vor Automatisierung,
       Überreichtum und wachsender Konzentration von Produktionsmitteln schützen
       wird.
       
       Die Kolleg:innen meines Vaters blicken anders in die Zukunft als meine
       Eltern, ja. Aber das liegt für mich nicht an ihrer grundverschiedenen
       Mentalität. Sondern daran, dass sie in ihren Leben weniger kollektive
       Selbstwirksamkeit erfahren haben. Und das lässt sich ändern.
       
       Die Arbeiter:innen, mit denen ich gesprochen habe, sagten mir: „Man hat
       immer mehr das Gefühl, man ist allein und bewirkt einfach nichts.“ Ich höre
       daraus den lange unterdrückten Wunsch, die Gesellschaft wieder kollektiv zu
       gestalten. Durch Gewerkschaften und Betriebsräte, von unten. Aber auch
       durch mehr Arbeiter:innen im Bundestag. Derzeit sind sie dort [4][stark
       unterrepräsentiert].
       
       ## Anpacken gegen die Unsicherheit
       
       Gleichzeitig muss Politik den Mut aufbringen, die Kräfteverhältnisse in der
       Arbeitswelt und in den Kommunen neu zu ordnen. Niedriglöhne und Leiharbeit
       sollten eingedämmt, demokratische Betriebsstrukturen gefördert werden.
       Politik kann vor Ort Räume schaffen, in denen Menschen sich einbringen
       können, zum Beispiel über Beteiligungsbudgets im eigenen Dorf. Und sie
       sollte öffentliche Daseinsvorsorge als Mittel verstehen, [5][um Zeit für
       Teilhabe freizuräumen]. Wer auf verlässliche Infrastruktur bei öffentlichem
       Nahverkehr, Pflege und Kinderbetreuung zurückgreifen kann, hat die
       Möglichkeit, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen.
       
       Am Ende meiner Recherche habe ich mich gefragt: Wie kommen solche Ideen
       eigentlich bei jenen an, denen sie helfen sollen? Also habe ich noch einmal
       Annika angerufen. „Das hört sich erst mal nicht schlecht an“, sagt sie. Ja,
       man sollte mehr auf Arbeiter:innen hören.
       
       Annikas erste Reaktion stimmt mich hoffnungsvoll. Denn nach meinen
       Gesprächen mit Marco, Tobias und Annika glaube ich: Hätten
       Arbeiter:innen die Räume und Ressourcen, um ihre Betriebe und den
       öffentlichen Raum mitzugestalten, würden sie anders auf die Zukunft
       blicken. Offener, optimistischer.
       
       Annika weiß, dass sie die Zukunft auch mit diesen Maßnahmen nicht komplett
       in der eigenen Hand hätte. Aber sie sagt: „Ich könnte mir vorstellen,
       mitzumachen.“ Anzupacken, das würde ihr helfen gegen das Gefühl der
       Unsicherheit.
       
       12 Nov 2025
       
       ## LINKS
       
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