# taz.de -- +++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Russland lehnt Waffenruhe ab
       
       > Das russische Außenministerium lehnt eine vorübergehende Waffenruhe ab.
       > Pistorius will wegfallende Hilfen der USA ersetzen.
       
 (IMG) Bild: Verteidigt Europa: Aktivisten in Brüssel mit einem Transparent zur Unterstützung der Ukraine vor dem EU-Gipfel
       
       Worum es heute geht: 
       
       • In Brüssel treffen sich am Donnerstag die Staatsschef:innen der
       Europäischen Union, um die Verteidigung der EU neu zu justieren. [1][Die
       EU-Kommission hofft auf Zustimmung für ihren Plan „ReArm Europe“] mit dem
       insgesamt fast 800 Milliarden Euro zusammenkommen können.
       
       • Es geht dabei auch um die Neuaufstellung Europas in der Ukraine-Politik
       nach dem Zerwürfnis zwischen US-Präsident Trump und dem Ukrainischen
       Präsidenten Selenskyj. [2][Letzterer bemüht sich derweil wieder um
       Annäherung.]
       
       • Es ist der wohl [3][letzte EU-Gipfel mit Olaf Scholz als Bundeskanzler.]
       Sein wahrscheinlicher Nachfolger Friedrich Merz (CDU) ist am Rande des
       Gipfels ebenfalls in Brüssel.
       
       ## Pistorius will Wegfall der US-Hilfen kompensieren
       
       16.45 Uhr: Verteidigungsminister Boris Pistorius will die unter
       US-Präsident Donald Trump vorerst eingestellte Militärhilfe für die Ukraine
       mit internationalen Partnern möglichst ersetzen. Zugleich sagte er bei
       einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Rustem Umjerow in
       Berlin, dass bei den Sondierungsgesprächen mit der Union auch über ein
       schon länger vorgeschlagenes zusätzliches Hilfspaket im Umfang von drei
       Milliarden Euro für die Ukraine gesprochen werde. „Und ich setze mich
       natürlich mit Nachdruck dafür ein, dass wir hier zu einer schnellen Lösung
       kommen“, sagte Pistorius.
       
       Sollte die Finanzierung des Drei-Milliarden-Paketes gelingen, sei die
       Lieferung weiterer Luftverteidigungssysteme mit Lenkflugkörpern möglich.
       Außerdem könne Deutschland auch die Fähigkeiten der ukrainischen
       Landstreitkräfte weiter mit zusätzlichen Artilleriesystemen – der
       Panzerhaubitze 2000 und der neuen Radhaubitze RCH 155 – verstärken.
       
       Pistorius kündigte an, dass Deutschland und Großbritannien eine
       Führungsrolle bei den Rüstungslieferungen und der Hilfe übernehmen wollten.
       „Um das zu koordinieren, haben mein britischer Kollege John Healey und ich
       entschieden: Wir werden gemeinsam als Co-Leader die Ukraine-Kontaktgruppe
       unter unserer gemeinsamen Leitung fortsetzen“, sagte Pistorius. „Die Lage
       ist ernst und verlangt, entschlossenes und besonnenes Handeln.“ Umjerow
       dankte für die Hilfe aus Deutschland. (dpa)
       
       ## Russland lehnt Waffenruhe ab
       
       15.33 Uhr: Russland lehnt eine vorübergehende Waffenruhe in der Ukraine ab.
       Der vor allem von Kiew und Paris unterbreitete Vorschlag einer einmonatigen
       Unterbrechung der Angriffe aus der Luft und auf See sei „absolut
       inakzeptabel“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria
       Sacharowa, am Donnerstag vor Journalisten. „Feste Vereinbarungen für eine
       endgültige Einigung sind nötig“, sagte sie. (afp)
       
       ## Ukraines Botschafter in London: USA zerstören Weltordnung
       
       15.22 Uhr: Der [4][ukrainische Botschafter in London, Walerij Saluschnyj],
       hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die regelbasierte internationale
       Ordnung zu zerstören. „Wir sehen, dass es nicht nur die Achse des Bösen und
       Russland sind, die versuchen, die Weltordnung umzudrehen, sondern dass die
       USA diese Ordnung letztendlich zerstören“, sagte Saluschnyj laut der
       Nachrichtenagentur PA bei einer Konferenz der Denkfabrik Chatham House in
       London.
       
       Das Entgegenkommen Washingtons gegenüber Moskau bezeichnete Saluschnyj als
       „riesige Herausforderung“. Die Nato könne dadurch kollabieren und Europa
       Putins nächstes Kriegsziel werden, warnte er.
       
       Saluschnyj, der bis im vergangenen Jahr als Oberbefehlshaber der
       ukrainischen Streitkräfte diente, gilt als möglicher Kandidat für eine
       Nachfolge [5][Wolodymyr Selenskyjs im Amt des ukrainischen Präsidenten].
       Eine Wahl steht dort wegen des andauernden Kriegs bislang nicht an.
       
       Trump hatte Selenskyj deswegen kürzlich heftig angegriffen und als Diktator
       bezeichnet. Ob die Ukraine mit Saluschnyj einen gegenüber den USA
       botmäßigeren Staatschef hätte, dürfte nach dessen Äußerungen aber
       zweifelhaft sein. (dpa)
       
       Spanischer Premier fordert Beteiligung Europas an Ukraine-Verhandlung 
       
       14.53 Uhr: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat eine
       Beteiligung der EU und der Regierung in Kiew an Verhandlungen über einen
       Frieden in der Ukraine verlangt. Es sei zwar noch zu früh, um darüber zu
       spekulieren, welche Rolle Europa bei einem möglichen Waffenstillstand in
       der Ukraine spielen solle, sagte Sánchez am Donnerstag beim EU-Sondergipfel
       in Brüssel. Die Ukraine und Europa sollten aber bei allen Verhandlungen
       präsent sein. Europa dürfe sich angesichts der Ungewissheit über die
       künftige Beteiligung der USA an der Verteidigung der Ukraine nicht „selbst
       unterschätzen“, riet Sánchez. (ap)
       
       ## 🐾 „Die Position der Linken ändert sich nicht“
       
       ,,Der Aggressor heißt einzig und allein Russland. Das große Problem ist,
       dass inzwischen drei Jahre seit Kriegsbeginn vergangen sind und die EU in
       der Zeit nichts Substantielles für Verhandlungen unternommen hat. Wenn sie
       es weiter nicht tut, dann sieht es wirklich schlecht aus für die Ukraine
       und das Völkerrecht.“, sagt Linken-Chef Jan van Aaken [6][im Interview mit
       der taz.] Er fordert mehr Diplomatie in der EU.
       
       ## Für Rüstungsausgaben soll auch EU-Schuldengrenze fallen
       
       14.43 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz [7][will nach dem Beispiel
       Deutschlands] auch in der EU die Schuldengrenzen für Verteidigungsausgaben
       aufheben. Wegen der internationalen Bedrohungslage schlug Scholz zum
       Auftakt des EU-Sondergipfels zur Ukraine und Sicherheit in Europa in
       Brüssel vor, dass die Verteidigungsausgaben der 27 EU-Staaten nicht mehr
       bei den europäischen Stabilitätsregeln angerechnet werden. „Wir müssen auch
       langfristig zur Veränderung des Regelwerks in Europa kommen, ganz entlang
       dessen, was wir in Deutschland gegenwärtig auch diskutieren“, sagte er. Wie
       etliche andere EU-Staats- und Regierungschefs begrüßte er die Vorschläge
       von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wonach 800 Milliarden
       Euro an Ausgaben für die Sicherheit aktiviert werden sollten. Zuvor hatten
       sich in Deutschland Union und SPD grundsätzlich darauf geeinigt,
       Rüstungsausgaben von der nationalen Schuldenbremse auszunehmen.
       
       Scholz lehnte allerdings erneut die Forderung einer Reihe von Staaten ab,
       auch eine gemeinsame Verschuldung über sogenannte defense bonds
       einzuführen. „Die Position Deutschlands in dieser Frage ist traditionell
       bekannt und wird sich nicht sehr ändern“, betonte er auch mit Blick auf den
       bevorstehenden Wechsel der Regierung. Scholz hatte sich mit CDU-Chef
       Friedrich Merz, seinem erwarteten Nachfolger, am Mittwoch über die
       Positionen auch für den EU-Sondergipfel abgestimmt. Merz nahm am Vormittag
       an dem Treffen der konservativen europäischen Parteienfamilien EVP in
       Brüssel teil, flog aber vor Beginn des EU-Sondergipfels zurück nach Berlin
       (rtr).
       
       ## Großbritannien hat an Koalition der Willigen beraten
       
       13.55 Uhr: Großbritannien hat nach britischen Angaben am Mittwoch mit rund
       20 Staaten beraten, die an einer Beteiligung an der „Koalition der
       Willigen“ zur Unterstützung der Ukraine interessiert sind. Es handele sich
       überwiegend um Staaten in Europa und des Commonwealth, sagt ein Vertreter
       der britischen Führung. „Es zeigt die Bereitschaft der Koalition der
       Willigen zusammenzukommen und den Wunsch einer Reihe verschiedener Länder,
       ihren Teil dazu beizutragen. Dies ist noch ein frühes Stadium, und die
       Situation ist sehr im Fluss.“ Daher bleibt zunächst offen, um welche
       Staaten es sich handelt. Der britische Premierminister Keir Starmer hat am
       Sonntag angekündigt, Großbritannien, Frankreich und einige andere Länder
       würden eine Koalition schmieden, die Pläne ausarbeiten soll, wie die
       Ukraine im Falle einer Friedensvereinbarung unterstützt werden könnte.
       (rtr)
       
       ## Ungarns Ministerpräsident spricht sich für eine Stärkung der
       europäischen Verteidigungsfähigkeit aus
       
       13.40 Uhr: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban spricht sich für
       eine Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der europäischen Staaten aus.
       Orban hat am Mittwoch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron
       beraten. „Meine Treffen in Frankreich haben bestätigt, dass wir zwar
       unterschiedlicher Meinung über die Modalitäten des Friedens sind, uns aber
       einig sind, dass wir die Verteidigungsfähigkeiten der europäischen Nationen
       stärken müssen“, teilt Orban auf der Plattform X mit. „Diese Bemühungen
       sollten den Mitgliedsstaaten und nicht den Brüsseler Bürokraten Macht
       verleihen.“ Orban äußert sich vor dem Treffen der EU-Staats- und
       Regierungschefs in Brüssel, bei dem es um die Lage in der Ukraine und die
       Sicherheit der EU geht. (rtr)
       
       ## Belgien liefert kommendes Jahr zugesagte F16-Kampfjets
       
       13.00 Uhr: Belgien wird voraussichtlich im kommenden Jahr F16-Kampfjets an
       die Ukraine liefern. Die bereits versprochene Auslieferung der
       Kampfflugzeuge habe sich verzögert, sagt der belgische Ministerpräsident
       Bart De Wever vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Belgien warte noch auf die
       Lieferung neuer F35-Kampfjets als Ersatz für die F16.(rtr)
       
       ## Türkei zur Entsendung von Friedenstruppen in Ukraine bereit
       
       12.45 Uhr: Das Nato-Mitglied Türkei könnte Regierungskreisen in Ankara
       zufolge Soldaten für einen Friedenseinsatz in die Ukraine schicken. „Die
       Frage der Beteiligung an einem Einsatz wird in Betracht gezogen, wenn sie
       für die Schaffung von Stabilität und Frieden in der Region als notwendig
       erachtet wird, und wird gemeinsam mit allen betroffenen Parteien geprüft“,
       verlautet aus dem Verteidigungsministerium. Dem Insider zufolge sind die
       Diskussionen über eine Stationierung türkischer Soldaten noch
       konzeptioneller Natur. Es seien auch noch keine konkreten Entscheidungen
       getroffen worden. „Das Konzept ist noch nicht klar definiert.“
       Voraussetzung einer Entsendung türkischer Truppen sei eine Waffenruhe
       zwischen der Ukraine und Russland. Die ersten Entsendungen sollten sich auf
       nichtkämpfende Einheiten erstrecken, um die Waffenruhe zu überwachen, sagt
       der Insider. Die Türkei verfügt nach den USA über die größte Armee
       innerhalb der Nato. Sie hat sich den westlichen Sanktionen gegen Russland
       nicht angeschlossen und bei früheren Abkommen zwischen den den
       Kriegsparteien vermittelt, so beim Getreideabkommen, das der Ukraine die
       Ausfuhr von Getreide über das Schwarze Meer ermöglicht. (rtr)
       
       12.30 Uhr: Der luxemburgische Ministerpräsident Luc Frieden plädiert für
       eine stärkere Verteidigung in der Europäischen Union, auch wenn einige
       Mitgliedstaaten einer solchen Aufrüstung nicht zustimmen sollten. „Wir
       brauchen mehr europäische Verteidigung, und wenn ein oder zwei Länder diese
       Ansicht nicht teilen wollen, dann denke ich, dass die anderen so weit wie
       möglich vorangehen sollten. Und dafür trete ich ein“, sagt Frieden vor
       Beginn des Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. (rtr)
       
       ## Von der Leyen sichert Selenskyj Unterstützung zu
       
       13.18 Uhr: Am Rande eines EU-Sondergipfels zur Ukraine stellt sich
       EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen klar hinter das von Russland
       angegriffene Land. „Dies ist ein entscheidender Moment für Europa“, sagte
       von der Leyen. „Europa sieht sich einer klaren und gegenwärtigen Gefahr
       gegenüber, und deshalb muss Europa in der Lage sein, sich selbst zu
       schützen, sich zu verteidigen, so wie wir die Ukraine in die Lage versetzen
       müssen, sich selbst zu schützen.“ Das sei der Grund, warum sie den Staats-
       und Regierungschefs einen Plan zur Aufrüstung Europas vorstellen wolle.
       
       Bei dem Sondertreffen der EU-Spitzen wird unter anderem über eine mögliche
       Erhöhung europäischer Verteidigungsausgaben beraten. Von der Leyens
       EU-Kommission hatte dafür einen Plan präsentiert und hofft, dass er beim
       EU-Gipfel die notwendige Zustimmung bekommt. Mit mehreren Maßnahmen könnten
       insgesamt fast 800 Milliarden Euro mobilisiert werden, hofft von der Leyen.
       (dpa)
       
       ## 🐾 Welche Chancen hat die Ukraine noch?
       
       Was bedeutet der aktuelle Bruch der USA mit der Ukraine für das
       angegriffene Land? Wie schaut Moskau auf Trump und auf Europa? Kann Europa
       die Unterstützung der USA ersetzen? Gibt es tatsächlich irgendeine Chance
       auf Frieden?
       
       [8][Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert im Podcast
       Bundestalk] mit der ukrainischen taz-Autorin Anastasia Magasowa,
       Moskau-Korrespondentin Inna Hartwich und Brüssel-Korrespondent Eric Bonse.
       
       Scholz warnt erneut vor „Diktatfrieden“ in der Ukraine
       
       12.46 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat beim EU-Gipfel in Brüssel
       erneut vor einem „Diktatfrieden“ in der Ukraine gewarnt. „Es ist ganz
       wichtig, dass wir sicherstellen, dass die Ukraine nicht einen Diktatfrieden
       akzeptieren muss“, sagte Scholz am Rande des Treffens der EU-Staats- und
       Regierungschefs am Donnerstag. Es müsse „um einen fairen, gerechten
       Frieden, der die Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine sicherstellt“
       gehen.
       
       Zu einer solchen Vereinbarung gehöre aus seiner Sicht „eine starke
       ukrainische Armee auch in Friedenszeiten“, fügte Scholz hinzu. Die Ukraine
       müsse als „souveräne, demokratische, unabhängige Nation“ bestehen bleiben,
       betonte der Kanzler. „Das wird sie aus eigener Kraft nicht schaffen.“
       
       Scholz mahnte, im Umgang mit US-Präsident Donald Trump einen „kühlen und
       klaren Kopf“ zu bewahren. „Wir müssen sicherstellen, dass die Ukraine
       weiter unterstützt wird“, sagte er. Dazu gehöre die finanzielle und
       militärische Unterstützung der Europäer sowie der USA.(afp)
       
       ## Slowakei fordert Hilfe bei Gaslieferungen
       
       12.30 Uhr: Die Slowakei will Beschlüssen beim außerordentlichen EU-Gipfel
       in Brüssel nur zustimmen, wenn eine für sie wichtige Bedingung erfüllt
       wird. In der Schlusserklärung müsse die slowakische Forderung nach einer
       Erneuerung des Gastransits durch die Ukraine zumindest erwähnt werden,
       verlangt die slowakische Regierung. Der linksnationale Ministerpräsident
       Robert Fico ließ sich diesen Standpunkt vor seiner Abreise nach Brüssel vom
       zuständigen Parlamentsausschuss in Bratislava absegnen.
       
       „Ich glaube, so eine Erwähnung muss wohl vertretbar sein, dass wir die
       Mithilfe der EU-Kommission dafür brauchen, den Gastransit wieder zu
       ermöglichen“, wurde Fico von der Nachrichtenagentur TASR zitiert. „Wenn die
       Schlusserklärung eine solche Formulierung enthält, haben wir keinen Grund
       mehr, sie nicht zu unterstützen“, sagte er demnach. Im Unterschied zu
       Ungarn hat die Slowakei auch bisher ausnahmslos alle EU-Beschlüsse
       zugunsten der Ukraine und gegen Russland unterstützt, obwohl Fico sie
       häufig kritisierte. (dpa)
       
       12.30 Uhr: Der luxemburgische Ministerpräsident Luc Frieden plädiert für
       eine stärkere Verteidigung in der Europäischen Union, auch wenn einige
       Mitgliedstaaten einer solchen Aufrüstung nicht zustimmen sollten. „Wir
       brauchen mehr europäische Verteidigung, und wenn ein oder zwei Länder diese
       Ansicht nicht teilen wollen, dann denke ich, dass die anderen so weit wie
       möglich vorangehen sollten. Und dafür trete ich ein“, sagt Frieden vor
       Beginn des Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. (rtr)
       
       Schweden schickt Kampfflugzeuge für Nato-Überwachungseinsatz in Polen
       
       12.29 Uhr: Schweden stellt zur Unterstützung einer Nato-Überwachungsmission
       im polnischen Luftraum bis zu acht Gripen-Kampfflugzeuge zur Verfügung. Mit
       der Teilnahme an dem Einsatz unterstütze ihr Land die Lieferung von Hilfen
       in Polens Nachbarland Ukraine, sagte die schwedische Außenministerin Maria
       Malmer Stenergard am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Zudem würde
       direkt die Verteidigung des engen Verbündeten Polen gestärkt.
       
       Es sei das erste Mal, dass schwedische Kampfflugzeuge von dem Territorium
       eines verbündeten Landes aus an einem Einsatz teilnähmen, fügte Schwedens
       Verteidigungsminister Pal Jonson hinzu. „Die Luftwaffe wird mit sechs bis
       acht Flugzeugen und Bodenpersonal, das heißt etwa 110 Personen, beteiligt
       sein.“
       
       Das lange bündnisfreie Schweden war 2024 als Reaktion auf den russischen
       Angriffskrieg gegen die Ukraine der Nato beigetreten. Bereits im
       vergangenen Jahr hatte das Land die Lieferung von Gripen-Kampfjets an die
       Ukraine angeboten. Das Angebot wurde jedoch auf eine Bitte von EU-Partnern,
       zunächst die Lieferung von F-16-Kampfjets vorzuziehen, zurückgezogen.
       
       ## EU-Ratspräsident Costa: Wir brauchen jetzt Entscheidungen
       
       12.10 Uhr: „Es ist Zeit, Entscheidungen zu treffen“, sagt EU-Ratspräsident
       Antonio Costa vor Beginn des EU-Sondergipfels. Die Hilfe für die Ukraine
       sei mit den Anstrengungen der Europäer verknüpft, ihre
       Verteidigungsfähigkeiten zu erhöhen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von
       der Leyen spricht von einem Wendepunkt mit Blick auf ihren „Rearm
       Europe“-Plan, der 800 Milliarden Euro in Europa aktivieren soll. (rtr)
       
       Präsident Selenskyj im EU-Ratsgebäude eingetroffen
       
       12.10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankt sich für
       die Unterstützung der Europäer im Abwehrkampf gegen Russland. „Wir sind
       nicht alleine“, sagt er in Brüssel vor dem EU-Sondergipfel. Selenskyj
       verweist auf die Anstrengungen, auch eine stärkere ukrainische
       Verteidigungsproduktion aufzubauen. (rtr)
       
       12.00 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist im
       EU-Ratsgebäude in Brüssel eingetroffen. Er wird von
       EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio
       Costa empfangen. In den Beratungen wollen die 27 EU-Staats- und
       Regierungschefs über verstärkte europäische Verteidigungsanstrengungen
       sowie weitere Hilfe für die Ukraine im Abwehrkampf gegen die russischen
       Invasionstruppen sprechen. (rtr)
       
       ## Manfred Weber (EVP): Europa muss gemeinsam handeln
       
       11.45 Uhr: Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber,
       fordert vor dem EU-Krisengipfel zur Ukraine in Brüssel im Gespräch mit dem
       Fernsehsender phoenix: „Jetzt muss Europa gemeinsam handeln.“ Europa habe
       die Ressourcen, sich zu verteidigen, jetzt müssten die Beschlüsse gefasst
       werden. Es brauche „wieder Politikergenerationen, wie Helmut Kohl sie war,
       der den Euro eingeführt hat, um damit Europa zu stärken“, so Weber. Die
       gleiche Kraft brauche man nun auch wieder, um Europa so stark zu machen,
       dass man Frieden sichern könne. Es sei richtig, gemeinsam zu investieren,
       aber man könne viel Steuergeld sparen, wenn man endlich gemeinsam
       beschaffen würde. Dies habe auch zur Folge, dass die Gelder nicht alle nach
       Amerika gingen, so Weber bei phoenix. Man müsse bei der Beschaffung nun
       europäisch denken.
       
       Im Hinblick auf den Vorstoß des französischen Präsidenten Macron, den
       nuklearen Schutzschirm auf Europa auszuweiten, freue er sich, dass
       Frankreich bereit sei, die „bisherige Definition von nationaler
       Souveränität zu europäisieren“, so Weber. Es sei auch eine Chance, mit
       Großbritannien nach dem Brexit wieder Brücken zu bauen und eine gemeinsame
       Verteidigungsstruktur aufzubauen. Was man jetzt brauche, sei „groß“ zu
       denken, „wir müssen den Willen zeigen, aufzutreten und wir müssen die Kraft
       haben, es auch umzusetzen“, so der EVP-Vorsitzende bei phoenix. (ots)
       
       ## Lawrow: Europäische Friedenstruppen in der Ukraine wären Nato-Präsenz
       
       11.15 Uhr: Russland würde dem russischen Außenminister Sergej Lawrow
       zufolge europäische Friedenstruppen in der Ukraine als Nato-Präsenz werten.
       „Wir sind strikt gegen solche Maßnahmen, sie bedeuten eine offizielle
       Beteiligung der Nato-Truppen am Krieg gegen Russland“, sagt Lawrow. „Das
       können wir nicht zulassen.“ Hier gebe es aus russischer Sicht keinen Platz
       für Kompromisse. Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs haben die
       Idee geäußert, es könnte ein europäisches Friedenskontingent in die Ukraine
       entsandt werden, sobald beide Seiten eine Waffenruhe vereinbart hätten.
       
       Lawrow wertet die Überlegung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron,
       den französischen Atomschirm auf die europäischen Verbündeten auszuweiten,
       als Bedrohung für Russland. „Wenn er uns als Bedrohung betrachtet, ein
       Treffen der Generalstabschefs europäischer Länder und Großbritanniens
       einberuft, erklärt, dass der Einsatz von Atomwaffen notwendig sei, und sich
       darauf vorbereitet, Atomwaffen gegen Russland einzusetzen, dann ist das
       natürlich eine Bedrohung“, sagt Lawrow der staatlichen russischen
       Nachrichtenagentur RIA zufolge. (rtr)
       
       11.11 Uhr: Das russische Präsidialamt kritisiert die Ansprache des
       französischen Präsidenten Emmanuel Macron als äußerst konfrontativ. Dies
       sei ein Hinweis darauf, dass Frankreich über eine Fortsetzung des Krieges
       in der Ukraine nachdenke, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Man
       könne dies kaum als Rede eines Staatschefs verstehen, der an Frieden denke.
       Macron habe wichtige Fakten ausgelassen und die berechtigten Sorgen und
       Ängste Russlands nicht erwähnt. So habe Macron nicht die Erweiterung der
       Nato in Richtung der russischen Grenzen erwähnt. Unter Macron habe
       Frankreich die Ukraine mit Waffen versorgt und erklärt, es sei bereit, die
       Entsendung von Truppen in die Ukraine in Erwägung zu ziehen, um die
       Umsetzung eines Friedensabkommens sicherzustellen. Eine Anwesenheit von
       Truppen aus Nato-Ländern in der Ukraine sei inakzeptabel, sagt Peskow.
       (rtr)
       
       ## Polen hofft auf einen gerechten Frieden
       
       09.25 Uhr: Der polnische Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz
       sieht in einer Wiederaufnahme der Gespräche zwischen der Ukraine und den
       USA Hoffnung auf einen gerechten Frieden. Polen werde die Ukraine weiterhin
       unterstützen, sagt der Minister weiter. So werde die logistischen
       Unterstützung des Nachbarlandes fortgesetzt. (rtr)
       
       ## Frankreich bietet der Ukraine Geheiminformationen an
       
       08.45 Uhr: Frankreich bietet der Ukraine Informationen seines
       Geheimdienstes an. Das teilt der französische Verteidigungsminister
       Sebastien Lecornu mit. Die USA haben am Mittwoch erklärt, der Austausch von
       Geheimdienstinformationen mit der Ukraine werde ausgesetzt. Für die
       Verteidigung der Ukraine gegen den Angriff Russlands ist dies ein schwerer
       Schlag. (rtr)
       
       Russland wirft Macron vor, einen Weltkrieg zu provozieren
       
       08.35 Uhr: Führende russische Politiker werfen dem französischen
       Präsidenten Emmanuel Macron vor, mit seiner Äußerung über eine Bedrohung
       Europas durch Russland den Westen an den Rand eines neuen Weltkrieges zu
       bringen. Macron sagte in einer Ansprache an die Nation am Mittwoch,
       Russland sei „eine Bedrohung für Frankreich und Europa“.
       
       Der Krieg in der Ukraine sei bereits ein „globaler Konflikt“, und er werde
       eine Debatte über die Ausweitung des französischen Atomschirms auf die
       Verbündeten in Europa eröffnen, sagte Macron. „Eine solche Fehlanalyse
       führt zu fatalen Fehlern“, erwidert darauf der führende russische Senator
       Konstantin Kossatschow. Macron habe die Reaktion Russlands auf die
       Erweiterung und Aggression des von den USA geführten Militärbündnisses
       gegenüber Russland falsch eingeschätzt. „Macron drängt seinen Bürgern,
       Verbündeten und der ganzen Welt wie ein Verrückter ein völlig falsches
       Konzept dessen auf, was geschieht: ‚Die Russen kommen!‘ Solche falschen
       Schlussfolgerungen und falschen Vorschläge führen in den Abgrund.“ (rtr)
       
       Putin ernennt wieder Botschafter in den USA
       
       08.30 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Diplomaten
       Alexander Dartschiew zum neuen Botschafter in Washington ernannt. Das geht
       aus einem jetzt veröffentlichten Dekret des Präsidenten hervor. Russland
       hatte keine Botschafter in den USA, seit Anatoly Antonow vergangenen
       Oktober seinen Posten geräumt hatte. (rtr)
       
       Eu-Gipfel in Brüssel: Spaltet Trumps Politik jetzt auch die EU?
       
       08.20 Uhr: Spaltet die Politik von US-Präsident Donald Trump auch die
       Europäische Union? Oder gelingt es dem Staatenverbund, ihm vereint und
       wirkungsvoll etwas entgegenzusetzen? Diese Fragen stellen sich nach den
       Entwicklungen in den vergangenen Tagen dringlicher denn je. Bei einem
       Krisentreffen der Staats- und Regierungschefs der EU könnte es heute erste
       Antworten geben.
       
       Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj macht sich auf den Weg
       nach Brüssel.
       
       Die für Vorschläge und Gesetzesinitiativen zuständige EU-Kommission hat
       einen Plan mit dem Namen „ReArm Europe“ (etwa: Europa wieder aufrüsten)
       erstellt und hofft, dass er beim EU-Gipfel die notwendige Zustimmung
       bekommt. Mit mehreren Maßnahmen könnten insgesamt fast 800 Milliarden Euro
       mobilisiert werden, hofft Präsidentin Ursula von der Leyen.
       
       So soll es nach Willen der Behörde unter anderem ein EU-Darlehen in Höhe
       von bis zu 150 Milliarden Euro – etwa für die Anschaffung von Luft- und
       Raketenabwehr, Artilleriesystemen und Drohnen – geben. Die Europäische
       Investitionsbank (EIB) soll zudem ihre Regeln für die Kreditvergabe so
       ändern, dass auch reine Rüstungsprojekte gefördert werden können.
       
       Deutschland will bei den Schuldenregeln eine andere Lösung. Wie aus
       EU-Diplomatenkreisen zu hören ist, brachte der Ständige Vertreter der
       Bundesregierung bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Mittwoch
       eine längerfristige Lösung statt einer temporären Ausnahmeregel für
       Rüstungsinvestitionen ins Spiel. Ein Sprecher der Bundesregierung wollte
       sich dazu nicht äußern. (dpa/rtr)
       
       Scholz letzter Gipfel, Merz auch vor Ort
       
       08.20 Uhr: Für Deutschland nimmt Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am
       EU-Gipfel in Brüssel teil, es dürfte einer seiner letzten EU-Gipfel sein.
       Auch CDU-Chef Friedrich Merz kommt nach Brüssel, nimmt aber nur am
       Vortreffen der konservativen Parteienfamilien teil. Merz und Scholz
       stimmten sich am Mittwoch ab, damit Deutschland mit einer einheitlichen
       Position in Brüssel auftritt. (dpa/rtr)
       
       ## Mindestens drei Tote bei Angriff auf Selenskyjs Heimatstadt Krywyj
       
       08.15 Uhr: Bei einem russischen Angriff auf ein Hotel in der Heimatstadt
       des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind Behördenangaben
       zufolge mindestens drei Menschen getötet und dutzende weitere verletzt
       worden. „Drei Menschen sind infolge nächtlicher Raketenangriffe auf Krywyj
       Rih getötet worden“, teilte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk,
       Serhij Lysak, am Donnerstag mit. 31 Menschen seien verletzt worden, 14 von
       ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand. (afp)
       
       ## Russische Angriffe in der Region Odessa
       
       07.45 Uhr: Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht die
       Energieinfrastruktur in der Region Odessa im Süden der Ukraine massiv
       angegriffen. Zwei Menschen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur von
       Odessa, Oleh Kiper, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ziel des
       Drohnenangriffs seien die zivile Infrastruktur und die Energieinfrastruktur
       gewesen. (rtr)
       
       ## Selenskyj will in Brüssel auch Rutte treffen
       
       07.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will anlässlich
       seines Besuchs in Brüssel an diesem Donnerstag auch mit
       Nato-Generalsekretär Mark Rutte beraten. Selenskyj reise zum EU-Gipfel in
       die belgische Hauptstadt, sagt sein Sprecher. Die 27 EU-Staats- und
       Regierungschefs beraten auf ihrem informellen Treffen über die
       Ukraine-Politik und die Konsequenzen aus der neuen Haltung der USA zur
       Sicherheit in Europa. (rtr)
       
       Trump-Vertraute sollen mit Selenskyjs Konkurrenten geredet haben
       
       04.40 Uhr: Vier hochrangige Vertraute des US-Präsidenten Donald Trump haben
       einem Medienbericht zufolge mit einigen der wichtigsten politischen Gegner
       des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Es habe
       Unterhaltungen mit der ukrainischen Oppositionsführerin Julia Tymoschenko
       und führenden Vertretern der Partei des Ex-Präsidenten Petro Poroschenko
       gegeben, berichtet „Politico“ unter Berufung auf drei ukrainische
       Abgeordnete und einen US-Außenpolitikexperten der Republikaner. Dabei sei
       erörtert worden, ob in der Ukraine zügig Präsidentschaftswahlen abgehalten
       werden könnten. (rtr)
       
       Selenskyj um Wiederannäherung mit Trump bemüht
       
       02.00 Uhr: Wenige Tage nach dem Eklat im Weißen Haus haben sich
       US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr
       Selenskyj um eine Wiederannäherung bemüht. Selenskyj sagte in seiner
       abendlichen Videobotschaft am Mittwoch, Vertreter beider Länder arbeiteten
       an einem Treffen, ohne Details zu nennen. Trump sagte vor dem US-Kongress,
       Selenskyj habe sich in einem Brief zu Verhandlungen bereit erklärt.
       Selenskyj nimmt am Donnerstag an einem Gipfel der Staats- und
       Regierungschefs der EU in Brüssel teil.
       
       „Wir sehen eine Vorwärtsdynamik“, sagte Selenskyj. Zuvor hatte er mit
       Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) telefoniert. Ein dauerhafter Frieden sei
       „vollkommen realisierbar“, wenn Europa und die USA zusammenarbeiteten,
       erklärte der ukrainische Präsident im Anschluss. (afp)
       
       00.28 Uhr – Bei einem russischen Raketenangriff auf ein Hotel in der
       zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih sind dem Regionalgouverneur zufolge
       zwei Menschen getötet worden. Zudem wurden 28 weitere Personen verletzt,
       einige davon schwer, wie Serhij Lysak auf der Messenger-App Telegram
       schreibt. Unter den Verletzten sei auch ein Kind. Dem ukrainischen
       Katastrophenschutz zufolge sind 14 Menschen aus den Trümmern des schwer
       beschädigten Gebäudes gerettet worden. (rtr)
       
       6 Mar 2025
       
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