# taz.de -- Schwarz-Rot auf Bundesebene: „Ich habe da was beizutragen“
       
       > Franziska Giffey (SPD), Wirtschaftssenatorin, Ex-Regierende und frühere
       > Bundesministerin, würde gerne über eine Koalition mit der CDU
       > mitverhandeln.
       
 (IMG) Bild: Franziska Giffey (SPD) gehörte bis 2021 einer schwarz-roten Bundesregierung an und steht für neue Verhandlungen zur Verfügung
       
       Berlin taz | Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) drängt darauf,
       dass Berlin bei den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zwischen CDU
       und SPD vertreten ist – und kann sich gut vorstellen, das selbst zu
       übernehmen. „Selbstverständlich stehe ich dafür zur Verfügung, ist ja
       klar“, sagte [1][die frühere Regierende Bürgermeisterin und
       Ex-Bundesfamilienministerin] am Dienstag vor Journalisten: „Als
       Wirtschaftsministerin und Vizeministerpräsidentin von Berlin habe ich da
       was beizutragen.“ Giffey ist neben der Ministerpräsidentin von
       Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, die bekannteste SPD-Politikerin
       in Ostdeutschland.
       
       In der Pressekonferenz nach der Senatssitzung saß Giffey eigentlich, um
       über [2][die Förderung von Tourismus in den Bezirken] zu berichten, wofür
       erneut 1,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Ihre Forderung, dass es in
       Koalitionsverhandlungen auch darum gehen müsse, für mehr
       Direktflugverbindungen ab Berlin zu sorgen, erweiterte aber das Spektrum.
       
       Mit Blick auf den Tourismus hob Giffey hervor, dass Berlin 2024 erstmals
       seit dem Vor-Corona-Rekordjahr 2019 wieder über 30 Millionen Übernachtungen
       verzeichnete, was einem Anstieg von 5 Prozent entspreche. Auch die
       [3][Fluggastzahlen am BER seien gestiegen], um 10,4 Prozent – „unter
       schwierigen Bedingungen“, sagte sie. Anlass für Giffeys Bericht war die bis
       Donnerstag laufende Internationale Tourismus-Börse (ITB).
       
       ## Forderung nach mehr Langstreckenflügen am BER
       
       Mehr Langstreckenverbindungen stehen für sie nicht im Widerspruch zum
       parallel dazu von ihr beworbenen nachhaltigem Tourismus in Berlins
       Bezirken: Wenn jemand aus Übersee nicht direkt nach Berlin fliegen könne,
       sondern in Frankfurt oder München auf einen Kurzstreckenflug umsteigen
       müsse, sei das „ökologisch viel problematischer, als wenn die Leute direkt
       kommen würden“. Nicht infrage kommt für Giffey hingegen, das
       Nachtflugverbot am BER zu schleifen. Stefan Alberti
       
       4 Mar 2025
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Jetzt-regiert-Franziska-Giffey/!5820948
 (DIR) [2] https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1537426.php
 (DIR) [3] /Streitgespraech-ueber-Klimaschutz/!6024962
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Stefan Alberti
       
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