# taz.de -- Kinder fragen, die taz antwortet: Wie kommt der Zettel in den Keks?
       
       > Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
       > beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Yara, 4 Jahre alt.
       
 (IMG) Bild: Glückskeks mit Nachricht
       
       Der Glückskeks ist hart und du kommst nur an den Zettel, wenn du den Keks
       zerbrichst, stimmt’s? Also, wie kommt der da rein? Die Antwort: Du musst
       den Zettel zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Keks hineinlegen. Das
       erkläre ich dir.
       
       Hast du schon einmal selbst gebacken? Zuerst rührst du dafür [1][alle
       Zutaten zusammen], die in deinem Rezept stehen. So entsteht Teig, in
       unserem Fall: Keksteig. Diesen Teig kannst du mit einer Rolle platt
       ausrollen. Vielleicht kennst du das vom Plätzchenbacken für Weihnachten.
       Aus dem großen flachen Teig kannst du viele kleine Kreise ausstanzen. Dafür
       musst du ein Förmchen auf den Teig drücken. Etwa so groß wie ein
       Tassenboden sollte es sein. Die Teigkreise werden nun auf ein Backblech
       gelegt. Einmal an dem Regler vom Ofen gedreht, Blech hinein und schwups, es
       bäckt.
       
       Jetzt sind wir schon nahe dran am Glückskeks, aber halt, das Wichtigste
       fehlt: der Zettel. Ein Glück muss der Teig eine Zeit im Ofen sein. Während
       der Backzeit kannst du dir [2][die tollsten Sprüche ausdenken]: „Es wird
       einmal im Monat Schokolade regnen“ oder „Bei jedem Spaziergang kommst du an
       einem Spielplatz vorbei“. Lass deiner Fantasie freien Lauf.
       
       So, die letzten Minuten sind angebrochen. Du kannst dir schon mal ein Glas
       aus dem Schrank holen – das brauchen wir noch – und ins Backofenfenster
       schauen. Gleich müssen wir schnell sein. Wenn der Teig aus dem Ofen kommt,
       ist er noch heiß und weich. Warte noch ein paar Minuten, damit du dir nicht
       wehtust. Nun legst du einen Zettel in die Mitte eines Teigkreises und
       klappst den zu. Warmen, weichen Teig kannst du nämlich biegen.
       
       ## Vom Keks zum Glückskeks
       
       Und jetzt kommt das Glas ins Spiel. Vorsichtig löst du den gefalteten
       Glückskeks vom Blech. Dann knickst du ihn in der Mitte über den Rand vom
       Glas. Danach kannst du den Keks einfach ins Glas legen und dort abkühlen
       lassen. Während der Glückskeks kalt wird, wird er auch hart. Keiner kommt
       mehr an den Zettel, ohne den Keks kaputt zu machen. Und du kannst die
       anderen Kinder beeindrucken und sagen: Ich habe einen Zettel in den Keks
       hineingezaubert!
       
       Erfunden wurde der Glückskeks übrigens von Menschen, die auf einer Insel
       leben. Die ist ganz weit weg von Deutschland und heißt Japan. Mittlerweile
       gibt es an vielen Orten Glückskeksbäcker, weil sich überall auf der Welt
       Menschen darüber freuen.
       
       Hast du auch eine Frage? Dann schreib sie uns an: [3][kinderfragen@taz.de]
       
       28 May 2023
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] https://www.einfachbacken.de/rezepte/glueckskekse-backen-das-simple-grundrezept
 (DIR) [2] /Glueckskeksbaecker-ueber-seinen-Beruf/!5350874
 (DIR) [3] /
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Sean-Elias Ansa
       
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