# taz.de -- USA vor den Zwischenwahlen: Prunk, Protz und Propaganda
       
       > Donald Trump wird in den USA immer unbeliebter. Doch dem US-Präsidenten
       > ist Selbstinszenierung wichtiger als die Midterms – eine Chance für die
       > Demokraten?
       
       Donald Trump wird in den USA immer unbeliebter. [1][Offene Korruption], die
       Folgen der Zollpolitik, steigende Lebenshaltungskosten und das politische
       Desaster des Irankriegs führen in Umfragen zu sinkenden Zustimmungswerten
       für ihn und die Republikaner. Die könnten bei den Midterms, also den
       Zwischenwahlen am 3. November, eine krachende Niederlage kassieren.
       
       Und was macht der US-Präsident? Trump [2][setzt in gewohnter Manier auf
       Prunk, Protz, Personenkult und Propaganda]. Er wird versuchen, die
       anstehende WM, seinen 80. Geburtstag und die 250-Jahr-Feiern am 4. Juli als
       Agitationsbühne zu nutzen. Die Midterms scheinen ihm da fast schon egal.
       
       Bei den Vorwahlen der Republikaner setzte Trump [3][beinhart seine
       Favoriten durch], also Kandidaten, die nicht unbedingt aussichtsreich, aber
       ihm absolut treu und loyal ergeben sind. Dem Präsidenten scheint die
       Kontrolle über die Partei wichtiger zu sein als die Zwischenwahlen.
       
       Könnte das den Demokraten helfen, die Machtverhältnisse im Kongress zu
       drehen und den Weg der USA unter Trump in Richtung Autokratie zu stoppen?
       Auf welche Strategien und Themen setzen sie? Und welche Rolle spielt das
       derzeitige Gerrymandering, also die Manipulation von Wahlkreisgrenzen?
       Darüber diskutiert Moderatorin [4][Martina Mescher] mit taz-Chefredakteurin
       [5][Barbara Junge], USA und Lateinamerika-Redakteur [6][Bernd Pickert] und
       [7][Sebastian Moll], der für die taz aus den USA schreibt.
       
       [8][„Bundestalk“] – Der politische Podcast der taz erscheint jede Woche auf
       taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
       
       4 Jun 2026
       
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