# taz.de -- Kolumne Dopaminimum
(DIR) Emotionale Dysregulation bei ADHS: Die urgewaltige Wut, in der ich alles niederbrennen kann
Das Schlimmste an ADHS sind nicht Unkonzentriertheit oder Vergesslichkeit,
sondern die heftigen Gefühlsausbrüche. Doch das Drama gehört zu mir.
(DIR) ADHS im Alter: Der letzte Witz macht das Licht aus
Seit 80 Jahren lebt die Mutter unserer Autorin zwischen extremer Lebenslust
und totaler Erschöpfung. Jetzt macht ihr Körper den Zirkus nicht mehr mit.
(DIR) ADHS und Soziale Ausgrenzung: „Die haben Angst, dass ich ansteckend bin“
Kinder mit ADHS haben es schwer, Freunde zu finden. Das liegt nicht nur an
ihnen. Gerade bildungsnahe Eltern grenzen zum Schutz ihrer Kinder oft aus.
(DIR) ADHS im Alltag: Von Struktur träumen
ADHSler sind extrem gut organisiert – allerdings nur in der Theorie. Aber
nur weil die Umsetzung scheitert, müssen wir nicht aufhören zu träumen.
(DIR) Schule mit ADHS: Boris Jelzin steuert betrunken mein Gehirn
Als Kind war Italien für unsere Kolumnistin interessanter als die
Sowjetunion. Der Lehrer blieb jedoch beim Schulstoff. Doch ein ADHS-Gehirn
macht, was es will.
(DIR) Lost in Translation: Verstehen Sie ADHS?
Neurodivergente wissen genau, wie Normalos ticken. Denn nur so können sie
sich den herrschenden Verhältnissen anpassen. Zeit, das Privileg
umzudrehen.
(DIR) Wenn die Gedanken Gassi müssen: Leinenzwang ist keine Lösung
Wie kläffende Hunde lärmen die Gedanken unserer Autorin in ihrem Kopf herum
und sabotieren sich gegenseitig. Das ist anstrengend für alle. Was tun?
(DIR) ADHS extrem: Überlebenskampf im Badezimmer
Das Gehirn unserer Autorin kennt nur zwei Betriebszustände: Alarm oder
Snooze, zwei komplette Extreme. Doch Einfluss darauf kann sie nicht nehmen.
(DIR) ADHS und Barrieren: Ein Tunnel durch den Bullshit
ADHSler haben kein fehlerhaftes Gehirn, im Gegenteil: Ihre Besonderheiten
können nützlich für die Gesellschaft sein – wenn wir endlich die Barrieren
abbauen.
(DIR) ADHS, Masking und Beziehung: Durch ADHS die perfekte Frau für dich
AD(H)Sler sind lustig, spontan und interessant. Dahinter steckt häufig
Masking, eine Überlebensstrategie mit fatalen Folgen.
(DIR) Vom Kinderbuch zum Erwachsensein: Frederick, ADHS oder man nennt es auch Intuition
Die Mutter unserer Autorin setzte Hoffnungen in Leo Lionnis Geschichte der
Kreativmaus Frederick. Aber kann sie tatsächlich helfen im Kapitalismus?
(DIR) ADHS im Erwachsenenalter: Die Zeit des ADHS-Shamings ist nun endlich vorbei!
ADHS galt früher als Makel. Heute feiert die jüngere Generation ihre
Eigenarten und bricht mit alten Klischees.