# taz.de -- Kolumne Szene
       
 (DIR) Treiben im Café: Kein Ort zum Schreiben
       
       Unter Menschen schreiben kann unsere Autorin nicht. Viel zu anregend ist
       das, was im Schöneberger Café um sie herum passiert.
       
 (DIR) Brotesser lieben diesen Trick: Toast Bread Packaging Trimmer
       
       Selbstwirksamkeit in der Küche kann einfach sein – und innovativ. Kennen
       Sie Toastbrotverpackungsbeschneider? Eine Küchenglosse.
       
 (DIR) Kunst am Straßenrand: Blicke durchs Pappmaché
       
       Die Berliner Allee in Berlin-Weißensee ist kein Ort für Ästheten – bis ein
       filigraner rosa Rüssel und zwei wachsame Augen die Tristesse durchbrechen.
       
 (DIR) Aprilwetter: Die Zu-Verschenken-Kiste schwimmt an uns vorbei
       
 (DIR) Frühstück bei McDonald's: Zwanzig Jahre später
       
       Zug verpasst. Ungeschminkt, in Winterjacke nach einer durchwachten Nacht
       auf dem Bahnhof. Ausgerechnet bei McDonald's ein Augenblick der Sehnsucht.
       
 (DIR) Berliner beim Bergsteigen: Bärbel, deine Welt sind die Berge
       
       Wenn man mit Turnschuhen das Gebirge betritt, ist der Abstieg manchmal
       weiter entfernt als gedacht. Wie gut, wenn man den Heiland trifft. Oder
       Bärbel.
       
 (DIR) Tanz und Kochideen: Als Versöhnung Baba Ghanoush
       
       Sich nach einem Streit mit einem Essen zu entschuldigen, scheint unserer
       Autorin eine gute Idee. Etwas mit Auberginen muss es sein!
       
 (DIR) Erinnerung an die Love Parade: Kopfschmerzen
       
       Ohne Geld feiern und Spaß haben? Das geht, wenn man sich zu helfen weiß –
       weitgehend.
       
 (DIR) Feiertage ohne Familie: Die Wahrheit über Ostern
       
       Manchmal kann sogar die Rebellin kleine Einsamkeiten empfinden. Oder
       zumindest darüber nachdenken.
       
 (DIR) Ein imaginärer Hund auf Probe: Hobby Dogging
       
       Nach „Hobby Horsing“ kommt jetzt der neue Trend: „Hobby Dogging“. Er könnte
       Eltern helfen, den Hundewunsch der Kinder auf die Probe zu stellen.
       
 (DIR) Rosalía und der Berliner Halbmarathon: Glücklich für sie und ihr sechstes Mal
       
       Jedes Jahr kommt E. nach Berlin, um die 21 Kilometer des Halbmarathons zu
       laufen. Beim Anfeuern klingt Rosalías „Berghain“ im Kopf mit.
       
 (DIR) Sensationelle Begegnung: Das klappt mit uns beiden
       
       Wer mal eben eine Pause im Café einlegt, kann dort zu ganz neuen Einsichten
       gelangen. Über Dates etwa.
       
 (DIR) Kindergeburtstage in der Großstadt: Auf Schatzsuche im Sandkasten
       
       Wer bei der urbanen Schnitzeljagd mit Kindern Schätze verbuddelt, darf
       nicht traurig sein, wenn die Kinder beim Buddeln etwas anderes zutage
       fördern.
       
 (DIR) Konzertbesuche Ü50: Die letzten der Ausgeher
       
       Auf Berliner Konzerten fallen die älteren Semester auf. Doch wie nur kann
       man sich ihnen anschließen?
       
 (DIR) Drogen per Taxi: Kaltakquise per Briefkasten
       
       Wenn der Drogentaxi-Flyer scheinbar wahllos in einem Briefkasten in
       Weißensee landet: Auch Dealer haben Öffnungszeiten.
       
 (DIR) Damals in Berlin: Echt jetze?
       
       Manche Straßenszenen werden nicht alt. Erinnerungen an einen Kreuzberger
       Dialog.
       
 (DIR) S-Bahn fahren in der Nacht: Ein epischer Film um drei Uhr morgens
       
       Ein nächtlicher BVG-Streik in Berlin lässt unerwartete Allianzen schmieden.
       Auch wenn sie sich beim Sturm auf den Ersatzverkehr wieder verlieren.
       
 (DIR) In Hamburgs Zentralbibliothek: Gackern und Legen
       
       An müden Frühlingstagen bringen nicht mal Nüsse und Rosinen Autoren-Hühner
       auf Hochleistungen. Trotz schöner Bibliothek.
       
 (DIR) Radfahren in Berlin: Da, wo die Flugzeuge tief fliegen
       
       Die erste Fahrradtour des Jahres führt an den perfekten Ort. Auch, oder
       gerade, weil der Akku leer ist.
       
 (DIR) Amok- oder Feueralarm?: Johnny Cash, my Ass
       
       Im stressigen Schulalltag kann man mit dem Alarmsystem schon mal
       durcheinanderkommen. Und wer den Schaden hat, muss für den Spott ja nicht
       sorgen.
       
 (DIR) Berliner Wohnungsmarkt: Wohnungsnot im Abendrot
       
       Der knappe Mietmarkt dringt in jede Ritze des Alltags. Auch in der Berliner
       U-Bahn ist er hörbar ein Thema.
       
 (DIR) Sehnsucht und traurige Hunde: Wer vermisst die Frau?
       
       Kann man ein Geist werden, ohne es selbst zu merken? Ein flüchtiges
       Stadtgespräch offenbart den Selbstbezug.
       
 (DIR) Die Peinlichkeit der E-Scooter: Im Prinzip sind unsere Rollen klar
       
       Wildes Piepen auf dem Bürgersteig und dysfunktionale QR-Codes können einem
       schon mal die Schamesröte ins Gesicht treiben.
       
 (DIR) Begegnungen in der großen Stadt: Je nachdem, wer zuerst stirbt
       
       Eine kuriose Begegnung in der Berliner Trambahn führt bei den Mitfahrenden
       nicht mal zu größeren Irritationen.
       
 (DIR) Nette Berliner: Entschuldigung, Ihre Tasche tropft
       
       Beim ungewöhnlichen Biertransport kommt man schnell mit den Tischnachbarn
       ins Gespräch. Und die sind sogar netter als in Hamburg.
       
 (DIR) Väter kennen diesen Trick: Heute ist es ein Schnitzel
       
       Auf dem Spielplatz lässt sich beim Trockenwerden gut orakeln. Vor allem
       wenn zur Belohnung „Lambada“ erklingt.
       
 (DIR) Neuer Schreibtisch: Zum Glück vertippt
       
       Ein Tippfehler auf Kleinanzeigen verhilft zum Schnäppchen, macht sich dann
       aber auch noch woanders breit.
       
 (DIR) Als wäre es wieder 2007: Filmreifer Frühlingsanfang
       
       Kurze Hosen, nette Dönerladenbesitzer und gute Straßenmusik. Ein Berliner
       Frühlingsanfang wie in einem deutschen Indie-Movie.
       
 (DIR) Unter Freunden: Mit der Schreibmaschine auf dem Balkon
       
       Ein Abend, die Nacht, zehn Jahre. Die Zeit vergeht viel zu schnell, wenn
       wir sie mit geliebten Menschen verbringen.
       
 (DIR) Waren auf dem Band: Bestseller an der Supermarktkasse
       
       Ob Gummibären und Schokolade oder diverse Alkoholika. Vor der Kassiererin
       lässt sich nicht verheimlichen, was eingekauft wird.
       
 (DIR) Trauer teilen: Schwimmen und Bubatz
       
       Von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, ist etwas leichter, wenn
       man es gemeinsam tut. Tränen fließen trotzdem. Manchmal aber auch aus
       Freude.
       
 (DIR) Gut zu Fuß: Gehen ist das neue Laufen
       
       Warum eigentlich im Fitnessstudio schwitzen? Gegen das Japsen im
       Treppenhaus helfen Spaziergänge genauso gut. Und für die Laune sind sie eh
       besser.
       
 (DIR) Beruf: Künstler: Die Kunst mit der Kunst
       
       Von der Kunst zu leben ist schön, verlangt aber auch einiges an
       Flexibilität und Durchhaltevermögen. Erst recht in Zeiten drastischer
       Kulturkürzungen in Berlin.
       
 (DIR) Im Energiesparmodus durch die Kälte: Sie schlafen, weil sie schlafen
       
       Die Nachbarskatzen machen vor, wie man unwirtliche Wintertage am besten
       übersteht: in aller Ruhe und mit gefalteten Pfoten.
       
 (DIR) Schwarzwald: An einem Ort namens „Aha“
       
       Wo „Na ja“ und „Tja“ nicht weit sind: Nach einer Wanderung im Schwarzwald
       gibt es Torte und kalte Kachelöfen.
       
 (DIR) Immer den Vogelstimmen nach: Komische Käuze in der Wuhlheide
       
       Manches klingt in der Theorie viel besser, als es sich in der Praxis
       anfühlt. Zum Beispiel eine Führung mit einem Vogelkundler durch den
       winterlichen Park.
       
 (DIR) Winter in Hamburg: Alster ohne Vergnügen
       
       Wann war eigentlich zuletzt das Eis auf der Alster dick genug, um darauf
       Schlittschuh zu laufen? Hamburg enttäuscht in dieser Hinsicht Jahr um Jahr.
       
 (DIR) Begegnungen in der Deutschen Bahn: Glückliche Sardinen in der Intercity-Dose
       
       Das Leben kann man auch in vollen Zügen genießen. Sogar mit Fußballfans.
       Zumindest, wenn es alte Bekannte sind.
       
 (DIR) Blackouts im Winter: Wenn auch noch der Strom ausfiele
       
       Bei Minusgraden ist es unangenehm, wenn Warmwasser oder Elektrizität
       ausfallen. Anders als in der Ukraine werden Probleme jedoch meist schnell
       behoben.
       
 (DIR) Berlin Weichselplatz: Die Eroberung des Südpols
       
       Ist das noch Neukölln oder schon die Antarktis? Eisig peitscht einem der
       Wind ins Gesicht, während man über die Gehwege schlittert.
       
 (DIR) Mütter kennen diesen Trick: Ein gutes Leben
       
       Was tun, wenn die kleine Schwester kein Spielzeug hat, fragte sich der
       kleine Bruder in der Straßenbahn. Ein süßer Lösungsvorschlag.
       
 (DIR) Kreuzberger Planufer: Ein sterbender Schwan
       
       Auch in diesem Winter sterben wieder die Schwäne im Berliner Landwehrkanal.
       
 (DIR) Schnee in der Stadt: Möhrenkuchen mit Topping
       
       Über den Schnee in Berlin, den man nicht essen sollte, selbst dann nicht,
       wenn er wie Zuckerguss aussieht.
       
 (DIR) Schlafende Marionetten: Vorsichtig behandeln – Puppenspieler
       
       Über schlafende Puppen am S-Bahnhof in Berlin-Friedrichshain und darüber,
       was diese von uns Menschen unterscheidet.
       
 (DIR) Engagierter Fußball: Geld interessiert ihn nicht
       
       Über die Unterstützung von Obdachlosen bei Kälte und die Rivalität von
       Fußballfans, die selbst vor diesem Thema nicht haltmacht.
       
 (DIR) Noch eine Fahrt: Der lange Weg zu ihr
       
       Über das Zugfahren von Berlin nach Leipzig, das Umsteigen im immer
       regnerischen Dessau und über die Sehnsucht.
       
 (DIR) Freude mit Ortsnamen: Punk Oi!
       
       Über die Namen Berliner Bezirke und eine besondere Methode, Englisch-und
       Erdkundeunterricht miteinander zu verknüpfen.
       
 (DIR) Am Rathaus Neukölln: Fragen der Zeit
       
       Bald wird die Uhr wieder auf Sommerzeit umgestellt. Es gibt noch andere
       Gründe, an den Zeigern zu drehen.
       
 (DIR) Berlin-Neukölln vor Silvester: Spektakel ohne Protagonisten
       
       Alle Augen waren zum Jahreswechsel auf Neukölln gerichtet, jenem Berliner
       Bezirk, in dem es schon mal knallt. Ein Rundgang im Risikogebiet.
       
 (DIR) Obdachloser mit Kartenleser: Mit Bestätigungsmail für die Spende
       
       Ein Obdachloser taucht in einem Café auf und fragt nach Bargeld. Gäste
       entschuldigen sich, keins dabei zu haben – doch er kennt einen anderen Weg.