# taz.de -- Persönlichkeitsrecht
       
 (DIR) Kontrolle der Presse: Presserat spricht 19 Rügen aus
       
       Der Deutsche Presserat hat im März 136 Beschwerden behandelt. Fünf der 19
       Rügen betrafen die „Bild“, die unter anderem Persönlichkeitsrechte
       verletzte.
       
 (DIR) Bei Volksbegehren und Plakaten: Privatadresse darf in Bremen geheim bleiben
       
       Bremen ändert Gesetze zur Impressumspflicht und bei Volksbegehren: In
       Zukunft reicht es aus, eine Anschrift anzugeben, unter der man erreichbar
       ist.
       
 (DIR) Immobilienfirma kritisiert Bericht: Leipziger Unizeitung unter Druck
       
       Eine Immobilienfirma geht gerichtlich gegen eine Leipziger
       Studierendenzeitung vor. Diese fürchtet wegen der möglichen Kosten nun um
       ihre Existenz.
       
 (DIR) Recht am eigenen Bild: Vorsicht beim Polizisten-Filmen
       
       Ein Mann postete Demo-Aufnahmen auf Twitter. Weil Beamte zu erkennen waren,
       wurde er milde verurteilt. Aber er zahlte einen hohen persönlichen Preis.
       
 (DIR) Zivilklage gegen Löschung auf Facebook: Umstrittene Meinungsfreiheit
       
       In Hildesheim verklagt ein Nutzer Facebook, weil er sich zu Unrecht
       gesperrt sieht. Er hatte ein Video gepostet, in dem es um Polizeigewalt
       ging.
       
 (DIR) Recht auf Vergessenwerden: Google darf wahre Berichte zeigen
       
       Öffentliches Interesse über Persönlichkeitsrecht: Der BGH hat entschieden,
       wie das Recht auf Vergessenwerden bei Suchmaschinen anzuwenden ist.
       
 (DIR) Beschluss für das „Recht auf Vergessen“: Eine einleuchtende Entscheidung
       
       Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Das Internet muss auch mal
       vergessen können. Aber der Beschluss birgt auch eine Gefahr.
       
 (DIR) Prozesse zu Bild- und Tonaufnahmen: Polizei möchte ungefilmt bleiben
       
       Neuer Vorwurf der Beamten nach aktuellen Fällen: Filme von Polizeieinsätzen
       verletzen die Vertraulichkeit des Wortes – wegen der Tonspur.
       
 (DIR) Gesetzentwurf zur DNA-Fahndung: Mit Haut und Haaren
       
       Ermittler sollen durch DNA-Analyse Haut- und Haarfarbe von Tätern
       feststellen dürfen. In dem Entwurf heißt es, der Eingriff ins
       Persönlichkeitsrecht sei „verhältnismäßig“.
       
 (DIR) Molekularbiologin über DNA-Fahndung: Es geht nicht um „helle Haut“
       
       Die Molekularbiologin Isabelle Bartram warnt vor Racial Profiling und
       anderen Gefahren der erweiterten DNA-Analyse.
       
 (DIR) „FAZ“-Klage gegen Medienanwälte: Warnfaxe sind rechtens
       
       Anwaltliche Warnschreiben an Medien sind zulässig, sagt der
       Bundesgerichtshof. Sie müssen allerdings relevante Informationen enthalten.
       
 (DIR) Urteil Persönlichkeitsschutz von Mördern: Kein Recht auf Vergessen
       
       Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat entschieden. Medien müssen
       die Namen der Sedlmayr-Mörder nicht aus Online-Archiven löschen.
       
 (DIR) Europäischer Menschenrechts-Gerichtshof: Deutsche Medien scheitern
       
       Der Axel-Springer-Verlag und der Fernsehsender RTL wollen das Foto eines
       Mannes veröffentlichen, der des Mordes angeklagt war. Sie scheitern nun vor
       Gericht.
       
 (DIR) Jens Riewa gegen Queer.de: #NoHomo
       
       Mit den Klagen gegen die Andeutungen über seine sexuelle Orientierung
       beweist Jens Riewa vor allem eins: seine Homofeindlichkeit.
       
 (DIR) Streit über Birkenstock-Werbefoto: Kind darf nicht Kunst sein
       
       Birkenstock-Chef verklagt die Künstlerin Ida Ekblad und Hamburgs Kunsthaus
       wegen Verwendung eines Werbefotos, das seine kleine Tochter zeigt