# taz.de -- Alle Artikel von Verena Harzer
(DIR) Stuttgarter Ausstellung „Das kalte Herz“: Hauffs Märchen in die Gegenwart geholt
Das Kunstmuseum Stuttgart deutet Wilhelm Hauffs Erzählung „Das kalte Herz“
mit Gegenwartskunst. Zentral sind Fragen nach Identität und Zugehörigkeit.
(DIR) Buch über Frauenfreundschaften: Geschichten, die wir uns über Freundschaft erzählen
Was passiert, wenn Freundschaften enden? Die Historikerin Tiffany Watt
Smith schreibt originell über begleitende Scham, Zweifel und
Verletzlichkeit.
(DIR) Roman von Lídia Jorge: Die Mythen der Revolution
Lídia Jorge setzt in ihrem neuen Roman den Protagonisten der
Nelkenrevolution in Portugal ein Denkmal. 1974 hatten sie die Diktatur zu
Fall gebracht.
(DIR) Performance-Festival „Never Work“ : Die destruktive Kraft von Heldenerzählungen
In den Berliner Sophiensaelen läuft das Performance-Festival „Never Work“.
Es illustriert die Suche nach der richtigen Erzählung für das eigene Leben.
(DIR) Roman aus Japan „Die Fabrik“: Den Waldgeist bitte ignorieren
Hiroko Oyamada beschreibt Arbeit als totalen Zustand in „Die Fabrik“. Was
genau dort produziert wird, bleibt ebenso unklar wie der Sinn der
Tätigkeiten.
(DIR) Premiere „Roses Rising- The Dinner“: Das Dinner ist kalt geworden
Mit „Roses Rising – The Dinner“ will Leila Hekmat die Freiheitsversprechen
der 70ies-Gegenkultur dekonstruieren. Doch die Performance zündet nicht.
(DIR) Performance in den Sophiensælen: Wenn der Witz stirbt
Mit ihr lachen, nicht über sie: „Finite Jest“ in den Berliner Sophiensælen
gelingt am stärksten dort, wo Melanie Jame Wolf sich selbst zum Gegenstand
macht.
(DIR) Berliner Schau über die Familie weltweit: Care, König, KI
Mit einem großen Ausstellungsprojekt wird im Humboldt Forum über die
Familie in verschiedenen Kulturen nachgedacht. Reizvoll, klug, doch etwas
stört.
(DIR) „East Side Story“ am Gorki-Theater: Jüdische Wut und Verzweiflung
Drei jüdische Frauen kehren nach Deutschland zurück. Kann man hier noch
leben?, fragen Lena Brasch und Juri Sternburg in ihrem „Jewsical“ am
Berliner Maxim-Gorki-Theater.
(DIR) Herbstsalon am Gorki Theater: Geschichte als Auftrag
Mit dem 7. Herbstsalon und vielen weiblichen und migrantischen Stimmen
verabschiedet sich Intendantin Shermin Langhoff vom Berliner Gorki Theater.
(DIR) Buch über den Pelicot-Prozess: Diskutieren ohne Männer
Bei der Buchpremiere von „Mit Männern leben“ über den Pelicot-Prozess wurde
deutlich: Sexuelle Gewalt empört vor allem Frauen.
(DIR) internationales literaturfestival berlin: Sachsen liegt in Iowa
Beim internationalen literaturfestival berlin traten Literaturstars und
geflüchtete Dichter:innen auf. Vier Eindrücke zwischen Megacities und
Rennställen.
(DIR) Neue Romane über Mutterschaft: Die Überforderung ist total
Zwei aktuelle Romane beweisen, dass das Thema Mutterschaft noch lange nicht
erschöpft ist: Antonia Baums „Achte Woche“ und Claire Kilroys
„Kinderspiel“.
(DIR) Bonner Schau zu Susan Sontag: Sie machte Denken zur öffentlichen Praxis
Susan Sontag sollte man sich jetzt zu Gemüte führen. Warum, macht eine
Ausstellung über die Essayistin in der Bonner Bundeskunsthalle deutlich.
(DIR) Ausstellung über nachhaltiges Bauen: Bauturbo aus der Gemeinschaftsküche
Kreislaufwirtschaft oder Superblock: In der Bundeskunsthalle Bonn zeigt die
Ausstellung „WEtransFORM“, was die Architektur für die Bauwende parat hat.
(DIR) Roman von Charlotte Runcie: Tod eines Kritikers
#MeToo und Cancel Culture: Charlotte Runcie nimmt in „Standing Ovations“
die Machtdynamiken zwischen Kunst und Kritik in den Blick.
(DIR) Ausgehen und rumstehen Von Verena Harzer: Die Motte aus dem Kaffeeschleim
(DIR) James Baldwin: Einander nicht aufgeben
Ein US-Theaterkollektiv reinszeniert in Berlin eine legendäre Debatte der
Bürgerrechtsbewegung: James Baldwins Diskussion mit dem Rechten William F.
Buckley.
(DIR) FIND-Theaterfestival : Auch im Intimsten sitzt die Gesellschaft
Beim FIND-Festival für zeitgenössische Dramatik sind Stimmen von Menschen
zu hören, die sonst im Schatten der großen Ereignisse stehen.
(DIR) Kostüme reparieren: Der Sound des Tüllrocks
Das Berliner Kostümkollektiv repariert und rettet Kostüme, auch für
Mehrfachverwendung in Theaterproduktionen. Die freie Szene nutzt das
Angebot rege.