# taz.de -- Alle Artikel von Rudolf Walther
(DIR) Schweizerische Neutralität: Maximal neutral
Am Sonntag äußern sich die Schweizer in einer Volksabstimmung zur
politischen Neutralität ihres Landes. Die rechtspopulistische SVP will
nichts ändern.
(DIR) Buch vom Soziologen Sighard Neckel: Die Abwendung der Katastrophe kann nur kollektiv gelingen
Die Klimakatastrophe stellt Gesellschaften vor Herausforderungen, die sie
überfordern. Der Soziologe Sighard Neckel analysiert die Blockaden, die
Lösungen verhindern.
(DIR) „Katechon“ von Volker Weiß: Totalitäre Fantasien, biblisch hochgerüstet
Rechte sind fasziniert vom biblischen „Katechon“, der den Untergang
aufhalten soll. Der Historiker Volker Weiß spürt der Karriere des Begriffs
nach.
(DIR) Band von Theodor Lessing: Wie die Fliegen
Ein Band mit Artikeln des jüdischen Publizisten Lessing gibt Einblick in
die deutsche Gesellschaft. Er beleuchtet das Ende der Zwanzigerjahre.
(DIR) Katharina Pistors Adorno-Vorlesungen: Geld ist immer Kredit, aber nicht jeder Kredit ist Geld
Wie wird Geld geregelt? Ihre Adorno-Vorlesungen in Frankfurt am Main
widmete die Juristin Katharina Pistor der aktuellen Verfassung des
Finanzsystems.
(DIR) Ausstellung zu Loriots Hundertstem: Leben zwischen Möpsen und Steinlaus
Das Caricatura-Museum würdigt zum 100. Geburtstag den großen Humoristen.
Seine satirische Steinlaus machte bis in die Wissenschaft Karriere.
(DIR) Deutsche Besatzung in Frankreich: Engagiert Geschichte dokumentieren
Ahlrich Meyer hat einen Essayband mit Texten unter anderem über die
deutsche Besatzungspolitik in Frankreich vorgelegt. Der taugt zum
Standardwerk.
(DIR) Ausstellung über Inflation in Frankfurt: 18 Milliarden für eine Postkarte
Das Historische Museum Frankfurt am Main widmet sich der Inflation von 1923
– ein Trauma im Gedächtnis der krisengewohnten Deutschen.
(DIR) Übernahme von Credit Suisse: Der Deal der Großbanken
Von der Pleite der Credit Suisse und der Übernahme durch die UBS
profitieren vor allem Wirtschaftsanwälte und Kanzleien. Darüber redet kaum
jemand.
(DIR) Gedenkveranstaltung für André Gorz: Raus aus dem Eitelkeitstheater
Das Frankfurter Institut für Sozialforschung erinnerte an den Philosophen
André Gorz. Gorz gilt als Pionier der sozialökologischen Ökonomie.
(DIR) 100 Jahre Institut für Sozialforschung: Marxistische Arbeitswochen
Das Institut für Sozialforschung in Frankfurt feiert seinen hundertsten
Geburtstag. Zum Auftakt blickte man zurück in die Geschichte und hörte
Musik.
(DIR) Prüfungen des Ich
Der Demokratieforscher Pierre Rosanvallon plädiert dafür, die subjektive
Erfahrung in die Forschung einzubeziehen, um dem Populismus zu begegnen
(DIR) Ausstellung über Satirezeitung „Pardon“: Feinsinn, Unsinn, Hintersinn
Das Caricatura Museum Frankfurt widmet sich der Satirezeitschrift „Pardon“.
Sie machte die Stadt am Main zur Witzhauptstadt der Bundesrepublik.
(DIR) Memoiren von Nobelpreisträger Sen: Erinnerungen eines Gottlosen
Der Sozialwissenschaftler Amartya Sen hat seine Memoiren verfasst. Das Buch
bietet ein intellektuelles Panorama von England im 20. Jahrhundert.
(DIR) Fabeln von Günther Anders: Schuld und Strafe in Molussien
Wiederauflage von „Der Blick vom Turm“: Der Literat und Philosoph Günther
Anders war ein Meister der Fabel.
(DIR) Adorno-Verlesungen von Linda M. Alcoff: Die Krise weißer Identität
Linda M. Alcoff bestritt die Frankfurter Adorno-Vorlesungen. Im Raum stand
die Vermutung, sie sympathisiere mit einem Israel-Boykott.
(DIR) Ausstellung über Marcel Reich-Ranicki: Beheimatet in der Literatur
Pointiert und diszipliniert: Die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt
widmet dem Literaturkritiker Reich-Ranicki eine Ausstellung.
(DIR) Schlüsselproblem Dunkelziffer
Karl Heinz Roth hat die erste Gesamtdarstellung des Pandemieverlaufs
vorgelegt und möchte auf Defizite in der Pandemiebekämpfung hinweisen
(DIR) Ausstellung über Kindertransporte: „Wenigstens die Kinder retten!“
„Kinderemigration aus Frankfurt“ – die Ausstellung zeigt, wie jüdische
Kinder den Nazis entkamen. Und wie schwer es war, Aufnahmeländer zu finden.
(DIR) Waffenfabrikant macht Kulturpolitik : Zürcher Standortmarketing
Die Debatte zum Erweiterungsbau des Kunsthauses in Zürich hält an. Grund
ist die Präsentation der Sammlung des Waffenfabrikanten Emil G. Bührle.