# taz.de -- Baumarktkette Obi verliert Farbstreit: No Logo!
> So manche Baumarktkette verwendet Orange in ihren Logos. Ist ein
> bestimmter Farbton ein essenzieller Wiedererkennungswert und
> schützenswert? Nein, sagt der Bundesgerichtshof.
(IMG) Bild: Kein Markenzeichen: die Farbe Orange im Obi-Logo
dpa | Die Baumarktkette Obi bekommt keinen Markenschutz für ihre
„Hausfarbe“ Orange. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) und wies die
Revision des Unternehmens gegen eine Entscheidung des Bundespatentgerichts
zurück. Dieses hatte zuvor die von konkurrierenden Baumarktketten
beantragte Löschung der Farbmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt
(DPMA) für rechtens erklärt. Daraufhin war Obi vor den BGH gezogen.
Die Farbe Orange sei höchstens ein Hinweis auf Baumarktketten im
Allgemeinen, aber nicht auf einem speziellen Baumarkt wie Obi, so der
Vorsitzende Richter. Obi hatte zuvor argumentiert, der spezielle, unter
anderem sein Logo prägender Farbton, eine Art Hellrot-Orange, sei ein
zentraler und unverwechselbarer Bestandteil seiner Markenidentität. Das
Bundespatentgericht hatte dies anders gesehen – und nun auch der BGH. (Az.
I ZB 58/25)
Damit endet eine langjährige Auseinandersetzung zwischen dem Unternehmen
und den konkurrierenden Baumarktketten Hornbach und Globus. Deren
Marktauftritt ist ebenfalls von der Farbe Orange bestimmt – sie hatten die
Löschung der Obi-Farbmarke beantragt.
17 Sep 2026
## TAGS
(DIR) Copyright
(DIR) Baumarkt
(DIR) Bundesgerichtshof
(DIR) GNS
## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) Wenn eine Renovierung ansteht: Der Preis des Zufußgehens
Ein Auto kostet Geld, während man zu Fuß doch kostenfrei unterwegs ist? Von
wegen, weiß unsere Kolumnistin: Zu Fuß gehen hat teils immense Folgekosten.
(DIR) Männertreff in Bremerhaven: Der Schuppen für Oldies
Ein Konzept aus Australien nun auch in Deutschland: In Männerschuppen
treffen sich Männer fortgeschrittenen Alters zum Werkeln, Reden und
Kaffeetrinken. Ein Besuch.
(DIR) Verteuerung des Alltags: Handwerker im Alles-scheiße-Modus
Als Frau osteuropäischer Herkunft glaubt die Kolumnistin, alles selbst
machen zu können. Renovieren. Und fluchen. Doch es gibt ebenbürtige Männer.