# taz.de -- Rüstungskonzern in München angegriffen: LKA vermutet Anschlag
       
       > Nach einer Brandattacke auf eine Münchner Baustelle vermuten Ermittler,
       > dass ein Rüstungsunternehmen das Ziel war. Zwei Menschen wurden
       > festgenommen.
       
 (IMG) Bild: Funktechnik auch für das Militär: Das Bayerische LKA vermutet einen Anschlag gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich
       
       dpa/taz | Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet
       das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein
       Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen
       Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. Deswegen habe das LKA
       die Ermittlungen in dem Fall übernommen. [1][Laut Bayerischem Rundfunk]
       handelt es sich um den Technologiekonzern Rohde & Schwarz. Das Unternehmen
       habe den Polizei- und Feuerwehreinsatz bestätigt, halte sich aber mit
       weiteren Informationen zurück. Der Konzern ist unter anderem im Bereich
       Sicherheitstechnik und Kommunikation für Behörden und das Militär tätig.
       
       Mehrere Brandsätze waren in der Nacht auf die Baustelle geworfen worden.
       Später nahmen Einsatzkräfte zwei Menschen an einer Tankstelle fest, wie ein
       Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums erklärte. Ob sie mit der Tat in
       Verbindung stehen, werde nun ermittelt. Zunächst hatte der Bayerische
       Rundfunk berichtet.
       
       ## Kein größerer Schaden entstanden
       
       Mindestens einer der Brandsätze habe ein Feuer ausgelöst, das Polizisten
       löschten. Größerer Schaden sei nicht entstanden, sagte der Polizeisprecher.
       Ein weiterer Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.
       
       Die Brandsätze sollen gegen Mitternacht aus einem Auto geworfen worden
       sein. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Nach
       der Fahndung wurden eine 28-Jährige und ein 38-Jähriger festgenommen.
       
       [2][Bereits 2021 griffen Unbekannte Stromleitungen] in der Nähe des
       Technologiekonzerns Rohde und Schwarz an. Damals waren 20.000 Haushalte
       ohne Strom. Ein Bekennerschreiben tauchte kurze Zeit später auf Indymedia
       auf. Primäres Ziel sei das Rüstungsunternehmen gewesen, hieß es in dem
       Schreiben.
       
       3 Sep 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] https://www.br.de/nachrichten/bayern/brandattacke-bei-rohde-and-schwarz-lka-vermutet-anschlagsversuch,VU82AXq
 (DIR) [2] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-stromausfall-polizei-bekennerschreiben-brandanschlag-1.5300516
       
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