# taz.de -- Antifaschistische Aktion: Gegen rechte Gewalt
       
       > Diese Woche geht es gegen kampfsporttreibende Neonazis in Pankow und
       > antifaschistische Vernetzung und das Gedenken an den Anschlag von Halle.
       
 (IMG) Bild: Antifaschistische Aktion im Stadtbild
       
       Vier Jahre nachdem erstmals öffentlich wurde, dass Neonazis
       Kampfsporttrainings auf öffentlichen Sportplätzen in Pankow betreiben und
       zwei Jahre nachdem sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) erstmals
       damit beschäftigte, hat sich an der Situation noch immer kaum etwas
       geändert. Zuletzt berichtete die taz über ein [1][Training von Mitgliedern
       der Partei Der Dritte Weg im Kissingenstadion].
       
       Ebenso halten Trainings mit Rechtsextremen in der Halle des TSC Preußen am
       Sportareal Rennbahnstraße an, auch wenn einige Neonazis den Verein zuvor
       verlassen mussten. Der Verein gibt sich bedeckt. Im Bezirk gilt er derzeit
       als „förderungswürdige Sportorganisation“. Finanzielle Zuwendungen erhält
       er keine, hat aber die Zulassung für die kleine Halle. Um eine Verlängerung
       des Nutzungsvertrags zu verhindern, soll es auf der nächsten Sitzung der
       BVV einen Antrag geben; angemeldet ist zudem eine Kundgebung gegen die
       Förderung rechter Gewalt (Mittwoch, 2. September, Bezirksamt Pankow:
       Fröbelstraße 17 – Haus 7, 17.00 Uhr).
       
       Im Bandito Rosso gibt es ein offenes Antifa-Treffen in Form eines Plenums.
       Danach bleibt Zeit, sich bei kalten Getränken und Kicker-Spielen besser
       kennenzulernen. Ziel ist es, Menschen mit antifaschistischer Gesinnung zu
       vernetzen, etwa für gemeinsame Demo-Besuche, zum gegenseitigen Weiterbilden
       oder für gemeinschaftliche Aktionen. (Mittwoch, 2. September, Lottumstr.
       10A, 19.00 Uhr).
       
       Der [2][rechtsterroristische Anschlag von Halle] jährt sich dieses Jahr zum
       siebten Mal. Es soll daher eine Gedenkkundgebung auf dem Oranienplatz in
       Kreuzberg geben. Zudem soll auf einem Podium unter anderem diskutiert
       werden, wie linkes Erinnern in Zeiten andauernder Gewalt und dem
       bundesweiten Erstarken rechter Kräfte aussehen kann. Zu Gast sind unter
       anderem Nathan B. von der Soligruppe 9. Oktober und Rachel Spicker vom
       Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassistischer und
       antisemitischer Gewalt (Donnerstag, 3. September, Adalbertstr. 95A, 19.00
       Uhr).
       
       31 Aug 2026
       
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 (DIR) Desiree Fischbach
       
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