# taz.de -- Neue rechtsextreme Partei in Italien: Rechts, rechter, Roberto Vannacci
       
       > Die neue rechtsextreme Partei Futuro Nazionale setzt Regierungschefin
       > Meloni unter Druck. Wer ist der Parteigründer Vannacci?
       
       Italien hat eine neue rechtsextreme Kraft. Seit weniger als einem Monat
       greift die [1][rechtsextreme Futuro Nazionale] Parteimitglieder von rechts
       außen ab. Ihr Gründer Roberto Vannacci sitzt im Europaparlament und war bis
       Anfang des Jahres Vize der rechten Lega-Partei.
       
       Für den Lega-Vorsitzenden Matteo Salvini ist die Abspaltung ein Verrat,
       besonders weil Parlamentsabgeordnete zu Futuro Nazionale wechselten und
       ihre Sitze mitnahmen. Vannacci möchte mit seiner eigenen Partei „klare
       rechte Kante zeigen“. Er sagt: „Wir sind die authentische Rechte“, erzählt
       Italien-Korrespondent Michael Braun.
       
       Er wolle eigentlich zurück zu den Anfängen von Regierungschefin Giorgia
       Meloni und von Salvini. Und die Lega? „War das Taxi, das er nahm, um seinen
       eigenen Verein aufzubauen“, sagt Braun.
       
       Vannacci hat die Möglichkeit aus der Opposition heraus die rechtsextremen,
       homophoben und ausländerfeindlichen Forderungen zu äußern, die Giorgia
       Meloni nun als Aushängeschild Italiens in ihrer Schärfe nicht mehr äußern
       darf.
       
       Kann Vannacci zu einer ernsten Konkurrenz für Meloni und ihre Fratelli
       d’Italia werden? Wie groß sind die Zerwürfnisse in der italienischen
       Rechten? Und wie reagieren die Mitte-[2][links]-Parteien darauf? Darüber
       sprechen Auslandsredakteurin [3][Anastasia Zejneli] und
       Italien-Korrespondent [4][Michael Braun] in der aktuellen Folge der
       Fernverbindung.
       
       Diese Folge wurde aufgenommen am 1. 7.2026 um 14.30 Uhr MESZ.
       
       [5][Fernverbindung] – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf
       taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
       
       2 Jul 2026
       
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       ## AUTOREN
       
 (DIR) Michael Braun
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