# taz.de -- Kommunalwahlen in Großbritannien: London Calling What?
> In London wählt die Jugend grün, die Alten rechts. So klar ist das Bild
> dann doch nicht. Ein Bezirksbesuch im linken Hackney und im konservativen
> Bromley.
(IMG) Bild: Links, aber gegen Grün: Clair Battaglino tritt in Hackney Central als unabhängige Kanidatin an
Irgendwann bei der Wahlveranstaltung hat Clair Battaglino genug. Die
bisherige Labour-Bezirksbürgermeisterin von Hackney, Caroline Woodley, hat
ihre Straße gerade als „Grenzzone“ bezeichnet. Die grüne
Bürgermeisterkandidatin Zoë Garbett hat behauptet, laut Studien hätten
Londons verkehrsberuhigte Zonen die Luftverschmutzung gesenkt. Da kann sich
Clair Battaglino nicht mehr halten. „Wir nennen es unser Zuhause!“, ruft
die ältere Dame. Sie sagt, auf ihrer Straße würden Rekordwerte an
Luftverschmutzung gemessen. Diese machten sie und ihre sozial schwachen
Nachbarn krank.
Es ist Wahlkampf in London. Alle 32 Bezirksbürgermeister:innen und
-parlamente der britischen Hauptstadt werden neu gewählt. Außerdem finden
Wahlen in knapp 40 Prozent aller englischen Kommunen statt sowie für die
Regionalregierungen in Schottland und Wales. Knapp zwei Jahre nach dem
[1][Labour-Wahlsieg in Großbritannien] droht der Partei von Premierminister
Keir Starmer eine vernichtende Niederlage. In der Labour-Hochburg London
verliert die Regierungspartei gerade ihre Wählerbasis.
Der Wahlkampf in Hackney ist unerbittlich. Armut und ethnische Vielfalt
prägen den Bezirk, den Labour seit den 1950er Jahren fast ununterbrochen
regiert. Die englischen Grünen glauben, dass sie Hackney diesmal gewinnen
können. Vor allem Menschen unter 40 sprechen sich für die Grünen aus. Sie
nennen als Gründe die Dinge, die sie bei Labour vermissen: eine
entschlossenere Umweltpolitik, die Besteuerung der Reichen, eine klare
Haltung gegen Israel.
Im Stadtpark London Fields sitzt die 25-jährige Literatur-Doktorandin Amber
auf der Wiese und genießt mit vielen anderen jungen Menschen die
Frühlingssonne. Sie beschreibt ein Gefühl der Hilflosigkeit: Irankrieg,
Gaza, Enttäuschung mit der Labour-Regierung, Lebenshaltungskosten auf
Rekordniveau. Weil sie sich keine Miete leisten kann, lebt Amber weiter bei
ihren Eltern.
„Als schwarze Frau fand ich auch, dass Starmer Diane Abbott zu harsch
behandelt hat“, sagt Amber. Abbott ist die bekannteste schwarze Politikerin
bei Labour, 1987 wurde sie für den Wahlkreis Hackney North and Stoke
Newington die erste schwarze Parlamentsabgeordnete überhaupt. Politisch
steht sie Starmers Vorgänger Jeremy Corbyn nahe. Als sie vergangenes Jahr
behauptete, Juden, Iren und „Travellers“ verspürten keinen Rassismus wie
Schwarze, sondern erlebten nur Vorurteile, wurde sie aus der
Labour-Fraktion hinausgeworfen. „Ich gebe zu, das war schlecht ausgedrückt,
aber ich verstand, worauf sie hinaus wollte“, findet Amber. „Die Bestrafung
war übertrieben und respektlos.“ Auch deshalb setze sie jetzt auf die
Grünen. Die hätten auch schwarze Kandidat:innen in Hackney.
Die Grünen sehen Hackney als einen sicheren Bezirk für sich. Ihr Parteichef
Zack Polanski wohnt dort, das Gebiet galt stets als progressiv-links. Wenn
die Grünen es in Hackney schaffen, könnte die rote Vorherrschaft in London
zu Ende gehen. Dazu trägt Labour auch selbst bei. Ein
Labour-Bezirksratsmitglied in Hackney musste kurz nach seinem Amtsantritt
2022 zurücktreten, weil er mehr als 1.000 Bilder von sexuell missbrauchten
Kindern besaß. Ein Jahr später trat auch Hackneys damaliger
Labour-Bürgermeister Philip Glanville zurück, als ein Foto öffentlich
wurde, das ihn mit dem später strafrechtlich Verurteilten zeigte.
Mit den verkehrsberuhigten Zonen, den Low Traffic Neighbourhoods (LTN),
wollte Labour in London einst progressive und grüne Politik machen. Das
Ergebnis wirkt auf den ersten Blick erfreulich. Auf stark
verkehrsberuhigten Straßen, auf denen früher zu viele Autos zu schnell
fuhren, kann man Hackney jetzt problemlos mit dem Fahrrad durchqueren.
Aber es gibt auch eine Schattenseite. Nach der Wahlveranstaltung nimmt die
taz Kontakt zu Clair Battaglino auf. Sie lebt in einer kooperativ
verwalteten Wohnung an der Dalston Lane, einer der wenigen verbliebenen
Durchfahrtsstraßen. Dort wird jetzt der gesamte Verkehr entlanggeleitet.
Die Luftqualität ist miserabel.
Schon mehrere Jahre vor der allgemeinen Verkehrsberuhigung während der
Covid-19-Pandemie galt die Dalston Lane als Problemstraße für
Luftverschmutzung. Mit Regierungsgeldern schufen Hackney und andere
Londoner Bezirke damals überall LTN-Zonen. Relativ ruhige Straßen wurden
komplett verkehrsberuhigt. Ausgerechnet Straßen wie die Dalston Lane wurden
dagegen, wie Clare Battaglino es nennt, „geopfert, gemeinsam mit der
Gesundheit der Anwohner, darunter viele Menschen in Sozialwohnungen, die
schwarz, braun oder Angehörige ethnischer Minderheiten sind“.
Auf beiden Seiten der Dalston Lane stehen Sozialwohnungsblöcke. Danach
kommt die Grundschule Massbourne Parkside, früher Hackney Downs, die dieses
Jahr ihr 150. Jubiläum feiert. 2020 waren dort 52,7 Prozent aller Kinder
sozial benachteiligt, gegenüber einem landesweiten Durchschnitt von 25
Prozent. 58,4 Prozent der Kinder sprechen Englisch nicht als Muttersprache.
## Katastrophale Straßen
Bei einem Besuch sieht die taz zu Schulschluss viele Kinder auf den Straßen
zwischen Fahrzeugschlangen, die sich nur sehr langsam bewegen. In den
Schlangen stehen auch mehrere Busse. Die Straßen sind so eng, dass kein
Fahrrad vorbeikommt. Befragte Busfahrer:innen, Fahrgäste und
Taxifahrer:innen nennen die Lage alle katastrophal. Man kann es auch
riechen, obwohl die Abgase heutzutage reduziert und gefiltert sind und auch
manche Elektroautos unterwegs sind.
Wegen all dem wurde die pensionierte Grundschullehrerin Battaglino zur
Aktivistin. Die aus einer italienischen Arbeiterfamilie stammende einstige
New Yorkerin lebt seit ihrem Studium in den 1980er Jahren in London. Sie
hat sich in Hackney Central als unabhängige Kandidatin aufstellen lassen,
bewusst gegen Labour und die Grünen. Battaglino besitzt kein Auto. Sie hat
drei Fahrräder und sieht sich ihr Leben lang als links. Bei einer weiteren
Wahlveranstaltung hält sie den anderen entgegen: „Keiner der bisherigen
Gemeinderäte, welche die LTNs beschlossen haben, leben in einer der
geopferten Straßen. Wir haben außerdem nachgezählt: Der Pkw-Besitz
innerhalb der LTNs ist seit deren Einführung sogar gestiegen.“
Wohlhabende Bürger setzen sich bei der Verwaltung für Verkehrsberuhigung in
ihren Straßen ein, sagt Battaglino. Dann lassen sich diese Leute
Lebensmittel per Fahrradkurier nach Hause liefern. Makler haben ermittelt,
dass der Immobilienwert in einer LTN stärker steigt. Viele der ehemaligen
Sozialwohnungen werden dann privat aufgekauft – außer eben an den
Hauptverkehrsstraßen.
Auch die 32-jährige ShaToya Rose, die in Hackney aufwuchs, hat genug von
dieser Art progressiver Politik. Vergangenes Jahr sammelte sie mit einer
Petition gegen die LTNs über 1.000 Unterschriften von Anwohner:innen.
Ebenfalls bei einer Wahlveranstaltung sagt sie mit starkem Hackney-Akzent:
„Leute sitzen frustriert in Bussen oder kommen nicht rechtzeitig zur
Arbeit, sie verpassen Arzttermine, weil sie nicht durchkommen.“ Nicht
einmal zum Krankenhaus. „Ihr seid alle hierhergezogen und nicht hier
aufgewachsen“, ruft sie. „Und die meisten von euch sind nicht schwarz, aber
ihr wollt mir als schwarzer Frau, die hier aufgewachsen ist, vorschreiben,
wie wir leben sollen.“
Damit meint sie auch den Grünen-Kandidaten für den Wahlkreis Hackney
Central: James Tilden, einen Akademiker aus Kanada. Er liest seine
Wahlversprechen entrückt vor wie auf einer Universitätsvorlesung. Und so
ganz sauber ist der grüne Wahlkampf offenbar nicht: Auf der Amhurst Road,
die nur noch für Busse offen ist, hört die taz von mehreren
Geschäftsleuten, die wegen der Verkehrsberuhigung alle hohe Umsatzeinbußen
beklagen, Tilden habe ihnen versprochen, im Fall eines grünen Wahlsiegs die
LTN wieder abzuschaffen. Auf Anfrage stellten die Grünen jedoch nur eine
Befragung über ihre Zukunft in Aussicht. Das sei ein Wahlkampf mit
absichtlich falschen Versprechen, findet auch Battaglino.
ShaToya Rose will allerdings weder die Grünen noch Battaglino wählen. Im
Gespräch mit der taz sagt sie nach der Veranstaltung, dass sie dem
schwarzen Bürgermeisterkandidaten der Konservativen ihre Stimme geben will:
Tareke Gregg, der wie sie in Hackney aufgewachsen ist. Gregg ist der
Einzige, der bei den Wahlveranstaltungen darauf hinweist, wie verschuldet
der Bezirk Hackney ist und wie viele öffentliche Bauprojekte weit über die
geplanten Kosten hinausgehen. Labours Londoner Oberbürgermeister Sadiq
Khan, der vor zwei Jahren für eine dritte Amtszeit wiedergewählt wurde, hat
deshalb bei Neubauprojekten den gesetzlich garantierten
Sozialwohnungsanteil in ganz London von 35 auf 20 Prozent gesenkt. Das
kritisieren die meisten Kandidat:innen, auch Gregg.
In Hackney mag es also knapp werden. Es gibt natürlich auch noch treue
Labour-Wähler:innen. Die 73-jährige Jean Morris sagt beim Abendpaziergang
mit ihrem Hund: „Ich bin erstens zufrieden mit Labour in Hackney, und
zweitens haben die Grünen keinerlei Erfahrung an den Zügeln der Macht.“ Der
76-jährige jüdische Rentner Colin Schlapobersky kritisiert die grüne
Haltung zu Israel. Er findet, dass neben Palästinensern auch Israelis
Rechte hätten. Und die Grünen müssten vielmehr über Kommunalpolitik reden
statt über Außenpolitik. Doch die Generation 55 plus macht nur 17 Prozent
der Bevölkerung Hackneys aus. Mehr als die Hälfte aller Menschen in Hackney
ist unter 35 Jahre alt, 31 Prozent sogar unter 24. Je jünger die
Wähler:innen, desto eher wählen sie grün.
Die grüne Hoffnungsträgerin für das Bürgermeisteramt in Hackney heißt Zoë
Garbett. Die 43-Jährige ist eine offen queere Politikerin aus dem
westenglischen Somerset und arbeitet im Gesundheitssystem gegen
Ungleichheiten. Seit 2022 ist sie Gemeinderätin in Hackney, seit 2024 sitzt
sie außerdem als eine von drei Grünen im Londoner Stadtparlament.
Im Süden Londons streiten man sich um den Wohnungsbau
Als Aushängeschild der Grünen in Hackney gibt Garbett bei
Wahlveranstaltungen klare und gut artikulierte Antworten. Oft zitiert sie
Erkenntnisse aus dem Londoner Stadtparlament. Sie spricht von einer
„Politik der Hoffnung“, von Einbeziehung der Gemeinschaft, von grünen
Programmen und von Unterstützung durch unabhängige Linke. Aber die
Radikalste auf dem Podium ist sie nicht. Diese Rolle übernimmt Brian Debus,
ein 78-jähriger Veteran der Trade Union and Socialist Coalition, Tusc. Das
sozialistische Cockney-Original fordert eine totale Systemveränderung und
die Übernahme aller Macht durch die Arbeiterklasse.
Hin und wieder erwähnen die Grünen auf Veranstaltungen beiläufig den
Völkermord in Gaza, als sei das eine eindeutig feststehende Tatsache. Auch
Zoë Garbett tut das. [2][Von der Parteispitze der Grünen kommen kontroverse
Aussagen]. Über 30 grüne Kandidat:innen fielen durch offen
antisemitische Äußerungen auf, oft in sozialen Medien. Dies veranlasste die
frühere Parteivorsitzende Caroline Lucas dazu, am Dienstag einzufordern,
gegen solche Fälle vorzugehen – sie sprach allerdings nur von einer
Handvoll Betroffener. Die Grünen bestätigten laufende Verfahren. Auch in
Hackney steht eine Kandidatin aus dem Bezirk Stoke Newington in der Kritik:
Ifhat Shaheen behauptete, Israel stehle Organe, um, wie sie schrieb, die
DNA von Palästinenser:innen zu verändern. Parteichef Polanski und Zoë
Garbett hatten sich zuvor hinter Shaheen gestellt.
Grünen-Parteichef Zack Polanski ist selbst Jude, macht sich anders als die
Mehrheit der britischen Juden aber nichts aus Israel. Die von der
britischen Menschenrechtskommission bestätigten Berichte über
Antisemitismus bei Labour unter Jeremy Corbyn hält er für übertrieben. Er
sagte, er habe sich bei Corbyn dafür entschuldigt, 2018 gesagt zu haben, er
könne ihn als Jude nicht wählen. Trotz sich häufender Brandanschläge und
Angriffe auf jüdische Einrichtungen in London zweifelt Polanski an der
realen Gefährdung britischer Jüdinnen und Juden, die seiner Meinung nach
keine Gemeinschaft darstellen. Ein Labour-Kandidat erzählt der taz, dass
Grünen-Anhänger:innen wegen dieser Positionen nun doch Labour wählen
wollten.
Europas größte jüdisch-ultraorthodoxe Gemeinde lebt mitten in Hackney, im
Stadtteil Stamford Hill. Dort hofft die [3][rechte Partei Reform UK] auf
Stimmen, mit ihrem 42-jährigen Bürgermeisterkandidaten Vahid Almasi, der
aus Iran stammt. Auf Wahlveranstaltungen tritt er eher liberal als rechts
auf. In fast allen Punkten stimmt er mit den anderen Parteien überein. Erst
auf Drängen seiner englischen Ehefrau habe er sich vor drei Monaten
aufstellen lassen, sagt er. Die Ansichten der Grünen zum Mittleren Osten
nennt er für sich jedoch „existenziell bedrohend“.
Doch Reform UK hat ähnliche Probleme wie die Grünen, nur in der
Gegenrichtung. Im Westen Londons teilte ein Reform-UK-Kandidat Posts, in
denen stand, er sei stolz, ein Islamhasser zu sein, und er wolle feiern,
wenn alle Palästinenser tot seien.
Reform UK versucht, in Londons Außenbezirken zu punkten. Anders als Almasi
in Hackney erscheinen ihre Kandidaten auffällig oft gar nicht erst zu den
Wahlveranstaltungen, bei denen sich alle gemeinsam den Wählern stellen. Sie
suchen Aufmerksamkeit lieber mit eigenen Auftritten, gern zusammen mit
bekannten Politikern wie ihrem Parteiführer Nigel Farage. Sie fordern eine
Beschränkung der Einwanderung, die Durchleuchtung kommunaler Budgets nach
dem Vorbild Elon Musks und Volksentscheide über den Austritt der meist
konservativ dominierten Außenbezirke aus dem multikulturellen London.
In Bromley im äußersten Süden Londons dreht sich der Streit vor allem um
den geplanten Wohnungsbau. Auf der Grünfläche Hayes Farm sollen 2.200
Wohnungen entstehen. Die örtlichen Konservativen, die den Bezirk regieren,
sind gegen dieses Bauprojekt. Sie betonen, dass Bromley im Unterschied zu
vielen Labour-regierten Bezirken keinerlei Schulden habe und sich deshalb
nicht um große Bauprojekte bemühen müsse, die in anderen Bezirken oft
genehmigt würden, weil sie kommunale Einnahmen brächten.
So kommt es, dass im kleinbürgerlichen Westen von Hayes Farm, wo alle ein
eigenes Haus mit Vorgarten und Auto haben, Wähler:innen den Tories treu
bleiben wollen, mit ihren Versprechen, den Wohnungsbau zu stoppen und kein
Geld zu verschwenden. Reform UK rede nur heiße Luft, sagt der Rentner Tony.
Die 70-jährige Ann Lawson, die normalerweise Labour wählt, könnte diesmal
auch zu den Konservativen wechseln, um Reform UK zu stoppen. „Vor Kurzem
waren hier noch überall Fahnen aufgehängt, um Patriotismus zu
signalisieren“, erzählt sie. Das galt vor einem halben Jahr noch als
auffälliges Signal für den Höhenflug von Reform UK und Nigel Farage.
Inzwischen bröckelt die rechte Partei aber wieder etwas.
Auf der anderen Seite von Hayes Farm liegt ein Gebiet mit Sozialwohnungen.
Als die taz dort unterwegs ist, trägt ein Ehepaar, umgeben von Familie und
Bekannten, einen dramatischen Streit auf der Straße aus, während die
Nachbarn aus den Vorgärten zusehen und kommentieren. Auf der anderen
Straßenseite rast ein Jugendlicher ohne Helm und mit Karacho auf einem
Cross-Motorrad durch die Straße.
Hier sagen viele Befragte, dass sie nicht wählen wollen. Manche haben es
noch nie getan. Alle Politiker:innen erzählten dieselben Lügen, sagen
sie. Der Großteil der Leute ist weiß-englisch. Der 78-jährige gelernte
Zimmermann John Shanks will aber Reform UK wählen, aus Ärger darüber, dass
er Steuern zahlen muss, obwohl er Rentner ist. Auch der 62-jährige
Bauarbeiter Rob Frances ist für Reform UK. „Versteh mich nicht falsch, man
kann keinem Politiker wirklich Glauben schenken, die erzählen dir immer das
Blaue vom Himmel“, sagt er. „Aber nach dem Chaos mit den Tories und jetzt
Keir Starmer soll es doch Reform mal probieren.“
6 May 2026
## LINKS
(DIR) [1] /Wahl-in-Grossbritannien/!6021721
(DIR) [2] /Palaestina-Frage-spaltet-Gruene-in-UK/!6166817
(DIR) [3] /Reform-UK/!t6085114
## AUTOREN
(DIR) Daniel Zylbersztajn-Lewandowski
## TAGS
(DIR) Wahlen in Großbritannien
(DIR) Reform UK
(DIR) Kommunalwahlen
(DIR) GNS
(DIR) Großbritannien
(DIR) Großbritannien
## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) Britischer Premier unter Druck: Wem die Stunde schlägt
Labour dürfte die anstehenden Regional- und Kommunalwahlen in
Großbritannien verlieren. Dann sind Keir Starmers Tage wohl gezählt.
(DIR) Kommunalwahlen in Großbritannien: Premier Starmer verzichtet auf geplante Wahlverschiebungen
Die Labour-Regierung nimmt das Vorhaben zurück, Dutzende Kommunal- und
Kreiswahlen zu verschieben. Nigel Farages Partei Reform UK feiert einen
Sieg.
(DIR) Kommunalwahlen in Großbritannien: Besser gar nicht wählen als Labour abwählen
Großbritanniens Labour-Regierung will wegen einer Verwaltungsreform die
Kommunalwahlen teilverschieben. Die Opposition sieht sich um Wahlsiege
betrogen.