# taz.de -- Energiewende weltweit: Irgendwo scheint immer die Sonne
> Das drittgrößte Unternehmen der Welt verfolgt die Vision eines
> Stromnetzes, das die ganze Welt umspannt. Was steckt dahinter?
Während die Mittagssonne auf die kasachische Steppe knallt, toasten die
Frankfurter*innen ihr Frühstücksbrot. Strom aus gigantischen Solarparks in
Kasachstan bräuchte weniger als eine Sekunde, um die Toaster in Frankfurt
zu versorgen – ganz egal, ob dort schon die Sonne aufgegangen ist. Wenn in
Johannesburg Flaute herrscht, müssen die Südafrikaner*innen ihre
Kohlekraftwerke nicht anschmeißen – solange sie durch Stromleitungen mit
Windrädern in Oman verbunden sind, wo selten das gleiche Wetter wie in
Südafrika herrscht. Selbst wenn [1][Laos’ Wasserkraftwerke] in einer Dürre
trockenliegen, würden die Menschen in der Hauptstadt Vientiane nicht ohne
Strom dastehen, wenn sie mit den Solarparks Nordaustraliens verbunden sind.
Ein globales Stromnetz „wäre technisch ideal“, sagt Maria Pastukhova von
der Denkfabrik E3G. „Das Potenzial ist gigantisch.“ Georg Zachmann von der
Denkfabrik Bruegel nennt die Idee einen „Ingenieurstraum“. Solarstrom sei
schon jetzt billig und werde immer billiger. „Es wäre günstig, aus den
Regionen Energie zu holen, wo immer die Sonne scheint“, sagt er.
Ultrahochspannungsleitungen würden in dieser Vision eines globalen
Stromnetzes Energie von einem Ende der Welt ans andere befördern. Schon
jetzt verbinden solche Leitungen des chinesischen Staatskonzerns SGCC den
sonnen- und wasserkraftreichen Westen Chinas mit den stromschluckenden
Metropolen und Fabriken der chinesischen Ostküste.
Es sind gigantische Stahlmasten, deren mächtige Kabel sich über Felder,
Steppen und Wüsten ziehen, Schluchten und Gebirgsketten überwinden. Ein
Meisterstück, das die chinesischen Ingenieur*innen auf diesem Gebiet
weltweit führend und [2][SGCC] zum größten Treiber des globalen Stromnetzes
macht.
Für den Klimaschutz wäre ihre Vision ein Segen, denn viele Probleme der
Energiewende wären gelöst, wenn die ganze Welt in einem gigantischen
Stromnetz miteinander verbunden wäre. Dunkelflauten – wenn die Sonne nicht
scheint und der Wind nicht weht – herrschen nie global. Irgendwo scheint
immer die Sonne. Weniger Solarstrom im europäischen Winter wäre auch kein
Problem, schließlich ist in Angola im Januar Sommer. Lokale Stromausfälle
könnten flexibel vom Rest der Welt aufgefangen werden.
Und wer miteinander Strom handelt, verträgt sich womöglich sogar besser:
„Wenn Stromnetze verbunden sind, reden die Menschen miteinander“, sagt
Pastukhova. Das gilt schon heute. Brasilien kooperiert mit seinen Nachbarn,
um die reichlich vorhandene [3][Wasserkraft im Amazonas-Regenwald] zu
verteilen. Das zuweilen angespannte Verhältnis zwischen Indien und Nepal
bessert sich auch deswegen, weil beide Länder zusammen an Staudämmen im
Himalaya arbeiten wollen. Und auf nordkoreanischem Territorium beliefert
der südkoreanische Stromkonzern Kepco einen ebenfalls südkoreanischen
Industriekomplex mit Strom. „Sogar diese beiden Länder sprechen über ihr
gemeinsames Stromnetz, selbst wenn sie keine andere Gesprächsbasis haben“,
sagt Pastukhova.
## 750 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Strom
Dass die weltweiten Stromnetze ausgebaut werden müssen, ist unstrittig.
2024 waren der [4][Internationalen Energie-Agentur] zufolge 1.650 Gigawatt
Solaranlagen und Windkraftwerke ohne Anschluss an ein Netz. 750 Millionen
Menschen haben keinen Zugang zu Strom, 80 Prozent von ihnen leben im
südlichen Afrika. Um die globalen Klimaziele einzuhalten, müssten die
Regierungen weltweit bis Mitte der 2030er Jahre 250 bis 300 Milliarden
US-Dollar ausgeben, etwa doppelt so viel wie 2023. Mindestens 1,5 Millionen
mehr Menschen müssten dafür in Bau, Betrieb und Wartung der Stromnetze
arbeiten, derzeit sind es etwa 8 Millionen.
Da kommt eine große Idee wie das globale Stromnetz doch gerade recht, um
weltweite Ambitionen hochzuschrauben und Anstrengungen hinter einem
gemeinsamen Ziel zu vereinen. Nur: „Das technisch Machbare ist nicht
unbedingt das politisch und wirtschaftlich Umsetzbare“, sagt Georg
Zachmann. Auch Pastukhova ist skeptisch: „Nur in einer idealen Welt, wo
Multilateralismus Machtpolitik aussticht und alle miteinander kooperieren,
ist das eine gute Idee.“
Die Probleme beginnen schon beim bloßen Errichten der nötigen
Infrastruktur: Will man die riesigen Strommärkte Chinas und Indiens mit
Europa verbinden, müsste man Zentralasien ans Netz anschließen. Dafür
müsste Usbekistan eine Hochspannungsleitung nach Afghanistan bauen, dem
derzeit niemand eine zentrale Rolle in der Stromversorgung Asiens und
Europas verschaffen möchte.
Einer [5][Studie] der Stiftung Wissenschaft und Politik zufolge würde diese
Stromleitung nach Afghanistan zudem zu regionalen Spannungen führen:
Usbekistan könnte damit Tadschikistans Netz beim Stromexport in die anderen
Länder Zentralasiens überspringen – ein Problem für Tadschikistan, das
derzeit eine Schlüsselrolle im Stromsystem der Region einnimmt und mit den
fälligen Gebühren für den Stromtransport Geld verdient. [6][Die Weltbank
warnte schon 2010]: „Wenn die regionale Integration von Strommärkten
erfolgreich sein soll, dann müssen alle Länder den politischen Willen
haben, mit ihren Nachbarn zusammenzuarbeiten.“
Und nicht nur die Länder selbst, sondern auch mächtige Akteur*innen
innerhalb der Länder müssen auf Linie gebracht werden: Häufig sind
Stromerzeugung und -netze in der Hand eines einzigen staatseigenen
Unternehmens. Betreibt dieses Unternehmen viele teure Kohlekraftwerke, hat
es wenig Interesse daran, billigen Solarstrom aus dem Nachbarland zu
importieren, der seinen Kohlestrom aus dem Markt drängt. Eine Verbindung
zwischen Japan, Südkorea, China und der Mongolei scheitert unter anderem an
diesem Problem schon seit Jahren.
## Die Spannung der Netze muss übereinstimmen
Selbst wenn diese Konflikte ausgeräumt werden könnten, stehen die nächsten
Probleme an. Neben den Folgen für die Umwelt und der Anfälligkeit für
Angriffe und Sabotage, mit denen jedes große Infrastrukturprojekt zu
kämpfen hat, haben Elektrizitätssysteme ihre ganz eigenen
Herausforderungen: Um Strom miteinander handeln zu können, müssen Spannung
und Frequenz der Netze miteinander übereinstimmen.
Immerhin können – anders als bei der europäischen Abhängigkeit von
russischem Gas – die Länder ihre Elektronen weniger als Druckmittel
einsetzen. „Man kann die Lieferungen nicht kappen, ohne sich selbst zu
schaden“, sagt Pastukhova. Die Spannung im eigenen Netz würde plötzlich
steigen, Kraftwerke müssten abgeschaltet werden. 2022 musste Europa
Flüssiggas aus Katar und den USA kaufen, um das russische zu ersetzen. Ist
ein Land aber an mehreren Stellen an das globale Stromnetz angeschlossen,
kann es über anderen Leitungen Strom beziehen.
„Man muss regeln, was passiert, wenn Stromangebot und -nachfrage
auseinandergehen“, erklärt Zachmann. Wenn ein Land mehr Strom konsumiert
als es produziert, „dann muss irgendjemand sagen können: ‚Entweder ihr
bezahlt dafür oder ihr hört auf‘“. Andersherum kann es auch zum Problem
werden, wenn ein Land mehr Strom ins Netz einspeist, als andere verbrauchen
können. Dann steigt die Frequenz des Netzes, was eine Notabschaltung vieler
Systeme auslösen würde. Diese Übereinspeisung müsste jemand im Nachbarland
ausgleichen.
„Das muss alles gut gemeinsam geregelt sein“, sagt Zachmann. Das Geld und
die Energie, die man durch die gewonnene Effizienz eines weitreichenden
Stromnetzes gewinnt, könne man durch den steigenden Koordinierungsbedarf
schnell wieder verlieren.
Das größte Hindernis für ein globales Stromnetz sind aber die Kosten.
Allein NeuConnect, ein 750 Kilometer langes [7][Unterseekabel] zwischen
Großbritannien und Deutschland, soll 2,8 Milliarden Euro kosten, um 1,4
Gigawatt Strom zu transportieren. Georg Zachmann hat dazu eine
Bierdeckelrechnung angestellt: Steigen die Kosten proportional zur Länge
des Kabels, würden die 5000 Kilometer zwischen Europa und Nordamerika 20
Milliarden Euro kosten. „Für diese Summe könnte man etwa ein entsprechend
großes Atomkraftwerk bauen, auf jeder Seite des Atlantiks eins“, sagt
Zachmann.
Nicht viel günstiger – und politisch heikel – ist es, China und Europa über
Land zu verbinden. „Man müsste durch Gebiete durch, wo es keine Verbraucher
oder Erzeuger gibt“, sagt Zachmann. In Sibirien oder Zentralasien gibt es
nicht genügend Kraftwerke, stromschluckende Fabriken oder Metropolen, um
die extrem langen Leitungen wirtschaftlich betreiben zu können.
Man findet deswegen fast niemanden, der sich mit viel Elan hinter ein
globales Stromnetz stellt. Außer das drittgrößte Unternehmen der Welt: den
chinesischen Stromnetzbetreiber SGCC. Dessen ehemaliger Chef Liu Zhenya
malt sich die Vision idyllisch aus. Mit einem weltweiten Stromnetz werde
sich die Welt verwandeln in „ein friedliches und harmonisches globales
Dorf, eine Schicksalsgemeinschaft für die Menschheit mit ausreichender
Energie, blauem Himmel und grünen Landschaften“, sagte Liu, der nach seiner
Zeit bei SGCC Vorstand der Global Energy Interconnection Development and
Cooperation Organization (Geidco) wurde, einer Art Denkfabrik.
Sie soll ein globales Stromnetz vorantreiben, um „die Chancen zu ergreifen,
die die Revolution in Energietechnologien eröffnen, und grüne, CO2-arme
Entwicklung erreichen“ – so formulierte es Chinas Präsident Xi Jinping 2017
beim UN-Gipfel für Nachhaltige Entwicklung.
## Sündhaft teuer
Der chinesische Stromnetzbetreiber und die Denkfabrik Geidco stehen
unablässig hinter der Vision eines globalen Stromnetzes. Obwohl es sündhaft
teuer wäre. Obwohl regionale Konflikte an allen Ecken und Endes des
Vorhabens ausbrechen. Obwohl wichtige Staatskonzerne in vielen Ländern
überhaupt gar kein Interesse haben, mit ausländischem Strom konkurrieren zu
müssen.
Denn wenn eine Idee groß genug und das Ziel weit genug entfernt ist, dann
ist nicht wichtig, ob es überhaupt erreichbar ist. Sondern ob man auf dem
Weg dahin so viel Geld verdienen, sich so viel Macht und Einfluss sichern
kann, dass die Ziellinie egal ist. Und das internationale Stromnetz, wie
SGCC und Geidco es vorantreiben, ist so eine Idee.
Die Stromleitungen der Welt zu verbinden ist ein chinesisches Vorhaben. Als
Partner werden zwar auch Unternehmen wie Siemens Energy und Institutionen
wie die Universität Birmingham gelistet. Aber die Organisation Geidco sitzt
in Peking. Lius Nachfolger als Vorsitzender, Xin Baoan, war vorher
ebenfalls Chef des Netzbetreibers SGCC. Und versucht man sich auf der
Geidco-Website über die Initiative zu informieren, stößt man neben
Konzepten, Strategien und Werten auch auf eine sehr konkrete, sehr
chinesische Technologie: Ultrahochspannungsleitungen, die
„Interkontinentalrakete“ des Energiesystems, wie sie der ehemalige
Geidco-Chef Liu nennt.
Es sind diese Ultrahochspannungsleitungen, die den wahnwitzigen Ausbau der
Stromproduktion im Allgemeinen und von Solar-, Wind- und Wasserkraft im
Besonderen in China möglich machten. Denn während der meiste Strom in den
Fabriken, Geschäften und Wohnungen der Ostküsten-Metropolen wie Shanghai
und Wuhan verbraucht wird, findet die Stromproduktion weit entfernt statt.
Von Januar bis Oktober 2025 war dem [8][Centre for Research on Energy and
Clean Air (C]rea) zufolge Spitzenreiter beim Zubau von Solaranlagen und
Windkraft die nordwestliche Provinz Xinjiang. In der Inneren Mongolei
nördlich von Chinas eröffnete 2025 der größte Windpark des Landes. Die
wichtigsten Staudämme Chinas liegen im bergigen Südwesten. Dieser ganze
Strom muss über Tausende Kilometer dorthin gelangen, wo er gebraucht wird.
Physikalisch gesehen übertragen diese Leitungen nicht nur Strom, sondern
Leistung in Form elektrischer Energie. Wie viel Leistung noch auf der
anderen Seite der Leitung ankommt, hängt von Spannung und Stromstärke ab.
„Will man mehr Leistung übertragen, benötigt es eine höhere Spannung oder
eine höhere Stromstärke“, erklärt Maria Kosse, Professorin für Komponenten
intelligenter Energienetze an der TU Dresden. „Aber eine höhere Stromstärke
führt in den Leitungen zu Verlusten, also zum Beispiel zu mehr Erwärmung,
und diese Wärmeenergie können wir nicht nutzen.“
Typische Stromleitungen werden zudem mit Wechselstrom betrieben, wie ihn
Kraftwerke erzeugen und Abnehmer verwenden. Wechselstrom bringt allerdings
den Nachteil mit sich, sogenannte Blindleistung mitzuführen, die
elektromagnetische Felder aufbaut, Die brauchen Motoren zum Funktionieren,
aber damit „kann man kein Licht anmachen“, wie Kosse erklärt. Je länger die
Stromleitung wird, desto größer wird auch die Blindleistung. Auf lange
Distanz lohnt sich deshalb Gleichstrom, bei dem keine Verluste durch
Blindleistung auftreten können. Kosse nennt diese Leitungen eine
„Abkürzung“, um über lange Distanzen viel Leistung übertragen zu können.
## Ultrahohe Spannung
Für ein globales Stromnetz bräuchte man also am besten hohe Spannung und
Gleichstrom. Das deutsche Netz läuft normalerweise mit 380 Kilovolt
Spannung und Wechselstrom, die Trassen für erneuerbaren Strom aus
Norddeutschland zu den Industriezentren des Südens haben eine Spannung von
525 Kilovolt und Gleichstrom. In China transportieren die
Ultrahochspannungsleitungen Strom mit 800 bis 1.000 Kilovolt, häufig mit
Gleichstrom.
Die ultrahohe Spannung macht die Leitungen aber teuer: „Je größer die
Spannung, desto größer muss der Abstand zwischen den Leitungen und
geerdeten Teilen sein, also muss der Mast zum Beispiel höher sein“, sagt
Kosse. Das könne zudem mit lokalem Widerstand in der Bevölkerung verbunden
sein. „Aufgrund der Besiedelungsdichte ist in Deutschland jede neue
Infrastruktur problematisch.“
In China dagegen müssen solche Konflikte seltener ausgehandelt werden – sie
werden von der Regierung unterdrückt. [9][Der <i>New York Times</i>
berichtete ein Bewohner] eines chinesischen Dorfs in der Provinz Anhui,
durch die sich Ultrahochspannungsleitungen ziehen, von „kleinen
Elektroschocks“, wenn sie eine metallene Angel in Teiche in der Nähe der
Leitungen halten. Ein anderer Bewohner erzählt, bei Regen flögen Funken von
Regenschirmen und die Hände würden taub. Beschweren wolle er sich aber
nicht.
Um sich Exportmärkte für die Technologie zu sichern, versucht SGCC
zunehmend, Ultrahochspannungsleitungen auch ins Ausland zu verkaufen. In
Brasilien zum Beispiel bringen SGCC-Leitungen Wasserkraft aus dem
Amazonas-Gebiet nach São Paulo und Rio de Janeiro. „China will seine
Technologieführerschaft ausbauen und Märkte erschließen“, sagt Zachmann. Wo
internationale Technologiestandards für Ultrahochspannungsleitungen
vereinbart werden, [10][übt China seit Jahren Druck aus], die
SGCC-Technologie zu übernehmen. „Standards machen Technologien erst
marktfähig“, erklärt Pastukhova. „Ohne Standards wäre jeder Handel von
Geräten oder Anlagen sehr riskant, weil sie möglicherweise nicht zueinander
passen.“
Unternehmen, die zur Anpassung an den neuen Standard gezwungen sind, müssen
nicht nur ihre Produkte entsprechend überarbeiten, sondern auch Ersatzteile
neu designen, ihre Ausrüstung und das Training der Beschäftigten verändern.
SGCC kann einfach so weitermachen wie bisher und Geld und Arbeitskraft in
Forschung stecken, statt sich aufwendig anpassen zu müssen. Wer den
globalen Standard setzt, „sichert sich privilegierten Zugang der eigenen
Unternehmen zum Weltmarkt“, sagt Pustakhova.
Chinesische Ingenieur*innen haben Ultrahochspannungsleitungen nicht
erfunden, aber „stark weiterentwickelt“, sagte Ismael Arciniegas Rueda von
der US-Denkfabrik Rand [11][der BBC]. Wenn man in großem Maßstab
Ultrahochspannungsleitungen bauen will, dann „kommt man an SGCC nicht
vorbei“. Genau deshalb ist der Kern von Geidco der Bau eines globalen
Netzes dieser technologischen Meisterwerke. Energiewende-Expertin Maria
Pastukhova sagt: „Dahinter steht die gleiche Logik wie hinter der
[12][Neuen Seidenstraße]“, den chinesischen Milliardeninvestitionen in
Infrastruktur des Globalen Südens. „Alle profitieren. Aber China am
meisten.“
23 Feb 2026
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## AUTOREN
(DIR) Jonas Waack
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