# taz.de -- Schule und Politik: „Beamte dürfen nicht streiken, das finde ich unfair“
> Christian Specht findet, dass Politik überall hingehört – gerade auch in
> die Schulen. Da sitzen dann manchmal auch ehemalige taz-Kollegen am Pult.
Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für
mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den
Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im
Vorstand der Lebenshilfe Berlin. Wenn er möchte, zeichnet er uns den
„Specht der Woche“.
Das Bild hat mit Schulen zu tun. Kinder und eine Lehrerin sitzen in ihrem
Klassenraum. Ich habe das gemalt, weil letzte Woche Streik war in Berlin.
Ich habe aus dem Bus gesehen, wie Leute sich getroffen haben, um zu
streiken. Aber nicht alle dürfen mitmachen. Beamte dürfen nicht streiken,
das finde ich unfair. Alle sollten auf die Straße gehen dürfen. In der taz
haben wir auch Kollegen, die den Beruf gewechselt haben. Die kommen dann
manchmal mit ihren Klassen zu uns. Ich wurde auch schon eingeladen, einmal
in die Schule zu kommen. Das mache ich sehr gern. Ich werde dann über
Politik sprechen. Mal schauen, was dabei herauskommt. Protokoll: Anastasia
Zejneli
8 Feb 2026
## TAGS
(DIR) Specht der Woche
(DIR) Streik
(DIR) Beamte
(DIR) Specht der Woche
(DIR) Specht der Woche
(DIR) Specht der Woche
## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) Wegen Eis und Schnee: „Die Leute arbeiten bis tief in die Nacht am Flughafen“
Christian Specht ist noch nicht geflogen. Er hat aber Mitleid mit den
Flughafenarbeiter*innen, die bis zu später Stunde Flugzeuge enteisen
müssen.
(DIR) Grüne Woche: „Nee, eigentlich können die selber einkaufen gehen“
Bei der Grünen Woche gibt es einiges zu entdecken und zu lernen. Hier und
da gibt’s was umsonst. Und manchmal muss man widersprechen.
(DIR) Mobile Friseure: „Ein Friseur, der Obdachlosen die Haare schneidet“
Friseure leiden unter den steigenden Mieten. Manche fahren deswegen in
einem Wagen rum. So könnten sie auch anderen helfen.