# taz.de -- Mobile Friseure: „Ein Friseur, der Obdachlosen die Haare schneidet“
       
       > Friseure leiden unter den steigenden Mieten. Manche fahren deswegen in
       > einem Wagen rum. So könnten sie auch anderen helfen.
       
 (IMG) Bild: Die Miete für Friseurläden ist zu teuer. Vielleicht lieber mit Wägen durch die Stadt fahren?
       
       Dieser Wagen, der war in der Wochentaz abgebildet. Der sieht so aus wie ein
       [1][Kältebus], habe ich gedacht. Ich dachte, dieser Bus wäre für
       Obdachlose, das habe ich mir allerdings falsch gemerkt. [2][Es ist ein
       fahrender Friseurladen.] Aber fand es trotzdem sehr spannend. Dann hatte
       ich die Idee, dass es so etwas doch für Obdachlose geben könnte: ein Wagen,
       der herumfährt und den Obdachlosen die Haare schneidet.
       
       Der Mensch, der auf meinem Bild für die Zeitung den Wagen fährt, hatte
       vielleicht früher mal einen Friseurladen, aber die Miete wurde zu teuer.
       Also fährt er jetzt eben rum.
       
       Viele Friseurläden machen leider zu. Da wo ich wohne, gibt es nur noch ein,
       zwei Friseurläden, die anderen haben zugemacht. Zu teuer die Miete. Und
       auch die Preise für die Leute, die sich die Haare schneiden lassen, werden
       teurer. In der Schönleinstraße ist aber noch einer – der ist okay –, da
       kostet es zehn Euro. Stefan geht da auch ab und zu mal hin. Der ist auch
       total nett, der kommt aus Kroatien, da wo Doris herkommt. Mit dem rede ich
       manchmal.
       
       Protokoll: Raweel Nasir
       
       19 Jan 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Nach-Brandanschlag-auf-Kaeltebus/!6141536
 (DIR) [2] /Der-Hausbesuch/!6139123
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Christian Specht
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Specht der Woche
 (DIR) Christian Specht
 (DIR) Friseure
 (DIR) Obdachlosigkeit
 (DIR) Specht der Woche
 (DIR) Specht der Woche
 (DIR) Specht der Woche
 (DIR) Specht der Woche
 (DIR) Specht der Woche
 (DIR) Specht der Woche
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Schule und Politik: „Beamte dürfen nicht streiken, das finde ich unfair“
       
       Christian Specht findet, dass Politik überall hingehört – gerade auch in
       die Schulen. Da sitzen dann manchmal auch ehemalige taz-Kollegen am Pult.
       
 (DIR) Wegen Eis und Schnee: „Die Leute arbeiten bis tief in die Nacht am Flughafen“
       
       Christian Specht ist noch nicht geflogen. Er hat aber Mitleid mit den
       Flughafenarbeiter*innen, die bis zu später Stunde Flugzeuge enteisen
       müssen.
       
 (DIR) Grüne Woche: „Nee, eigentlich können die selber einkaufen gehen“
       
       Bei der Grünen Woche gibt es einiges zu entdecken und zu lernen. Hier und
       da gibt’s was umsonst. Und manchmal muss man widersprechen.
       
 (DIR) Sicherheitskontrollen am Flughafen: „Manchmal findet der Zoll doch was Illegales im Koffer“
       
       Wer mit dem Flugzeug reisen will, muss durch die Sicherheitskontrolle. Doch
       an immer mehr Orten finden sich mittlerweile Scanner.
       
 (DIR) Begegnungsort in Berlin-Pankow: „Da kann man lernen, dass man sich nicht streiten muss“
       
       In der Stillen Straße haben hausbesetzende Senior*innen den Erhalt ihrer
       Begegnungsstätte erreicht. Beim nächsten Kampf wäre unser Kolumnist auch
       dabei.
       
 (DIR) Sonntagmorgen im ZDF: „Das Programm bei den Öffentlich-Rechtlichen finde ich gut“
       
       Schulklassen, die Bälle sammeln. Eine Hexe auf ihrem Besen, und früher, ja
       früher gab es auch den „Tigerenten Club“. Unser Kolumnist über wirklich
       gutes TV.