# taz.de -- Silvester in Köln: AfD-Demo vor dem Dom verboten
       
       > Sowohl NPD- als auch AfD-Anhänger wollen in der Silvesternacht vor dem
       > Dom in Köln demonstrieren. Die Polizei sagt, sie könne die Teilnehmer
       > nicht schützen.
       
 (IMG) Bild: Zum diesjährigen Jahreswechsel der wohl sicherste Ort der Republik: vor dem Kölner Dom
       
       Köln dpa | Nach einer für Silvester angemeldeten NPD-Demonstration hat die
       Kölner Polizei auch eine geplante Kundgebung der AfD am Dom verboten. Es
       gehe darum, „belegbare und jetzt schon erkennbare Gefahren für
       Versammlungsteilnehmer und Unbeteiligte abzuwehren“, erklärte
       Polizeipräsident Jürgen Mathies am Donnerstag.
       
       Unterdessen hat die NPD beim Kölner Verwaltungsgericht Widerspruch gegen
       das Verbot ihrer Veranstaltung eingelegt. Das Gericht wollte nach Angaben
       einer Sprecherin noch am Donnerstag darüber entscheiden.
       
       Die AfD hatte eine Versammlung mit 10 bis 15 Teilnehmern angemeldet.
       Mathies erklärte auch unter Hinweis auf zu erwartende Gegenkundgebungen, es
       sei der Polizei Köln unmöglich, „auch die AfD-Versammlung mit verfügbarem
       Personal und den für friedliche Silvesterfeiern vertretbaren Mitteln zu
       schützen.“
       
       In Köln hatten in der zurückliegenden Silvesternacht rund um den
       Hauptbahnhof Männergruppen Frauen sexuell bedrängt und bestohlen. Zeugen
       beschrieben die Täter als arabisch und nordafrikanisch aussehend.
       
       29 Dec 2016
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Schwerpunkt AfD
 (DIR) NPD
 (DIR) Köln
 (DIR) NPD-Demo
 (DIR) Silvester
 (DIR) NPD-Verbot
 (DIR) Köln
 (DIR) Rechtsextremismus
 (DIR) Schwerpunkt AfD
 (DIR) Schwerpunkt Überwachung
 (DIR) Lesestück Interview
 (DIR) Belästigung
 (DIR) Schwerpunkt Überwachung
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Kommentar Scheitern des NPD-Verbots: Den Kampf fechten andere aus
       
       Die NPD wird nicht verboten. Das mag ein Erfolg für den Rechtsstaat sein.
       Auf lokaler Ebene wird es fatale Folgen haben.
       
 (DIR) Neonazidemo in Köln: Schluss nach 500 Metern
       
       Knapp 100 Rechtsextreme werden in Köln gestoppt. Das migrantisch geprägte
       Kalk erreichen sie nicht. Aggressiv sind sie trotzdem.
       
 (DIR) NPD vor dem Verbotsverfahren: Jämmerlich
       
       Das Bundesverfassungsgericht entscheidet, ob es die NPD verbietet. Ums
       Überleben kämpfen die Rechtsextremen bereits jetzt.
       
 (DIR) Verfassungsschutzchefin zum Populismus: „Nicht auf dem rechten Auge blind“
       
       Beate Bube und ihre Behörde in Baden-Württemberg haben die Entwicklung der
       AfD genau im Blick. Ein Beobachtungsobjekt sei sie aber nicht.
       
 (DIR) Kommentar Racial Profiling in Köln: Psychologische Abschreckung
       
       Die Kölner Polizei kontrolliert in der Silvesternacht Menschen nach ihrer
       Hautfarbe. Festhalten ist zwar keine Strafe, aber es wirkt wie eine.
       
 (DIR) Soziologe über Silvester vor einem Jahr: „Die Diskussion ist vergiftet“
       
       Damals schien eine Fantasie von Rechten wahrgeworden zu sein. Armin Nassehi
       erklärt, warum diese Nacht mehr beeindruckt hat als Terroranschläge.
       
 (DIR) Vorbereitung auf Jahreswechsel: Prost Neujahr mit der Polizei
       
       Mit einem speziellen Einsatzkonzept versucht die Polizei, massenhafte
       sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht auf dem St. Pauli-Kiez zu
       unterbinden.
       
 (DIR) Vorbereitung auf Silvester in Köln: Die Polizei will diesmal aufpassen
       
       1.800 Polizeibeamte, umfangreiches Sicherheitskonzept und Lichtershow. So
       bereitet sich die Stadt Köln auf den kommenden Jahreswechsel vor.