# taz.de -- Privatisierung Brandenburger Seen: Petition für freie Gewässer bekommt keine Verlängerung
> Petitionsausschuss hält Frist für ausreichend. In Brandenburg 300 Seen
> betroffen.
(IMG) Bild: Natur für alle: Badevergnügen in Brandenburg.
Die Petition gegen eine weitere Privatisierung von Seen wird nicht
verlängert. Das teilte der Petitionsausschuss mit. Die Online-Petition war
am vergangenen Freitag abgelaufen. Gerade in den letzten Tagen vor Ablauf
der Frist klagten zahlreiche Nutzer über Fehlermeldungen und
Serverabstürze, die die Unterzeichnung oder die notwendige Registrierung
verhindert hätten. "Es ist kein Grund ersichtlich, warum die
Mitzeichnungsfrist verlängert werden sollte", teilte der Ausschuss nun mit.
Zudem könne die Petition auch postalisch unterstützt werden. Bei der
Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu Jahresbeginn hatte sich
der Ausschuss für eine Fristverlängerung um eine Woche wegen "technischer
Schwierigkeiten" entschieden. Für die Seen-Petition fanden sich innerhalb
der Zeichnungsfrist von sechs Wochen 28.612 Unterstützer - ein Großteil
davon kurz vor Fristende. Mit der Petition soll die Privatisierung von Seen
in den neuen Bundesländern gestoppt werden. Allein in Brandenburg sind rund
300 Seen betroffen. Der Ausschuss soll nach der Sommerpause über das
Anliegen beraten.
28 Jul 2009
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(DIR)
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