# taz.de -- Alle Artikel von Eva Behrendt
       
 (DIR) Erpenbeck am Deutschen Theater Berlin: Zugriff aus der Halbdistanz
       
       Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ ist nicht nur beliebter Abiturstoff,
       auch auf die Bühne drängt er. Am DT versucht sich Alexander Eisenach daran.
       
 (DIR) Kulturszene in Äthiopiens Addis Abeba: Im Museum  fließt der Honigwein
       
       Theater mit Kaiserloge, Privatmuseen, Liveclubs: Ein Streifzug durch die
       vielfältige Kulturszene der ostafrikanischen Metropole Addis Abeba.
       
 (DIR) Theaterstück nach Kae Tempest: Illustration durch die Hintertür
       
       Am Deutschen Theater Berlin inszeniert Sebastian Nübling „Let them eat
       Chaos“ als Stationendrama. Der Drive des Originals leidet etwas.
       
 (DIR) Diverses Fernsehen: Eine total heterogene Truppe
       
       Das deutsche Fernsehen ist diverser geworden. Was hat das Berliner Maxim
       Gorki Theaters damit zu tun?
       
 (DIR) Fiona Sironics nominiertes Romandebüt : Es gibt ein Leben  nach dem Aussterben
       
       „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ von
       Fiona Sironic ist Coming-of-Age-Roman und Climate Fiction zugleich. 
       
 (DIR) Percival Everetts Roman „Dr. No“ : Nichts ist mit Zeit verwandt
       
       Percival Everetts „Dr. No“ ist ein echter Nerdroman. Philosophische
       Gedanken und mathematische Exkurse fügen sich in einen Schurken-Plot ein.
       
 (DIR) „Play Boy“ von Constance Debré: Das Selbst abreißen
       
       Constance Debré beschreibt in „Play Boy“ ihren Wandel von einer
       heterosexuellen Pariser Anwältin und Mutter zur lesbischen
       Schriftstellerin.
       
 (DIR) Kurzgeschichten von Angela Carter : Porno, Horror, Fairy Tales
       
       In „Die blutige Kammer“ hat Carter Märchen umgeschrieben. Es geht den
       gestiefelten Kater, energische Frauen, Sex und Begehren. Nun wurden sie neu
       übersetzt.
       
 (DIR) Berliner Theatertreffen: Frei gedacht, mehr gelacht
       
       Das Schauspiel Magdeburg ist mit der Romanadaption „Blutbuch“ zum ersten
       Mal in der Geschichte des Hauses zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
       
 (DIR) Dramen des Alltags
       
       Die Schriftstellerin Yasmina Reza, berühmt für ihre Theaterstücke, hat
       Gerichtsreportagen geschrieben – beeindruckende Feldstudien menschlichen
       Verhaltens: „Die Rückseite des Lebens“
       
 (DIR) Texte von Thomas Brasch im Gorki Berlin: „Etwas, das zu mir gehört“
       
       Mit ‚It’s Britney, bitch!‘ emanzipierte sich Lena Brasch von ihrer
       Familiengeschichte. Im Maxim Gorki Berlin inszeniert sie nun Texte ihres
       Onkels.
       
 (DIR) Historischer Roman von Ulla Lenze: Folgekosten der Moderne
       
       Ein Sanatorium ist zentraler Ort von „Das Wohlbefinden“. Drumherum hat
       Autorin Ulla Lenze ein Gesellschaftspanorama mit langem Zeitstrahl
       entwickelt.
       
 (DIR) Horror-Roman von Karl Ove Knausgård: Gift der Ewigkeit
       
       Karl Ove Knausgårds auf sieben Bände angelegte Horror-Romanserie ist beim
       „Dritten Königreich“ angekommen: Ein Clash der Vernunft und des Obskuren.
       
 (DIR) „Schluss mit dem Schema, Platz für das Leben“
       
       Nastassja Martin folgt den Ewenen beim Dialog mit den Tieren und der
       Bedeutung der Träume. Ein Alltag zwischen kolonialer Machtpolitik und
       kommender Katastrophe
       
 (DIR) Buch „Das Geheimnis der Rückkehr“: Auf dem Unabhängigkeitsboulevard
       
       30 Jahre lang reiste der Essayist Stephan Wackwitz mit dem Goethe-Institut
       um die Welt. In „Das Geheimnis der Rückkehr“ erzählt er davon. 
       
 (DIR) Zutritt zum anderen Leben
       
       In seinem Roman „Tremor“ erzählt Teju Cole, eingebettet in eine
       autofiktionale Konstruktion, von der bebenden Zerbrechlichkeit des Daseins
       nicht nur in Lagos
       
 (DIR) Roman „Vierundsiebzig“ von Ronya Othmann: Bewusstmachung einer Tragödie
       
       In einer großen literarischen Recherche dokumentiert Ronya Othmann die
       Verfolgung der Êzîden. Ihre Ich-Erzählerin sucht nach Spuren im Irak.
       
 (DIR) Roman über Freundschaft im Kulturbetrieb: Rettung in die Kunst
       
       Die Dramatikerin Olga Bach erzählt von drei hochbegabten Außenseitern im
       Berliner Kulturbetrieb. Ihr Roman „Kinder der Stadt“ ist unsentimental.
       
 (DIR) „Doktormutter Faust“ am Schauspiel Essen: Mephisto ist eine nette Person
       
       Unverblümt und locker ruft Fatma Aydemir in ihrem ersten genuinen
       Theaterstück zeitgenössische Diskurse auf. Dafür nahm sie sich Goethes
       „Faust“ vor.
       
 (DIR) Michel Houellebecq und die Porno-Affäre: „Ich kann nichts dafür“
       
       Michel Houellebecq hat seiner Leserschaft schon einiges zugemutet. Nun also
       im neuen Buch eine Selbstentschuldigung angesichts seiner Porno-Affäre.