# taz.de -- Stellenabbau bei Großbank: Barclays streicht nach KI-Investitionen 5.000 Jobs
       
       > Die Sorge vor Jobverlusten durch KI wächst: Eine britische Bank baut
       > Tausende Stellen ab aufgrund höherer Effizienz durch den Einsatz neuer
       > Technologien.
       
 (IMG) Bild: Angestellte? Lohnt sich nicht, das macht jetzt die KI
       
       dpa | Die britische [1][Großbank Barclays] will bis Ende des Jahres 5.000
       Stellen abbauen. Möglich wird das unter anderem durch den Einsatz von
       [2][künstlicher Intelligenz], wie das Unternehmen mitteilte. Ein Fünftel
       der Jobs sei bereits weggefallen, die übrigen 4.000 sollten bis Ende des
       Jahres gestrichen werden.
       
       Der Stellenabbau ist demnach Teil größerer Sparmaßnahmen und entspreche
       etwa 5 Prozent der weltweit 93.000 Beschäftigten. Der Großteil der
       Einsparungen betreffe das Privatkundengeschäft, teilweise aber auch das
       Investmentbanking. Abgebaut werden demnach überwiegend Stellen in internen
       Unterstützungs- und Zentralfunktionen. Dazu zähle auch der Abbau von
       Entwicklerstellen, da künstliche Intelligenz die Produktivität erhöhe.
       
       ## Stellenabbau Ergebnis von Tech-Investitionen
       
       Die Maßnahmen seien „das Ergebnis der Investitionen, die wir über mehrere
       Jahre hinweg in Technologie getätigt haben und weiterhin tätigen“, sagte
       Barclays-Chef C.S. Venkatakrishnan der britischen Nachrichtenagentur PA
       zufolge. „Wir werden KI in großem Umfang einsetzen. Aber KI ist das
       Sahnehäubchen auf der Torte, nicht die Torte selbst“, zitierte die
       Financial Times den CEO.
       
       Bis Ende des Jahres will [3][Barclays] circa 300 Millionen Pfund (rund 358
       Millionen Euro) einsparen. Damit geht ein dreijähriges Maßnahmenpaket zu
       Einsparungen und Investitionen in Technologie zu Ende. Für das dritte
       Quartal dieses Jahres verzeichnete die Großbank einen Vorsteuergewinn von
       2,3 Milliarden Pfund (ca. 2,74 Milliarden Euro) – 12 Prozent mehr als im
       Vorjahreszeitraum.
       
       22 Oct 2026
       
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