# taz.de -- +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Trump droht Iran abermals mit Zerstörung
       
       > Die USA und Israel bereiten sich laut Medien auf eine Wiederaufnahme
       > ihrer Angriffe in Iran vor. US-Präsident Trump droht: „Für Iran tickt die
       > Uhr“.
       
 (IMG) Bild: 17. Mai 2026: Trump lässt sich per Videoschalte zur Gebetsveranstaltung „Rededicate 250: A National Jubilee of Prayer, Praise & Thanksgiving“ zuschalten
       
       ## Merz verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in Vereinigten Arabischen
       Emiraten
       
       Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Angriff auf ein Atomkraftwerk in
       den Vereinigten Arabischen Emiraten verurteilt. „Die erneuten iranischen
       Luftschläge gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Partner
       verurteilen wir scharf“, erklärte er am Montag im Onlinedienst X. „Angriffe
       auf Nuklearanlagen sind eine Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in
       der gesamten Region.“ Es dürfe zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen.
       Durch einen Drohnenangriff war am Sonntag an einem Atomkraftwerk in den
       Vereinigten Arabischen Emiraten ein Brand ausgelöst worden. Verletzte oder
       erhöhte Strahlenwerte wurden nach Angaben der Behörden nicht gemeldet. Das
       Außenministerium der Emirate verurteilte „den unprovozierten Terroranschlag
       auf das Schärfste“ – machte aber niemanden direkt verantwortlich.
       
       Merz forderte in seiner Erklärung am Montag zudem die Führung in Teheran zu
       ernsthaften Verhandlungen über ein Ende des Krieges auf. „Iran muss in
       ernsthafte Verhandlungen mit den USA einsteigen.“ Zudem solle das Land
       „aufhören, seine Nachbarn zu bedrohen und die Straße von Hormus ohne
       Einschränkungen öffnen“. Im durch Luftangriffe der USA und Israels
       ausgelösten Iran-Krieg gilt derzeit eine Waffenruhe. Verhandlungen über ein
       endgültiges Ende der Kämpfe brachten bisher keinen Durchbruch. (afp)
       
       ## Iran gibt Einrichtung von Behörde zur Kontrolle der Straße von Hormus
       bekannt
       
       Der Iran hat offiziell bestätigt, dass er eine eigene Behörde zur Kontrolle
       der Schifffahrt in der Straße von Hormus gegründet hat. Die „Behörde für
       die Straße des Persischen Golfs“ (PGSA) verfüge über einen offiziellen
       Account, über den sie „Echtzeit-Updates zu den Operationen“ in der Meerenge
       bereitstellen werde, erklärten der Nationale Sicherheitsrat und die Marine
       der iranischen Revolutionsgarden am Montag. Details wurden nicht genannt.
       Das Fachblatt „Lloyd's List“ hatte Anfang Mai berichtet, die Behörde werde
       dafür zuständig sein, Durchfahrtsgenehmigungen zu erteilten und
       Mautgebühren zu erheben. Schiffe, welche die Straße von Hormus befahren
       wollen, müssten „detaillierte Aufzeichnungen über Eigentümer, Versicherung,
       Besatzung und die geplante Transitroute“ machen. Zuvor hatte bereits der
       iranische Fernsehsender Press TV über die geplante Behörde berichtet.
       
       Israel und die USA hatten Ende Februar mit Angriffen auf Ziele im Iran
       begonnen. Teheran sperrte daraufhin de facto die für den Transport von
       Rohöl und Flüssiggas wichtige Meerenge, was weltweit zu stark steigenden
       Energiepreisen führte. Vor dem Iran-Krieg konnten Schiffe die Meerenge
       kostenfrei passieren. Dies wird nach Angaben Teherans nicht so bleiben. Im
       April gab Iran an, erste Mautgebühren für das Befahren der Straße von
       Hormus erhalten zu haben. (afp)
       
       ## Schwelender Nahost-Konflikt belastet Bitcoin
       
       Der schwelende Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgt für zunehmende
       Nervosität am Kryptomarkt. Die umsatzstärkste Cyber-Devise, der ‌Bitcoin,
       verliert knapp zwei Prozent auf 76.943 Dollar. Ether und Ripple büßen rund
       3,5 und 2,5 Prozent ein. Damit setzen die Kryptowährungen ihre am Freitag
       begonnene Talfahrt fort. Für schlechte Stimmung an den Finanzmärkten sorgte
       zum Wochenschluss das Ausbleiben einer Annäherung im Iran-Konflikt nach dem
       Besuch von US-Präsident ‌Donald Trump in China. „Eine erneute militärische
       Zuspitzung könnte die zuletzt mühsam erarbeitete Erholungsbewegung am
       Kryptomarkt abrupt ⁠abbrechen lassen“, sagt Timo Emden vom Analysehaus
       Emden Research. (rtr)
       
       ## Stiftung: Nobelpreisträgerin Mohammadi aus Krankenhaus entlassen
       
       Die zuvor inhaftierte iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi
       ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Nach Angaben ihrer Stiftung sei
       Mohammadi am Sonntag entlassen und nach Hause geschickt worden. In den
       kommenden Wochen solle sie weitere medizinische Verfahren durchlaufen. Zum
       weiteren Verlauf ihrer Haftstrafe war zunächst nichts bekannt. Die
       Nobelpreisträgerin war vor einer Woche aus der Stadt Sandschan, wo sie
       inhaftiert war, in ein Krankenhaus in Teheran verlegt worden. Dort sei ein
       Fortschreiten ihrer Gefäßerkrankung festgestellt worden, hieß es in der
       vergangenen Woche. Nach Angaben ihres Ärzteteams steht ihr
       Gesundheitszustand in Zusammenhang mit anhaltendem und schwerem psychischem
       Stress. Mohammadi dürfe daher unter keinen Umständen zurück ins Gefängnis
       kommen.
       
       Narges Mohammadi war 2023 für ihren Einsatz gegen die Unterdrückung von
       Frauen und gegen die Todesstrafe im Iran mit dem Friedensnobelpreis
       ausgezeichnet worden. Anfang Februar wurde sie nach Angaben ihres Anwalts
       erneut zu mehreren Jahren Haft wegen „Verschwörung“ und „propagandistischer
       Aktivitäten“ verurteilt; zudem gilt ein zweijähriges Ausreiseverbot. (dpa)
       
       ## Klingbeil drängt vor G7-Treffen auf rasches Ende des Iran-Konflikts
       
       Die Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Staaten haben ihre Beratungen
       zu den wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Golfregion und den
       globalen Handelskonflikten begonnen. Vor dem Treffen drang
       Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf ein rasches Ende des
       Iran-Konflikts. „Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus sind
       eine ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft“, erklärte er vor seiner
       Abreise nach Paris. Die G7 seien „der richtige Rahmen, um mit den USA und
       den weiteren G7-Staaten über diese drängenden Fragen zu sprechen“. Der Weg
       der Europäer sei dabei klar, sagte Klingbeil: „Wir setzen auf Kooperation
       statt Konfrontation.“ Es gehe nun darum, „die Region wieder zu
       stabilisieren und freie Seewege durch die Straße von Hormus zu
       gewährleisten“. „
       
       Wir wollen zeigen, dass Multilateralismus nützlich ist und gut
       funktioniert“, sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister
       Roland Lescure zum Auftakt des Treffens. Lescure kündigte mit Blick auf die
       Position Chinas zudem Beratungen über den Umgang mit Seltenen Erden an.
       „Seltene Erden sind ein wichtiges Kettenglied bei der Elektrifizierung“,
       betonte Lescure. „Wenn wir keinen unabhängigen Zugang zu Seltenen Erden
       haben, wird uns dies fehlen“, warnte er. „Wir müssen bei kritischen
       Rohstoffen das tun, was wir in den 1970er Jahren im Energiebereich getan
       haben, nämlich es zum Gemeingut zu erklären“, hatte Lescure kürzlich
       betont. (afp)
       
       ## Iranisches Außenministerium: Antwort auf US-Vorschlag wurde übermittelt
       
       Das iranische Außenministerium hat nach eigenen Angaben auf einen neuen
       Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges reagiert. Wie am Vortag
       angekündigt, seien Teherans „Bedenken“ der Gegenseite übermittelt worden,
       sagte Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei am Montag Journalisten.
       Weiter sagte er, die Gespräche würden „über den pakistanischen Vermittler
       fortgesetzt“. Details nannte er zunächst nicht.
       
       Iranische Medien hatten zuvor von „überzogenen Bedingungen“ der USA
       berichtet. Laut der Nachrichtenagentur Mehr verlangt Washington in seinem
       jüngsten Vorschlag „sehr strenge und langfristige Restriktionen für den
       iranischen Atomsektor“. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars legte
       die US-Regierung einen Fünf-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs vor,
       wonach der Iran nur noch eine Atomanlage betreiben dürfte und seinen
       Bestand an hochangereichertem Uran den USA aushändigen müsste. Außerdem
       wolle Washington nicht einmal 25 Prozent der eingefrorenen iranischen
       Guthaben freigeben und keine Reparationszahlungen für Kriegsschäden
       leisten. (afp)
       
       ## Insider: Pakistan übermittelt USA neuen iranischen Vorschlag
       
       Pakistan hat den USA einem Insider zufolge einen überarbeiteten Vorschlag
       des Iran zur Beendigung des Krieges übermittelt. Dies teilt eine mit dem
       Vorgang vertraute ‌Person aus pakistanischen Vermittlerkreisen der
       Nachrichtenagentur Reuters vor dem Hintergrund der stockenden
       Friedensgespräche mit. „Wir haben nicht viel Zeit“, sagt der Insider auf
       die Frage zu den Möglichkeiten, die bestehenden Differenzen zu überwinden.
       Beide Seiten würden ihre Bedingungen zudem immer wieder ändern. (rtr)
       
       ## Trump: Wir wollen ein Abkommen schließen
       
       US-Präsident Donald Trump droht mit einer Wiederaufnahme des Krieges gegen
       Iran. „Für Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen,
       sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben“, schrieb er auf der
       Plattform Truth Social. „DIE ZEIT DRÄNGT!“ Der US-Verbündete Israel stellt
       sich bereits auf einen möglichen Neubeginn der gemeinsamen Angriffe in Iran
       ein. Ein iranischer Militärsprecher warnte laut Nachrichtenagentur Tasnim,
       jede neue „Torheit“ der USA werde „noch vernichtendere und schwerere
       Schläge“ zur Folge haben.
       
       Das US-Nachrichtenportal „Axios“ zitierte Trump nach einem Telefoninterview
       mit der Aussage, dass Iran „viel härter“ als zuvor getroffen werde, sollte
       die Führung des Landes in den Bemühungen um ein Kriegsende keinen besseren
       Vorschlag vorlegen. „Wir wollen ein Abkommen schließen. Sie sind noch nicht
       da, wo wir sie haben wollen. Sie müssen dorthin gelangen, sonst werden sie
       hart getroffen, und das wollen sie nicht“, betonte der US-Präsident
       demnach.
       
       Der von Tasnim zitierte iranische Militärsprecher drohte seinerseits,
       Washington werde mit „neuen offensiven und überraschenden Szenarien“
       konfrontiert, sollte es seine Drohungen in die Tat umsetzen. „Axios“
       zitierte US-Beamte, wonach erwartet wird, dass Trump am Dienstag mit seinem
       nationalen Sicherheitsteam im „Situation Room“, dem streng gesicherten
       Lagezentrum der US-Regierungszentrale, zusammenkommen wird. Dort sollten
       Optionen für militärische Maßnahmen erörtert werden. Optionen lägen wieder
       auf dem Tisch. (dpa)
       
       ## Iran-Experte: Gräben weiterhin tief
       
       Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb auf der Plattform X:
       „Die Gräben zwischen beiden Seiten sind weiterhin tief und in vielerlei
       Hinsicht kaum zu überbrücken.“ Der einzig realistische Weg zu einem
       diplomatischen Durchbruch bestehe darin, dass sich Washington „direkter“
       mit der „Substanz des iranischen Vorschlags auseinandersetzt“. Irans
       Prioritäten blieben unverändert. Dazu gehöre unter anderem die Beendigung
       der wirtschaftlichen Blockade, Verhandlungen über ein Ende des
       umfassenderen Konflikts und erst im Anschluss die Behandlung der Atomfrage,
       schrieb Citrinowicz weiter.
       
       Der [1][mangelnde Fortschritt bei den diplomatischen Bemühungen] sorgt in
       Washington zunehmend für Frust. Die New York Times hatte bereits am Freitag
       berichtet, das Pentagon bereite sich auf einen möglichen Neubeginn des
       Krieges vor. Hintergrund sei, dass [2][die Ziele – insbesondere mit Blick
       auf das iranische Atomprogramm – bislang nicht erreicht worden seien].
       
       Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu erörterte laut Times of
       Israel am Sonntagabend mit Trump die Möglichkeit einer Wiederaufnahme des
       Krieges mit Teheran. Netanjahu hatte zuvor gesagt: „Unsere Augen sind weit
       geöffnet in Bezug auf Iran.“ Die Zeitung Jediot Achronot schrieb, Israel
       warte auf eine Entscheidung Trumps. Die Verbündeten hatten den Krieg gegen
       Iran Ende Februar begonnen. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel
       und die Staaten am Persischen Golf, die es als US-Verbündete betrachtet.
       Seit Anfang April gilt eine von Trump zuletzt einseitig verlängerte
       Waffenruhe. (dpa)
       
       ## Saudi-Arabien und Emirate melden Drohnenangriffe
       
       Spannungen in der Region hatten die Waffenruhe jedoch mehrfach ins Wanken
       gebracht. Sie hänge nur noch am seidenen Faden, sagte Trump vor einer
       Woche. Saudi-Arabien meldete unterdessen erneut Drohnenangriffe. Drei
       unbemannte Flugobjekte seien am Sonntagmorgen abgefangen und zerstört
       worden, nachdem sie aus dem irakischen Luftraum eingedrungen seien, hieß es
       in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums auf X.
       
       Am Sonntag hatten bereits die Vereinigten Arabischen Emirate drei Angriffe
       von aus dem Westen einfliegenden Drohnen gemeldet. Zwei wurden nach Angaben
       des Verteidigungsministeriums abgefangen, eine traf einen Stromgenerator
       außerhalb des inneren Sicherheitsbereichs des Atomkraftwerks Baraka. Woher
       die Drohnen stammten, werde noch untersucht, hieß es. (dpa)
       
       ## G7-Finanzminister befassen sich mit Folgen des Konflikts
       
       Vor dem Beginn des Treffens der Finanzminister der G7-Gruppe führender
       westlicher Industriestaaten in Paris heute warnte Bundesfinanzminister Lars
       Klingbeil vor den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs und [3][einer
       Sperrung der Straße von Hormus]. Er sprach von einer „ernsthaften Bedrohung
       für die Weltwirtschaft“. Der Krieg schade der wirtschaftlichen Entwicklung
       massiv.
       
       Bei dem G7-Treffen stehen die Auswirkungen des Konflikts im Mittelpunkt.
       Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle über die für
       den Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus übernommen. Durch
       Drohungen, Kontrollen und Angriffe auf Schiffe kam der Verkehr in der
       Meerenge weitgehend zum Erliegen. Die Folge waren weltweit deutlich
       steigende Energie- und Kraftstoffpreise. Die Meerenge ist laut Iran zudem
       inzwischen vermint.
       
       Teheran betont stets, die Straße von Hormus sei nicht blockiert. Sie sei
       nur für Irans Feinde gesperrt. Faktisch müssen sich Reedereien mit
       iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschließend nur einen
       Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt Irans Führung
       hohe Gebühren. (dpa)
       
       ## Netanjahu: Israel „sehr nah“ an Tötung aller Verantwortlichen für 7.
       Oktober
       
       Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht das Ziel, alle
       Verantwortlichen für den Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 zu töten, nach
       eigenen Angaben nahezu erreicht. „Ich habe versprochen, dass jeder einzelne
       Architekt des Massakers und der Geiselnahme bis zum letzten ausgeschaltet
       wird, und wir sind sehr nah daran, diese Mission abzuschließen“, sagte
       Netanjahu am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung.
       
       Am Freitag hatte die israelische Armee mitgeteilt, der Kommandeur des
       bewaffneten Arms der Hamas, Essedin al-Haddad, sei bei einem Luftangriff im
       Gazastreifen getötet worden. Netanjahu bezeichnete Haddad nun als
       „verabscheuungswürdigen Terroristen“. Nach dem Angriff der Hamas auf Israel
       im Oktober 2023 hatten die israelische Armee und die Geheimdienste eine
       Militärkampagne gegen führende politische und militärische Vertreter der
       Hamas im Gazastreifen und in der Region begonnen. (afp)
       
       ## Trump telefoniert mit Netanjahu und droht Iran
       
       US-Präsident Donald Trump hat vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen
       mit Iran mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu
       telefoniert. Das Telefonat habe am Sonntag stattgefunden, teilte Netanjahus
       Büro mit. Wenig später schrieb Trump in sozialen Medien: „Für Iran läuft
       die Zeit, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen
       nichts mehr übrig bleiben.“
       
       Nach Angaben von zwei mit der Situation vertrauten Quellen stimmt sich
       Israel mit den USA über eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe gegen
       Iran ab. Netanjahu sagte in einer Kabinettssitzung: „Wir sind auf jedes
       Szenario vorbereitet.“ Israel halte die Augen offen. (ap)
       
       ## Libanon: Mindestens fünf Tote bei neuen israelischen Angriffen
       
       Trotz der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon sind
       bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon nach libanesischen Angaben
       am Sonntag mindestens fünf Menschen getötet worden. Wie das
       Gesundheitsministerium mitteilte, wurden in der Ortschaft Tayr Felsay drei
       Menschen getötet, darunter ein Kind. Zwei Tote, unter ihnen ein weiteres
       Kind, gab es demnach in der Ortschaft Tayr Debba. Bei den Angriffen wurden
       nach Angaben des Ministeriums insgesamt elf Menschen verletzt. (afp)
       
       18 May 2026
       
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