# taz.de -- +++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Moskau bestellt deutschen Botschafter ein
       
       > Die Zahl deutscher Rüstungsfirmen hat sich seit Beginn des russischen
       > Angriffskrieges mehr als verdoppelt. Russland hat den deutschen
       > Botschafter einbestellt.
       
 (IMG) Bild: Der deutsche Botschafter in Russland, Alexander Graf Lambsdorff, verlässt den Sitz des russischen Außenministeriums in Moskau
       
       ## Norwegen und Polen suchen Zusammenarbeit mit Ukraine bei Drohnen
       
       Norwegen hat nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums eine
       Vereinbarung zur gemeinsamen Drohnenproduktion mit Kiew geschlossen. Auch
       der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, seine Regierung wolle
       mit ukrainischer Hilfe eine „Drohnenarmada“ aufbauen, um Polen und Europa
       zu verteidigen.
       
       Die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko erklärte bei einem
       Besuch in Warschau, ihr Land habe sich von einem Empfänger ausländischer
       Militärhilfe zu einem Staat entwickelt, der hochmoderne militärische
       Lösungen anbieten könne. „Wir sind in der Lage, Panzer, teure Systeme und
       Drohnen zu zerstören, das ist unsere Realität“, sagte Swyrydenko nach
       Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Eine Reihe der eingesetzten
       Systeme werde in der Ukraine hergestellt. „Ich denke, wir haben hier einen
       großen Sprung gemacht.“
       
       Die Ukraine unterstützt im Iran-Krieg Länder im Nahen Osten und in der
       Golfregion mit Fachwissen bei der Abwehr iranischer Drohnen. (ap)
       
       ## Deutschlands Botschafter in Moskau einbestellt
       
       Russland hat am Montag den deutschen Botschafter in Moskau einbestellt und
       damit Kritik von deutscher Seite ausgelöst. Grund für die Vorladung von
       Botschafter Alexander Graf Lambsdorff sei die Unterstützung einer
       tschetschenischen „Terrororganisation“ durch den CDU-Außenpolitiker
       Roderich Kiesewetter, erklärte das russische Außenministerium. Der
       CDU-Politiker bestätigte ein Treffen mit einem tschetschenischen Anführer,
       wies die russische Kritik daran jedoch scharf zurück. Die Bundesregierung
       kritisierte die Einbestellung des deutschen Botschafters als „haltlose
       Maßnahme“.
       
       Bei den Vorwürfen geht es um ein Treffen Kiesewetters in Kiew mit dem
       Anführer der in Russland verbotenen Gruppierung Tschetschenische Republik
       Itschkerien, Achmed Sakajew. Der CDU-Politiker habe die „antirussischen
       Aktivitäten“ der Gruppe befürwortet, erklärte das russische
       Außenministerium. Es wertete den Vorgang als Beleg dafür, „dass die
       deutschen Behörden beabsichtigten, sich in die inneren Angelegenheiten
       Russlands einzumischen und Gefahren für dessen nationale Sicherheit zu
       schaffen“.
       
       Die Sprecherin des Auswärtigen Amts, Kathrin Deschauer, wies die von Moskau
       erhobenen Vorwürfe als „völlig haltlos und unbegründet“ zurück.
       
       Der CDU-Politiker Kiesewetter selbst bestätigte ein Treffen mit Sakajew,
       wies die russische Kritik daran jedoch zurück. „Der Terrorstaat Russland
       sieht Sakajew als Feind, weil er die Ukraine im Verteidigungskampf
       unterstützt und für eine freiheitliche Tschetschenische Republik
       Itschkerien steht“, erklärte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.
       
       Russland sei „ein Terrorstaat, der einen Vernichtungskrieg gegen die
       Ukraine führt“ und „sich ideologisch gegen alle Freiheitsbewegungen“
       stelle, erklärte Kiesewetter. „Selbstverständlich treffe ich Achmed Sakajew
       als wichtige Stimme und Unterstützer der Ukraine“, fügte er hinzu. „Es ist
       für mich eher eine Auszeichnung, dass ein solches Treffen richtig ist, wenn
       es vom Terrorstaat Russland verurteilt wird.“
       
       Die Einbestellung des deutschen Botschafters kritisierte Kiesewetter als
       „hanebüchen“. Sie zeige „die Perfidie und Illegitimität“ der Regierung des
       russischen Präsidenten Wladimir Putin, welche die „uneingeschränkte
       legitime Ausübung des Mandats eines frei gewählten Bundestagsabgeordneten“
       nicht verstehe. Indem Moskau Gespräche mit Exil-Vertretungen von russisch
       besetzten Gebieten zu verhindern versuche, zeige Russland „seinen
       imperialen und kolonialen Charakter“.
       
       Die Beziehungen zwischen Moskau und Berlin sind seit Beginn des russischen
       Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 auf dem Tiefpunkt.
       Deutschland ist einer der stärksten Unterstützer der Ukraine.
       
       Im vergangenen Juni war Botschafter Lambsdorff bereits vom russischen
       Außenministerium wegen einer angeblichen „Verfolgung“ russischer
       Journalisten in Deutschland einbestellt worden. Das Auswärtige Amt in
       Berlin hatte die Vorwürfe auch damals als „haltlos“ zurückgewiesen.
       
       In der russischen Teilrepublik Tschetschenien kämpfen Rebellen seit Jahren
       für die Unabhängigkeit von Moskau. Der tschetschenische Rebellenführer
       Sakajew war der Europagesandte des 2005 bei Kämpfen getöteten, nach
       Unabhängigkeit strebenden tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow.
       Russland macht Sakajew für angeblich von tschetschenischen Rebellen
       ausgeübten „Terrorismus“ verantwortlich und verlangt seine Festnahme. (afp)
       
       ## Ein Toter bei Drohnenangriff auf Akw Saporischschja
       
       Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Atomkraftwerk von
       Saporischschja im Süden der Ukraine ist russischen Behördenangaben zufolge
       ein Mitarbeiter getötet worden. Ein Fahrer sei am Montag bei dem
       Drohnenangriff auf den „Transportbereich“ des Akw getötet worden, erklärte
       der Pressedienst des von der russischen Armee besetzten Akws im
       Onlinedienst Telegram. Das im Süden der Ukraine gelegene Atomkraftwerk ist
       das größte Europas und seit März 2022 in russischer Hand.
       
       Ein Team der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sei vor Ort und werde
       den Vorfall untersuchen, erklärte die IAEA im Onlinedienst X. IAEA-Chef
       Rafael Grossi warnte, „Angriffe auf oder in der Nähe von Atomkraftwerken“
       gefährdeten die nukleare Sicherheit und müssten vermieden werden.
       
       Die sechs Reaktoren des Akw Saporischschja sind abgeschaltet, die Anlage
       braucht jedoch weiterhin Elektrizität für ihre Kühl- und
       Sicherheitssysteme. Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine vor
       knapp vier Jahren haben sich beide Seiten wiederholt gegenseitig
       vorgeworfen, mit Angriffen auf das Akw eine Atomkatastrophe zu riskieren.
       (afp)
       
       ## Mindestens 14 Verletzte bei Drohnenangriff in der Ukraine
       
       Bei einem russischen Angriff in der südukrainischen Stadt Odessa sind nach
       ukrainischen Angaben mindestens 14 Menschen verletzt worden, darunter zwei
       Kinder. Der Leiter der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, erklärte am Montag,
       russische Drohnen hätten Wohnviertel und zivile Infrastruktur attackiert.
       Fünf der Verletzten wurden nach Angaben des Militärgouverneurs, Oleh Kiper,
       ins Krankenhaus gebracht. Die meisten von ihnen erlitten demnach
       Splitterverletzungen.
       
       Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im russisch besetzten Teil der
       ukrainischen Region Cherson wurden nach Angaben des von Moskau eingesetzten
       Gouverneurs Wladimir Saldo zwei Menschen getötet. Ein Mann und eine Frau
       zwischen 70 und 80 Jahren seien im Dorf Dniprjany ums Leben gekommen, sagte
       Saldo. (ap)
       
       ## EU-Beitritt der Ukraine bis Anfang 2028 ist unrealistisch
       
       Bundeskanzler ‌Friedrich Merz hat ‌einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine
       als unrealistisch bezeichnet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
       habe die Idee gehabt, am 1. Januar 2027 der Europäischen Union beizutreten.
       „Das wird nicht gehen. Auch der 1. Januar 2028 ist nicht realistisch“,
       sagte Merz am Montag bei einem Besuch des Carolus-Magnus-Gymnasiums im
       nordrhein-westfälischen ‌Marsberg. „Wir können in die Europäische Union
       kein Land aufnehmen, das im Krieg ist. Der Krieg muss aufhören“, fügte der
       Kanzler hinzu. „Zweitens: Die Ukraine muss alle Bedingungen erfüllen, zum
       Beispiel Rechtsstaatlichkeit. Auch das Thema Korruption, das ist besser
       geworden, aber ist noch nicht gut genug.“ Auch offene Grenzen und die
       Teilnahme am europäischen Binnenmarkt seien ein langer Weg.
       
       Merz mahnte zugleich, dass sich die EU nicht abschotten dürfe ‌und man der
       Ukraine etwas anbieten müsse. Es könne sein, dass bei einem Friedensschluss
       „ein Teil des Territoriums der Ukraine nicht mehr ukrainisch“ sein ⁠könnte.
       Wenn Selenskyj dies der eigenen Bevölkerung vermitteln wolle, müsse er in
       einer Volksabstimmung klarmachen, dass er den Weg nach Europa geöffnet
       habe. „Das muss glaubwürdig von uns ‌beantwortet werden.“ ‌Er habe deshalb
       auf dem EU-Gipfel Vorschläge ⁠gemacht, wie man die Ukraine Schritt für
       Schritt an die Europäische Union heranführen könne. „Das ist für mich auf
       ‌überraschend große Zustimmung gestoßen.“ Merz nannte ‌als Beispiel, dass
       die Ukraine etwa ein Mitglied der EU-Kommission oder Abgeordnete im
       Europäischen Parlament ohne Stimmrecht haben ‌könnte. (rtr)
       
       ## Merz sieht EU-Anbindung der Ukraine als Weg zum Frieden
       
       Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht eine stärkere Einbindung der
       Ukraine in die Europäische Union als wichtige Voraussetzung für ein Ende
       des russischen Angriffskriegs. „Irgendwann wird es hoffentlich einen
       Friedensvertrag mit Russland geben. Dann wird möglicherweise ein Teil des
       Territoriums der Ukraine nicht mehr ukrainisch sein“, sagte Merz bei einer
       Diskussion mit Schülern in Marsberg im Sauerland.
       
       Damit der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dafür in einer
       Volksabstimmung eine Mehrheit bekomme, müsse er seiner Bevölkerung sagen
       können: „Aber ich habe den Weg nach Europa für euch geöffnet.“ Die EU müsse
       für die Ukraine Schritte einleiten, „die glaubwürdig sind, die irreversibel
       sind und die letztendlich in die Vollmitgliedschaft in der Europäischen
       Union führen“, forderte Merz.
       
       Der Bundeskanzler hatte zuletzt beim EU-Gipfel in Zypern vorgeschlagen,
       dass Vertreter der Ukraine zunächst ohne Stimmrecht an Sitzungen des
       Europäischen Rats, des Europäischen Parlaments oder der Kommission
       teilnehmen könnten. (dpa)
       
       ## Deutscher Botschafter in Moskau einbestellt
       
       Das russische Außenministerium bestellt den deutschen Botschafter in Moskau
       ein. Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf
       eine Sprecherin des Ministeriums. Einen Grund für den Schritt nennt die
       Agentur zunächst ‌nicht. (rtr)
       
       ## Zahl deutscher Rüstungsunternehmen seit Ukraine-Krieg verdoppelt
       
       Die Zahl deutscher Rüstungsunternehmen hat sich seit Beginn des russischen
       Angriffskrieges gegen die Ukraine mehr als verdoppelt. Die Zahl der
       Mitgliedsunternehmen im Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und
       Verteidigungsindustrie (BDSV) sei allein von 2024 bis 2025 um rund 200
       gestiegen – und seit November 2025 noch einmal um 100 auf zuletzt 550
       insgesamt, sagte ein Verbandssprecher den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks
       Deutschland (RND, Montagsausgaben).
       
       Dieser Trend zeigt sich demnach auch in Ostdeutschland, wo die
       Rüstungsindustrie zuvor weniger stark vertreten war. In den östlichen
       Bundesländern hätten sich in den letzten Jahren „zahlreiche Aktivitäten,
       nicht zuletzt im Mittelstand, zur Stärkung der deutschen Sicherheits- und
       Verteidigungsindustrie entwickelt“, sagte der Hauptgeschäftsführer des
       BDSV, Hans Christoph Atzpodien, dem RND.
       
       So gebe es „eine Reihe von Ansiedlungen großer Systemhäuser“, darunter
       Hensoldt und Airbus Defence and Space. Auch MBDA, Diehl Defence oder KNDS
       bauten ihre Aktivitäten im Osten aus. Das geschehe jedoch „mit insgesamt
       weniger Beschäftigten als in den westlichen Bundesländern“, fügte Atzpodien
       hinzu. Diese Entwicklung sei historisch bedingt.
       
       Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Thüringen, Michael Kretschmer und
       Mario Voigt (beide CDU), hatten im Herbst letzten Jahres gefordert, dass
       Ostdeutschland von den großen staatlichen Aufträgen an die
       Rüstungsindustrie stärker partizipieren müsse. Eine Sprecherin der
       Thüringer Staatskanzler bekräftigte dies nun: „Thüringen wirbt auch bei der
       Bundesregierung intensiv dafür, bei Investitionen in die Sicherheits- und
       Verteidigungsfähigkeit stärker berücksichtigt zu werden“, sagte sie dem
       RND. Thüringen verfüge über „erhebliche Potenziale in Zukunftsfeldern wie
       beispielsweise Robotik, Optik und Materialwissenschaften“. (afp)
       
       ## Mindestens 16 Tote bei Angriffen am Tschornobyl-Jahrestag
       
       Angriffe am 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschornobyl haben in
       der Ukraine und in Russland mindestens 16 Menschen das Leben gekostet.
       Russische Drohnen- und Raketenangriffe auf die Stadt Dnipro töteten
       mindestens neun Menschen, wie der regionale Verwaltungschef Alexander
       Hanscha am Sonntag mitteilte. Ein Mann wurde bei einem ukrainischen
       Drohnenangriff auf die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland besetzten
       Krim getötet, erklärten von Moskau eingesetzte Behörden am Sonntag.
       
       Leonid Passetschnik, der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef der
       ukrainischen Region Luhansk, erklärte, drei Menschen seien bei einem
       nächtlichen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Dorf getötet worden,
       nachdem am frühen Samstagmorgen bereits zwei Todesopfer gemeldet worden
       waren.
       
       Zuvor war nach Angaben lokaler Behörden eine Frau bei einem ukrainischen
       Drohnenangriff in der russischen Grenzregion Belgorod getötet worden.
       
       Ukrainische Streitkräfte griffen zudem eine Ölraffinerie in Jaroslawl tief
       im russischen Hinterland an, wie der ukrainische Generalstab am Sonntag
       mitteilte. Die Angriffe lösten Brände in der Anlage aus. Russland äußerte
       sich dazu zunächst nicht. Die Ukraine äußerte sich zu keinem der Angriffe,
       die von der AP nicht unabhängig überprüft werden konnten.
       
       Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte den
       Tschornobyl-Gedenktag für eine Warnung. Russland bringe die Welt erneut an
       den Rand einer von Menschen verursachten Katastrophe, schrieb er auf
       Facebook. Man dürfe diesen „nuklearen Terrorismus“ nicht weiter zulassen.
       
       Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, äußerte bei
       einem Besuch in Kyjiw ähnliche Bedenken wie Selenskyj und erklärte,
       Reparaturen an der bereits beschädigten äußeren Schutzhülle des Kraftwerks
       müssten sofort beginnen. (ap)
       
       ## Zehn Verletzte bei russischem Angriff auf Odessa
       
       Bei einem russischen Drohnenangriff auf die südukrainische Stadt Odessa
       sind in der Nacht nach Angaben der Behörden zehn Menschen verletzt worden,
       darunter zwei Kinder. Die ‌größten Schäden habe es im zentralen Bezirk
       Prymorskyj gegeben, wo Wohnhäuser, ein Hotel und weitere Einrichtungen
       getroffen worden seien, teilt der Leiter der örtlichen Militärverwaltung,
       Serhij Lysak, mit. Er spricht von einer „extrem schwierigen Nacht“.
       
       Auch in zwei weiteren Bezirken seien mehrstöckige Wohnhäuser und Fahrzeuge
       angegriffen worden. Odessa ist als wichtiger Schwarzmeerhafen ein Drehkreuz
       für ukrainische Exporte und seit Beginn des Ukraine-Kriegs immer wieder
       Ziel russischer Angriffe. (rtr)
       
       ## Nordkorea weiht Denkmal für gefallene Soldaten ein
       
       Nordkoreas ‌Machthaber Kim Jong Un hat Russland nach Angaben staatlicher
       Medien die weitere Unterstützung seines Landes zugesichert. Bei einem
       Treffen mit einer russischen Delegation um ⁠Verteidigungsminister Andrej
       Beloussow soll Kim den Ausbau der militärischen Beziehungen besprochen
       haben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Anlass des Besuchs
       war die Einweihung eines Denkmals für nordkoreanische Soldaten, die ‌in der
       ‌russischen Grenzregion Kursk getötet wurden.
       
       Schätzungen zufolge ⁠hat Nordkorea rund 14.000 Soldaten zur Unterstützung
       Russlands im Krieg gegen die Ukraine entsandt, von denen mehr als ‌6.000
       gefallen sein sollen. Beloussow ‌zufolge vereinbarten beide Seiten, die
       militärische Zusammenarbeit auf eine langfristige Basis zu stellen und noch
       in diesem Jahr ‌einen Kooperationsplan für die Jahre 2027 ⁠bis 2031 zu
       unterzeichnen. (rtr)
       
       27 Apr 2026
       
       ## TAGS
       
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