# taz.de -- +++ Nachrichten aus Nahost +++: Russland verlegt Militär von Syrien nach Libyen
       
       > Moskau baut laut Medienberichten seine Präsenz in Libyen aus und verlegt
       > die Luftabwehr in das nordafrikanische Land. 15 EU-Staaten haben
       > Asylverfahren für Menschen aus Syrien ausgesetzt.
       
 (IMG) Bild: Das russische Flugzeug Antonow An-26T startet auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim, der sich südöstlich der Stadt Latakia befindet (16.12.2024)
       
       ## Russland zieht Luftverteidigung aus Syrien ab
       
       Russland hat nach dem Sturz seines Verbündeten Baschar al-Assad seine
       Luftabwehr aus verschiedenen Teilen Syriens abgezogen. Nach einem
       Medienbericht und Angaben aus Militärkreisen wurde sie teilweise ins
       nordafrikanische Bürgerkriegsland Libyen verlegt. Ein ehemaliger Offizier
       unter Assad berichtete der Deutschen Presse-Agentur, dass einige der
       Anlagen und auch Panzer in das vom abtrünnigen General Chalifa Haftar
       beherrschte Ostlibyen verlegt worden seien. Den Abzug der Luftabwehr
       bestätigte auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zuerst
       hatte das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf amerikanische und
       libysche Quellen berichtet.
       
       Westliche Militärs beobachten nach dpa-Informationen seit Tagen genau, ob
       Moskau seine Präsenz in Libyen ausbaut. „Grundsätzlich bietet sich Russland
       auch die Möglichkeit, über den ostlibyschen Machthaber Haftar einen
       privilegierten Zugang zum Hafen von Tobruk zu erhalten, um dort
       gegebenenfalls auch Munition umzuschlagen“, hieß es bereits am 11. Dezember
       in einer Lageanalyse des deutschen Verteidigungsministeriums, die der dpa
       vorliegt. Haftar wird seit Jahren von Russlands Präsident Wladimir Putin
       unterstützt. Im Streit um die Macht mit der Regierung in Tripolis im Westen
       des Landes kommen ihm eine bessere Luftverteidigung sowie Angriffswaffen
       gelegen. In Libyen halten sich Schätzungen zufolge auch Tausende Söldner
       der russischen Wagner-Gruppe auf.
       
       Dem „Wall Street Journal“ zufolge hatten russische Frachtflugzeuge zuletzt
       Ausrüstung für die Verteidigungsanlagen S-400 und S-300 in den Osten
       Libyens geflogen. Allerdings sei Haftar grundsätzlich auch um ein
       ausgeglichenes Verhältnis zum Westen bemüht, hieß es in der Analyse des
       deutschen Verteidigungsministeriums weiter. Zudem sähen andere ostlibysche
       Eliten eine zu große Nähe zu Russland kritisch. (dpa)
       
       ## Türkei widerspricht USA: Keine Vereinbarung über Feuerpause in
       Nordsyrien
       
       Die Türkei widerspricht US-Angaben über eine Waffenruhe in Nordsyrien. Es
       gebe keine Vereinbarung über eine Feuerpause zwischen der von der Türkei
       unterstützten SNA-Miliz und den von den USA unterstützten und von
       Kurden-Kämpfern dominierten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF), erklärt
       ein führender Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Ankara. Seine
       Regierung gehe davon aus, dass die Syrische Nationalarmee (SNA) die von der
       kurdischen PKK/YPG-Miliz besetzten Gebiete in Nordsyrien befreien wird. Am
       Dienstag hatte das US-Außenministerium erklärt, die Waffenruhe zwischen der
       Türkei und der SDF im Gebiet um die Stadt Manbidsch sei bis zum Ende dieser
       Woche verlängert worden. (rtr)
       
       ## Türkei weist Trump-Äußerungen über „feindliche Übernahme“ in Syrien
       zurück
       
       Die Türkei hat Äußerungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump
       zurückgewiesen, in denen der Republikaner den Sturz des Machthabers Baschar
       al-Assad in Syrien als „feindliche Übernahme“ durch die Türkei bewertete.
       „Wir würden es nicht Übernahme nennen, weil es ein schwerer Fehler wäre“,
       die Geschehnisse in Syrien so darzustellen, sagte der türkische
       Außenminister Hakan Fidan am Mittwoch im Interview mit dem Sender
       Al-Dschasira.
       
       „Für das syrische Volk ist es keine Übernahme“, fuhr Fidan fort. „Ich
       denke, wenn es überhaupt eine Übernahme ist, dann ist es der Wille des
       syrischen Volkes, der nun übernimmt.“ Trump hatte am Montag gesagt, die
       Türkei habe das „schlau“ angestellt: „Die Türkei hat eine feindliche
       Übernahme vollzogen, ohne dass dabei viele Menschen ums Leben gekommen
       sind“, sagte er vor Journalisten. (afp)
       
       ## Blinken: HTS-Miliz sollte Lehren aus Isolation der Taliban ziehen
       
       US-Außenminister Antony Blinken hat die in Syrien derzeit bestimmende
       islamistische Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) aufgerufen, ihre Zusagen
       einzuhalten und Lehren aus der Isolation der afghanischen Taliban zu
       ziehen. Die Taliban hätten „ein gemäßigteres Gesicht gezeigt, oder es
       zumindest versucht“, als sie die Kontrolle über Afghanistan übernommen
       hätten, und dann ihr wahres Gesicht gezeigt, sagte Blinken am Mittwoch beim
       Council on Foreign Relations in New York. „Das Ergebnis ist, dass sie
       weltweit furchtbar isoliert bleiben.“ An die HTS gerichtet sagte, Blinken:
       „Wenn Sie in Syrien die aufstrebende Gruppe sind, wenn Sie diese Isolation
       nicht wollen, dann gibt es einige Dinge, die Sie tun müssen, um das Land
       voranzubringen.“
       
       Blinken sprach sich für eine „nicht an Konfessionen gebundene“ syrische
       Regierung aus, die Minderheiten schützen und auf Sicherheitsbedenken
       eingehen müsse. Dazu gehörten der Kampf gegen die Dschihadistenmiliz
       Islamischer Staat (IS) und die Entsorgung alter Chemiewaffenbestände.
       „Assads völlige Verweigerung, sich auf jede Art des politischen
       Fortschritts einzulassen, ist einer der Punkte, die seinen Untergang
       besiegelten“, sagte Blinken. (afp)
       
       ## Schulze: Sollten Neuanfang in Syrien aktiv mitgestalten
       
       Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat dazu aufgerufen, den
       Neuanfang in Syrien nach dem Machtwechsel dort aktiv mitzugestalten. „Das
       ist ein Fenster, was jetzt offen ist und wo wir Einfluss nehmen wollen,
       dass es in die richtige Richtung geht“, sagte Schulze im Berlin Playbook
       Podcast des Magazins „Politico“. Dafür sehe sie auch Chancen. Anders als
       die Taliban in Afghanistan zeige sich die in Syrien nun dominierende
       islamistische HTS-Miliz kooperativ, sagte die Ministerin: „Der große
       Unterschied zu vielen anderen ist, dass sie unsere Unterstützung wollen“,
       hob sie hervor. Dies sei anders als etwa bei den Taliban in Afghanistan,
       die „ganz klar ideologiegetrieben“ vorgingen. Trotzdem sei man nicht naiv,
       sondern gehe mit Blick auf Syrien „Schritt für Schritt vor“, stellte
       Schulze auch klar.
       
       Die Ministerin wandte sich auch gegen pauschale Forderungen etwa von
       Unionspolitikern nach einer raschen Rückkehr Geflüchteter aus Syrien in
       ihre Heimat. „Menschen, die bei uns arbeiten, die hier gut integriert sind,
       die werden nicht zurückgeschoben“, versprach Schulze. Die CDU/CSU sollte
       „ein bisschen darauf achten, wen sie da eigentlich zurückschicken will“,
       empfahl sie weiter. Schulze wies dabei auf die zahlreichen syrischen Ärzte,
       Pflegekräfte und Fachkräfte im Transportbereich in Deutschland hin.
       Gleichwohl sei aber natürlich auch klar: „Für alle, die helfen wollen, ihr
       Land aufzubauen, ist es selbstverständlich, dass sie zurückgehen können.“
       Nur einen Zwang in diese Richtung dürfe es nicht geben. (afp)
       
       ## EU-Asylagentur: 15 Staaten haben Asylverfahren für Syrer ausgesetzt
       
       Zusammen mit Deutschland haben laut EU-Asylagentur bislang 15
       Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Asylverfahren für Menschen aus
       Syrien ausgesetzt. „Die EU-Staaten sind im Moment ziemlich vorsichtig“,
       sagte die Direktorin der Behörde, Nina Gregori, den Zeitungen der Funke
       Mediengruppe (Online Donnerstag). Sie wollten abwarten, was nach dem Sturz
       des Regimes des Präsidenten Baschar al-Assad in Syrien passiere. Das
       Aussetzen der Verfahren sei nach den EU-Regeln unter diesen Umständen
       möglich. (epd)
       
       ## Syrische Beobachtungsstelle meldet Tod von 21 pro-türkischen Kämpfern
       nahe Manbidsch
       
       In Nordsyrien sind Aktivisten zufolge am Mittwoch mehr als 20 pro-türkische
       Kämpfer bei Gefechten getötet worden, nachdem sie zuvor eine kurdisch
       kontrollierte Stellung nahe der Stadt Manbidsch angegriffen hatten.
       „Mindestens 21 Mitglieder pro-türkischer Gruppen wurden getötet und weitere
       wurden durch den Beschuss des Militärrats von Manbidsch verletzt“, erklärte
       die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die von der Türkei
       unterstützten Kämpfer hätten zuvor eine Stellung am Tischrin-Staudamm rund
       25 Kilometer von Manbidsch entfernt angegriffen, hieß es weiter.
       
       Der Militärrat von Manbidsch ist mit den von Kurden angeführten
       Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) verbündet. In der vergangenen Woche
       hatten die pro-türkischen Milizen die von kurdischen Kräften kontrollierte
       Stadt Tal Rifaat sowie einige umliegende Dörfer unter ihre Kontrolle
       gebracht. Ebenfalls in der vergangenen Woche erklärte die SDF, sie habe
       einen Waffenstillstand mit der pro-türkischen Miliz vereinbart. (afp)
       
       ## Sanitäter: Tote nach israelischen Luftangriffen
       
       Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen auf Häuser und ein zentrales
       Lager sind nach Angaben von Sanitätern in der Nacht mindestens 13
       Palästinenser ums Leben gekommen. Bewohner von Dschabalia im Nordosten des
       Gazastreifens, wo seit Oktober die Kämpfe toben, berichten, die
       Streitkräfte hätten über Nacht Häusergruppen in die Luft gesprengt. (rtr)
       
       ## Iran verurteilt israelische Angriffe im Jemen
       
       Der Iran hat die jüngsten israelischen Angriffe auf Ziele der Huthi-Miliz
       im Jemen als „eklatanten Verstoß gegen internationales Recht und die
       UN-Charta“ kritisiert. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums,
       Esmaeil Bakaei, verurteilte am Donnerstag zudem die „bedingungslose
       Unterstützung der USA“ für Israel. Die israelische Armee hatte zuvor von
       den Huthis genutzte Häfen und Energieinfrastruktur angegriffen. Bei den
       Angriffen wurden nach Berichten des den Huthis gehörenden Mediums Al-Masira
       neun Menschen getötet und weitere verletzt. In der jemenitischen Hauptstadt
       Sanaa wurden demnach zwei „zentrale Kraftwerke“ getroffen, in der Stadt
       Hodeida der Hafen und eine Ölanlage angegriffen. Das israelische Militär
       sprach von „Präzisionsangriffen auf Militärziele der Huthis in Jemen“.
       Demnach wurden unter anderem „Häfen und Energieinfrastruktur in Sanaa“
       angegriffen, „die die Huthis in einer Weise genutzt haben, die effektiv zu
       ihren militärischen Aktionen beigetragen hat“. Kurz zuvor hatte das Militär
       gemeldet, eine aus dem Jemen kommende Rakete abgefangen zu haben. (afp)
       
       ## Israel greift Huthis an
       
       Bei den israelischen Luftangriffen auf die Huthi-Miliz im Jemen sind nach
       Angaben der Rebellengruppe neun Menschen getötet worden. Sieben Todesopfer
       habe es bei einem Angriff auf den Hafen von Salif und zwei weitere bei
       Angriffen auf die Ölanlage Ras Issa in der westlichen Provinz Hodeidah
       gegeben, berichtet der von der Huthi-Miliz betriebene Fernsehsender Al
       Masirah. Zudem seien zwei Kraftwerke südlich und nördlich der Hauptstadt
       Sanaa attackiert worden. Das israelische Militär erklärte, es habe
       militärische Ziele der Huthis im Jemen angegriffen, darunter Häfen und
       Energieinfrastruktur in Sanaa. Kurz zuvor hatte das israelische Militär
       nach eigenen Angaben eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete abgefangen. Die
       Huthis haben zur Unterstützung der radikal-islamischen Palästinenser-Gruppe
       Hamas im Gaza-Krieg wiederholt Raketen auf Israel abgefeuert. Die Huthis
       und die Hamas werden beide vom Iran unterstützt. (rtr)
       
       ## Israelische Schule bei Raketenangriff aus Jemen beschädigt
       
       Bei einem Raketenangriff aus dem Jemen ist nach Angaben der israelischen
       Armee eine Schule bei Tel Aviv in der Nacht schwer beschädigt worden. Die
       Rakete sei zwar abgefangen worden, Trümmerteile hätten aber das
       Schulgebäude in Ramat Efal getroffen. Ein Teil des Gebäudes sei
       zusammengestürzt. Weil der Angriff früh am Morgen erfolgte, gab es keine
       Opfer. Wäre er nur wenig später zum Schulbeginn erfolgt, hätte es eine
       Tragödie geben können, sagte ein Armee-Sprecher. Nach neuen Angaben der
       Armee war die Rakete im Anflug auf Israel entdeckt worden, als ein seit
       längerem geplanter großer israelischer Luftangriff auf Häfen im Jemen und
       erstmals auch auf die Hauptstadt Sanaa bereits begonnen hatte. An dem
       Angriff im rund 2.000 Kilometer entfernten Jemen seien Dutzende Kampfjets,
       Tankflugzeuge und Aufklärungsmaschinen beteiligt gewesen. (dpa)
       
       ## USA kritisieren bei den UN Israels Politik im Westjordanland
       
       Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield,
       hat Israels Verhalten im Westjordanland kritisiert. Bei einer Sitzung des
       UN-Sicherheitsrats in New York warf sie einigen israelischen Siedlern dort
       extreme Gewalt gegen Palästinenser vor. Thomas-Greenfield kritisierte
       außerdem Siedlungsprojekte der Regierung von Ministerpräsident Benjamin
       Netanjahu. „Wir gehen weiter davon aus, dass Israels Unterstützung des Baus
       weiterer Siedlungen nicht von internationalem Recht gedeckt ist und nur
       dazu führen wird, die Sicherheit Israels zu schwächen“, sagte sie. Israels
       Handeln stehe einem Ende des Konflikts mit einer Zweistaatenlösung und
       einem unabhängigen Palästina im Weg. Die US-Botschafterin forderte auch,
       dass Israel Restriktionen lockert, indem etwa Palästinensern leichter
       Arbeitserlaubnisse erteilt werden. Thomas-Greenfield betonte, dass die
       Gewalt der Siedler nicht von israelischem Recht gedeckt sei und oft von
       illegal errichteten Vorposten ausgehe – Israels Regierung, aber deren Bau
       nicht ausreichend untersage. (afp)
       
       ## Lage im Westjordanland bleibt angespannt
       
       Die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland hat sich seit dem
       Hamas-Massaker in Israel vor mehr als einem Jahr und dem dadurch
       ausgelösten Gaza-Krieg noch einmal deutlich verschärft. Bis Anfang Dezember
       wurden im Westjordanland und Ostjerusalem nach Angaben des
       palästinensischen Gesundheitsministeriums in Ramallah bei israelischen
       Militäreinsätzen und gewalttätigen Auseinandersetzungen mindestens 771
       Palästinenser getötet. Neben den Übergriffen der Siedler dringen
       israelische Truppen immer wieder zu Razzien in Städte im Westjordanland
       ein, die eigentlich der Sicherheitskontrolle der palästinensischen
       Autonomiebehörde unterstehen. (afp)
       
       ## Krankenhausdirektor wirft Israel Beschuss von Intensivstation vor
       
       Ein israelischer Panzerangriff hat nach Krankenhausangaben die
       Intensivstation eines Spitals im Norden des Gazastreifens getroffen. Das
       Personal habe nach dem direkten Treffer am Dienstagabend versucht, Flammen
       mit Decken und bloßen Händen zu löschen, weil das Kamal-Adwan-Krankenhaus
       weder Wasser noch Feuerlöscher habe, erklärte Direktor Hussam Abu Safija am
       Mittwoch in einer schriftlichen Stellungnahme. „Die Szene in der
       Intensivstation glich einem Kriegsgebiet“, schrieb er. Das Krankenhaus ist
       während der israelischen Militäroperation im nördlichen Gazastreifen in den
       vergangenen beiden Monaten wiederholt getroffen worden. In einem Video, das
       Direktor Abu Safija in den sozialen Medien veröffentlichte, ist zu sehen,
       wie medizinisches Personal versucht, orangefarbene Flammen in einem
       rauchgefüllten Krankenhauszimmer zu löschen. In einem anderen Clip sind
       menschliche Überreste auf einer Bahre zu erkennen, die bis zur
       Unkenntlichkeit verbrannt sind.
       
       Abu Safija sagte, Menschen seien brennend aus einem nahe gelegenen Gebäude
       gerannt, das von israelischen Luftangriffen getroffen worden sei.
       Mindestens acht von ihnen seien gestorben. In den Trümmern seien Kinder
       eingeschlossen. „Es ist unverständlich, warum wir auf so brutale Weise
       angegriffen werden“, schrieb der Direktor. Das israelische Militär
       erklärte, es habe „keine Kenntnis von einem Angriff oder Schüssen auf die
       Intensivstation des Kamal-Adwan-Krankenhauses“ und prüfe, ob es in der Nähe
       Kämpfe gegeben habe. Israel betont, es ziele nur auf Kämpfer der
       militant-islamistischen Palästinenserorganisation Hamas. Diese seien für
       den Tod von Zivilisten verantwortlich, weil sie von Wohngebieten aus
       operierten. (ap)
       
       19 Dec 2024
       
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