# taz.de -- Coronaschutzregeln in Deutschland: Kampf um die Maske
       
       > Gesundheitsminister Karl Lauterbach fordert die Länder auf, die
       > Maskenpflicht beizubehalten. Am 2. April soll diese offiziell in vielen
       > Ländern fallen.
       
 (IMG) Bild: Leider noch nicht vorbei: Lauterbach rät weiter zum Mundschutz
       
       Berlin taz | Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) fordert die
       Bundesländer auf, von der Hotspot-Regelung im Infektionsschutzgesetz
       Gebrauch zu machen, um die Maskenpflicht über den 2. April hinaus zu
       verlängern. „Ich hoffe, dass mehr Länder die Hotspot-Regelung nutzen“,
       sagte Lauterbach am Montag nach einer Konferenz mit den
       Gesundheitsminister:innen der Länder.
       
       Hintergrund der Aufforderung ist das Corona-Infektionsschutzgesetz, nachdem
       die [1][Maskenpflicht in öffentlichen Räumen bundesweit aufgehoben ist].
       Die Bundesländer haben die Maskenpflicht jedoch in einer Übergangsfrist bis
       zum 2. April regional verlängert. Über diesen Termin hinaus ist es den
       Ländern nur gestattet, die Maskenpflicht beizubehalten, wenn eine
       Überlastung der örtlichen Gesundheitssysteme droht.
       
       Lauterbach erklärte, er persönlich sei weiter für die Maskenpflicht, es
       gebe aber laut Justizminister Marco Buschmann (FDP) keine rechtliche
       Möglichkeit, diese bundesweit beizubehalten. Daher appellierte er an die
       Länder und nannte die Beispiele Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Diese
       Länder wollen die Maskenpflicht beibehalten.
       
       Als Begründung reiche es, wenn eine [2][Überlastung des regionalen
       Gesundheitswesen „drohe“], betonte Lauterbach, es sei eine präventive
       Bestimmung. Unter Überlastung verstehe man zum Beispiel, wenn planbare
       Operationen verschoben werden oder Patienten verlegt werden müssen, aber
       auch wenn der Krankenstand beim medizinischen Personal hoch ist.
       
       28 Mar 2022
       
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 (DIR) Barbara Dribbusch
       
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