# taz.de -- Bachmannpreis 2021: Stimme der Gegenwartsliteratur
       
       > Das Wettlesen an den Tagen der deutschsprachigen Literatur ist zu Ende.
       > Den Hauptpreis geht an die im Iran geborene Autorin Nava Ebrahimi.
       
 (IMG) Bild: Ebrahimi erhält den 45. Ingeborg-Bachmann-Preis
       
       KLAGENFURT dpa | Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis für
       deutschsprachige Literatur geht an die im Iran geborene, in Deutschland
       aufgewachsene und in Österreich lebende [1][Autorin Nava Ebrahimi.]
       
       Sie sei eine der spannendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur, hieß es
       vonseiten der Jury am Sonntag. Der komplizierte und schwierige Text „Der
       Cousin“ über die Fluchtgeschichte eines schwulen Tänzers behandle auch eine
       der aktuellen Kernfragen: Wie viel Show braucht es, damit Botschaften
       überhaupt noch wahrgenommen werden?
       
       Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist der höchstdotierte der am Sonntag
       vergebenen Preise. Vier weitere gibt es: Mit dem mit 12.500 Euro dotierten
       Deutschlandfunk-Preis wird Dana Vowinckel ausgezeichnet, sowohl der
       Kelag-Preis in Höhe von 10.000 Euro der Kärntner
       Elektrizitäts-Aktiengesellschaft wie auch der 7.500 Euro schwere
       BKS-Bank-Publikumspreis gehen an [2][Necati Öziri], der mit 7.000 Euro
       dotierte 3-Sat-Preis an Timon Karl Kaleyta.
       
       Der von der Stadt Klagenfurt verliehene Preis erinnert an die
       österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973).
       [3][Vierzehn Autorinnen und Autoren haben an dem Wettlesen teilgenommen,]
       darunter sieben aus Deutschland.
       
       20 Jun 2021
       
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