# taz.de -- Podcast „Weißabgleich“: Wann hab' ich meine Wut entdeckt?
       
       > Alltäglich, politisch, verboten, befreiend: Wut! Wie geht man mit ihr um
       > – und wie mit der des „Wutbürgers“?
       
 (IMG) Bild: Wut und Aufbegehren werden bei Frauen, People of Color und Schwarzen Menschen anders gelesen
       
       Auf dem Rad angehupt werden, weil Autofahrer „keinen Bock auf dich haben“.
       Ungerechte Startbedingungen im Leben, weil man Migrant*in ist. Die
       überraschte landesweite Betroffenheit, [1][als durch Halle erneut deutlich
       wurde, dass Antisemitismus und Rechtsextremismus reale, lebensbedrohliche
       Gefahren sind]. All das macht die Weißabgleich-Hosts wütend. Aber was ist
       eigentlich Wut für eine Emotion? Und welchen Stellenwert hat sie im
       politischen Diskurs?
       
       Im taz-Podcast sprechen Lin Hierse, Erica Zingher und Jasmin Kalarickal
       diesen Monat über ein Gefühl, das viel mehr ist, als „nur“ das. Politische
       Wut zum Beispiel kann als Antrieb dienen, aber nicht alle dürfen sie
       einfach rauslassen. Welche Tabus und Normen führen dazu, dass Wut manchmal
       so lange unsichtbar ist, bis sie über einen kommt – plötzlich und
       überfordernd?
       
       Außerdem ist da die große Frage nach dem Umgang mit der Wut. Sollte man sie
       in etwas Positives kanalisieren oder lieber beim Sport loswerden? Kann Wut
       auch Spaß machen? Was sind „Wutverbündete“? Und ist eigentlich jede Wut
       gerechtfertigt, auch die des [2][stereotypen „Wut-“ bzw. „Hutbürgers“]?
       
       [3][Lin Hierse], Jahrgang 1990, hat Asienwissenschaften und Stadtforschung
       in Berlin und Hangzhou studiert. Arbeitet am liebsten zu Teilhabe,
       Intersektionalität und sozialen Fragen. Mag Poesie und Pistazieneis.
       Derzeit Redakteurin in der taz am Wochenende. 
       
       [4][Jasmin Kalarickal], Jahrgang 1984, hat ihr Volontariat in der taz
       absolviert und arbeitet heute als Redakteurin der taz Berlin. 
       
       [5][Erica Zingher], Redakteurin für Medien im taz2-Ressort. Studierte
       Ethnologie, Gender Studies sowie Osteuropastudien in Berlin und Hamburg.
       Interessiert sich für Diversität im Journalismus, Identitätsfragen und
       Russland.
       
       5 Dec 2019
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Antisemitismus-nach-dem-Halle-Anschlag/!5642816
 (DIR) [2] /Ein-Jahr-Hutbuerger/!5613791
 (DIR) [3] https://twitter.com/linhierse
 (DIR) [4] /Jasmin-Kalarickal/!a127/
 (DIR) [5] https://twitter.com/@erizing
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Lin Hierse
 (DIR) Jasmin Kalarickal
 (DIR) Erica Zingher
       
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