# taz.de -- Was fehlt …: … Rebellion
Über die Jugendlichen von heute wird ja gerne geschimpft. Mal sind sie zu
verdorben, mal sind sie zu brav. [1][Die dritte Sinus-Jugendstudie
behauptet jetzt letzteres]. Die 14- bis 17-Jährigen seien angepasst.
Jugendliche Rebellion? Fehlanzeige. Sie wollen lieber nicht provozieren,
sondern dem Mainstream angehören. Ein stabiles Wertesystem – Freiheit,
Toleranz und soziale Werte – ist ihnen wichtig. Ausreißer seien lediglich
Jugendliche mit rechter Gesinnung.
Seit der Nachkriegszeit sei die Jugend nicht so wenig rebellisch gewesen.
Die Erklärung liefern die Macher der Studie gleich mit: In einer zunehmend
unübersichtlichen Welt würden sie sich nach Geborgenheit und Orientierung
sehnen – und sich wieder mehr den Eltern zuwenden. Die Mehrheit der
Teenager wünscht sich „eine bürgerliche Normalbiografie“. Hat die Jugend
resigniert? (dpa/taz)
26 Apr 2016
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(DIR) [1] http://www.springer.com/cda/content/document/cda_downloaddocument/978-3-658-12532-5_Wie+ticken+Jugendliche+2016.pdf?SGWID=0-0-45-1559470-p179447875
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