# taz.de -- Neue Rechnergeneration "Ultrabooks": Es geht immer noch dünner
       
       > Ultrabooks heißt der neue Trend in der Rechnerwelt. Auf der CES in Las
       > Vegas präsentierten zahlreiche Hersteller diese flachen, leichten und
       > schnellen Geräte.
       
 (IMG) Bild: Rechner mit Magersucht: Ultrabooks auf der CES in Las Vegas
       
       LAS VEGAS dpa | Noch flacher, noch leichter und noch schneller: Ultrabooks.
       Auf der weltgrößten Elektronikmesse CES in Las Vegas präsentierten
       zahlreiche PC-Hersteller diese neuen Superslim-Rechner, die den
       Notebook-Markt wieder in Schwung bringen sollen.
       
       Den Begriff Ultrabooks hat die Firma Intel erfunden und markenrechtlich
       schützen lassen. Als Ultrabook definiert der Chip-Hersteller flache und
       leichte Geräte, die mindestens fünf Stunden durchhalten und innerhalb
       weniger Sekunden startklar sind.
       
       Ganz neu ist diese Gerätekategorie nicht. Apple stellte bereits im Januar
       2008 sein MacBook Air vor, damals beworben als "dünnstes Notebook der
       Welt". Trotz seines nicht gerade niedrigen Preises von derzeit etwa 950
       Euro, verkauft sich das Gerät gut. Auch Tablet-Computer machen den
       klassischen Notebooks immer mehr Konkurrenz, vor allem das iPad.
       
       "Intel hat höchstes Interesse daran, der Konkurrenz durch das iPad und
       Android-Tablets den Wind aus den Segeln zu nehmen", sagt der Analyst
       Rüdiger Spies von IDC. Bei mobilen Geräten ist die Intel-Plattform bisher
       kaum vertreten. Die Aufholjagd lässt sich der Konzern einiges kosten: 300
       Millionen Dollar werden in die Entwicklung von Design und Komponenten
       investiert.
       
       ## "Jeder soll sich ein Ultrabook leisten können"
       
       Ein Intel-Ultrabook soll anfangs um die 790 Dollar kosten, sollen aber
       viell billiger werden. "Jeder soll sich ein Ultrabook leisten können",
       kündigt Intel-Manager Mooly Eden an. Auch mit neuen Funktionen lockt der
       Hersteller: Statt einer Tastatur könne das Gerät auch ein zweites
       Touch-Display bekommen und mit einer Spracherkennung ausgestattet werden.
       
       Im Laufe des Jahres kommen 75 Ultrabooks heraus, schätzt Intel. Ob die
       Geräte es in den Massenmarkt schaffen oder trotz der Modell-Vielfalt in der
       Nische bleiben, ist offen.
       
       Während der Manager von japanischer Hersteller Toshiba Gabriel Willigens
       nicht glaubt, dass sich die 15-Zoll-Ultrabooks behaupten werden, ist der
       taiwanische Hersteller Acer vom Erfolg überzeugt: "Das Ultrabook ist mehr
       als nur eine neue Produktkategorie", sagte Acer-Präsident Jim Wong auf der
       CES. "Es ist ein neuer Trend, der mobile PCs zum Mainstream werden lässt."
       
       12 Jan 2012
       
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