# taz.de -- Journalisten des Jahres 2013: NSA-Affäre ist Scoop des Jahres
       
       > „Der Spiegel“, „Brand eins“ und die „Süddeutsche Zeitung“ werden für ihre
       > journalistische Arbeit im vergangenen Jahr ausgezeichnet.
       
 (IMG) Bild: Letztes Jahr wurde Fernsehjournalist Rolf-Dieter Krause zum Journalisten des Jahres gewählt. Die Verleihung für 2013 findet am 3. Februar in Berlin statt.
       
       BERLIN dpa | - Holger Stark und Marcel Rosenbach vom „Spiegel“ sind die
       „Journalisten des Jahres 2013“. Ihnen sei zu den Ausspäh-Aktivitäten der
       NSA „der Scoop zu dem Konfliktstoff des Jahres“ gelungen, teilte das
       „medium magazin“ am Freitag mit. „Stark und Rosenbach recherchierten
       monatelang in akribischer Detailarbeit und mit hoher Sachkenntnis die
       NSA-Affäre und brachten, unterstützt von weiteren Spiegel-Kollegen, immer
       wieder neue Erkenntnisse ans Tageslicht“, heißt es in der Begründung der
       rund 80-köpfigen Jury.
       
       Zur „Chefredakteurin des Jahres“ wurde Gabriele Fischer gewählt, die das
       Hamburger Wirtschaftsmagazin "Brand eins" leitet.
       
       Den Preis als „Redaktion des Jahres“ erhält das Investigativ-Team von NDR
       und „Süddeutscher Zeitung“ für die Berichte zu Kapitalflucht und
       Steueroasen (Offshore Leaks) sowie zur NSA-Affäre. „In diesem Jahr waren
       die Recherchen der Journalisten auf vielen Gebieten besonders
       bemerkenswert“, sagte die Chefredakteurin des „medium magazins“, Annette
       Milz, der Nachrichtenagentur dpa.
       
       Der Preis als bester regionaler Chefredakteur geht an Christian Lindner von
       der „Rhein-Zeitung“ in Koblenz. Die Geehrten erhalten die undotierten
       Auszeichnungen, die das „medium magazin“ in zwölf Kategorien seit 2004
       verleiht, am 3. Februar in Berlin.
       
       20 Dec 2013
       
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