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RE: https://zug.network/@zugunfall/116674030404267717Wir fassen zusammen:Ein junger Fdl …• mit 45 Überstunden in den zwei Monaten seit Ausbildungsabschluss• der zudem den Job für zwei macht (Wegrationalisierung Ww)• und durch Bauarbeiten nochmal höher belastet ist… muss …• nebenbei noch mit einem Schrankenwärter, einem BüP, sowie den Nachbarbetriebsstellen kommunizieren (fernmündliches Zugmeldeverfahren)• Züge mit fahrplanmäßiger Haltezeit von einer Minute durchschleusen, was selbst ohne Bauarbeiten nur unter Umgehung des Regelwerks geht („Zielkonflikt“)• auf einem mechanischen Stellwerk arbeiten, dabei Züge auf einem Fahrweg wo Durchfahrten nicht zugelassen sind und keine Gleisfreimeldung existiert sicher leiten… wobei stets die Einfahrzugstraße aufzulösen ist, bevor die Ausfahrt gestellt werden kann. Dabei …• rotiert er pausenlos in seinem Stellwerksraum, da der Arbeitsplatz nie für Alleinbedienung gedacht war• wurde die erhöhte Arbeitsbelastung am Arbeitstag nicht erkannt und in SOB abgebildet• handelt er am Ereignistag nachlässig und stellt eine Weiche unter dem fahrenden Zug um (Handlungen hätten ohne Bauarbeiten bzw. Gleisänderung keinen Unfall verursacht)… wobei schlussendlich auch noch rauskam, dass es natürlich auch organsiatorisches Versagen bei der InfraGO bzgl. der Ausrüstungserfordnis mit Gleisfreimeldeanlagen gab, der ESTW-Neubau > 10 Jahre in der Planung versauerte, Betriebskontrollen zwar sehr häufig erfolgten, jedoch nur unkonkret dokumentiert wurden und schlussendlich keinen Erfolg hatten.Warum hatten sie offensichtlich keinen Erfolg?Das gleiche Ereignis passierte ein Jahr später nochmal. HeGlüWu.RT: https://zug.network/users/zugunfall/statuses/116674030404267717