Post ATJpmV90LBWiuSyyg4 by heluecht@pirati.ca
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(DIR) Post #ATJpTahrR7QsetGkee by caliandroid@social.tchncs.de
2023-03-04T16:52:16Z
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@mastobikes_de Vorher - Nachher Bild zeigt, dass man den Wocheneinkauf für eine 4 köpfige Familie problemlos in zwei großen Radtaschen (+kleiner Rucksack für druckempfindliche Waren) verstauen kann. Man braucht kein Auto, auch wenn man oft meint, ohne nicht leben zu können. #verkehrswende #bikepacking #autofrei
(DIR) Post #ATJpTbeLveDjaIdSpE by problembaer@mastodon.social
2023-03-05T21:06:42Z
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@caliandroid @mastobikes_de Jo, eh, aber mach das, wenn der oasch Markt 150 Höhenmeter unter Deiner Wohnung liegt und Du 60+ bist. Hört endlich auf, den Drahtesel als Allheilmittel zur Rettung des Klimas anzupreisen. Alles Bullshit. Das Rad als Transportmittel setzt voraus, dass man jung, gesund und im Umgang mit dem Rad einigermaßen geübt ist. Damit scheidet es für mindestens 50% der Bevölkerung a priori aus.
(DIR) Post #ATJpTcJ7U4pXcji1Mu by heluecht@pirati.ca
2023-03-05T22:08:57Z
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Meine Mutter ist 78 und fährt häufiger mit dem Rad zum Einkaufen (oder um Freunde zu besuchen, ...). Pedelecs sind auch gerade für die ältere Bevölkerungsschicht eine sehr gute Möglichkeit in Bewegung zu bleiben.Und noch etwas: Wenn man von den Reaktionen her nicht mehr in der Lage ist, ein Fahrrad zu beherrschen, sollte man auch auf gar keinen Fall ein Auto fahren.Und zu diesem "150 Höhenmeter": Da fallen schon einmal ganze Bundesländer aus der Liste raus, da sie diese Höhenunterschiede nicht erreichen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_h%C3%B6chsten_Berge_der_deutschen_L%C3%A4nder#ListeEs ist immer wieder die gleiche Argumentationsweise. Es wird versucht, mit Extremfällen zu argumentieren, um eine Sache für die breite Masse als ungeeignet abzustempeln.
(DIR) Post #ATJpTfBQn7SkXl8QIi by caliandroid@social.tchncs.de
2023-03-05T16:08:16Z
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@mastobikes_de Habe ich schon erwähnt, dass das Fediverse ein großartiges soziales Netzwerk ist? Die Reichweite, die ich hier mit etwas "Positivem" erhalten habe, bekäme ich auf den commercial networks nur mit Hass und Hetze hin.Einzig, dass wir hier auch in einer vorwiegend links-alternativen Bubble sind, sollte sich noch ändern. Es kam keine Frage wie "Wie funktioniert es so?" "Ist es nicht zu schwer, so zu leben?" "Erzähl mir mehr..." -> ihr alle macht es schon so oder Ähnlich :)
(DIR) Post #ATJpmU40MHvvYfdTFI by Biomanni@mastodon.social
2023-03-05T21:35:24Z
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@problembaer @caliandroid @mastobikes_de also jetzt müssen wir mal auf'm Teppich bleiben. Es wohnen ja nicht 50% in Gebieten mit 200 mtr Höhenunterschied auf kurzer Strecke. Es sollten nicht mindestens 50% wg Alter oder Krankheit oder Unfähigkeit nicht Rad fahren können Ich bin Ü70 im Bergischen Land. Und...die Parteien, die eine Erhöhung von Steuern....😁 zeig sie mir 😉Wer die Karre abschafft und den Blues zu Fuß oder mit dem Rad hinkriegt.. Anfangen. Jetzt.
(DIR) Post #ATJpmUd6Fo0RJW3Uwq by problembaer@mastodon.social
2023-03-05T21:51:52Z
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@Biomanni @caliandroid @mastobikes_de Ich muss Dich enttäuschen! Es sind weit mehr als 50%, für die das Rad als Transportmittel nicht in Frage kommt. Kleiner Test: Beurteile, wem in Deinem erweiterten Bekanntenkreis Du zutraust, einen Wocheneinkauf über 5 km weit unfallfrei und ohne schlapp zu machen mit dem Rad nach Hause zu schaffen. Ein echter Augenöffner. Ich kam ungefähr auf 30%.
(DIR) Post #ATJpmV90LBWiuSyyg4 by heluecht@pirati.ca
2023-03-05T22:12:23Z
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Ich komme im Freundes- und Verwandtenkreis auf 100%, die keinerlei Probleme damit haben, solche Strecken mit dem Rad zu fahren, bzw. die nicht einmal ein Auto besitzen, geschweige denn einen Führerschein haben und gut damit zurechtkommen.
(DIR) Post #ATJqdv1OrNNOVytfe4 by jakob@soc.schuerz.at
2023-03-05T21:10:00Z
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@problembaerWas ist die Lösung?@caliandroid
(DIR) Post #ATJqdvYMsnkQAEK024 by problembaer@mastodon.social
2023-03-05T21:15:04Z
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@jakob @caliandroid stark progressive Verkaufsflächenbesteuerung. Das macht kleine Läden wieder konkurrenzfähig und die Nahversorgung verdient den Namen wieder. Dann muss ich nicht mehr zum scheiß 2000m²-Pennermarkt in den Nachbarort, weil im eigenen Ort ein kleiner Greißler (Tante-Emma-Laden) auch bestehen kann.
(DIR) Post #ATJqdwFyGgcsLSiozo by heluecht@pirati.ca
2023-03-05T22:21:42Z
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Die kleinen Läden können weder in der Sortimentsbreite noch in der Sortimentstiefe ein Angebot liefern, das über mehr als die Grundversorgung hinausgeht. Wenn man noch schnell ein Päckchen Butter braucht, sind solche Läden in der Nähe hat, ist das nett. Aber schon wenn man etwas mehr als das haben möchte, wird es einfach eng. Das merke ich ja alleine schon daran, dass ich meinen Grundbedarf beim Penny-Markt in der Nähe decken kann, aber vieles dann doch nur beim EDEKA bekomme, der etwas weiter weg ist.
(DIR) Post #ATJrNEQhY1fpjtL2ZM by problembaer@mastodon.social
2023-03-05T22:06:20Z
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@Biomanni @caliandroid @mastobikes_de Falsch. Was Du willst, ist Menschen zum Rad zu zwingen. Das kannst vergessen! Ich fahr bei Schönwetter im Sommer gern mit'm Rad einkaufen, im Winter und bei Schlechtwetter kannst mir damit aber die Bock aufblasen, das überlass ich bornierten Hirnis, die gern auf's Maul fliegen oder sich von den Wasserfontänen Überholender duschen lassen.
(DIR) Post #ATJrNEz5UBBBSXQVAO by heluecht@pirati.ca
2023-03-05T22:30:56Z
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Nein, es geht nicht um Zwang. Es geht darum, dass es für viele Menschen durchaus machbar und auch sinnvoll ist, Dinge mal nicht mit dem Auto zu erledigen. Das Auto ist diese "Wenn man einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus"-Sache. Natürlich ist das Auto für viele Dinge grundsätzlich geeignet - es gibt aber auch häufig Alternativen.Aber auch wichtig: Es geht ja gar nicht darum, dass niemand mehr ein Auto benutzen darf. Natürlich gibt es Menschen, für die ein Auto die einzige Möglichkeit der Mobilität darstellt. Und natürlich gibt es auch Konstellationen, wo ein Fahrzeug die bessere Alternative ist. Diese Diskussion erinnert mich an eine Diskussion, die ich mal vor Jahren mit einer Kollegin geführt hatte. Da hatte sie mir erklärt, dass ein E-Auto für sie nicht in Frage käme, obwohl sie nur im Nahbereich fährt. Ihre Begründung: "Ich hatte mal vor vielen Jahren einen Anruf mitten in der Nacht, weswegen ich sofort von München nach Hamburg fahren musste, mit einem E-Auto hätte ich viel zu lange gebraucht" ...
(DIR) Post #ATJuulaZaDzK01dc8W by problembaer@mastodon.social
2023-03-05T23:01:57Z
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@heluecht @mastobikes_de @caliandroid Hallo? Es hat keinen Zwang zu geben, einen Drahtesel zu benutzen. Und es gibt hunderte Krankheitsbilder, die Rad zu fahren ausschließen, nicht aber das Lenken eines KfZ.
(DIR) Post #ATJuumHozQaCA9s9Y0 by heluecht@pirati.ca
2023-03-05T23:10:09Z
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Das betrifft wie viel Prozent der Bevölkerung? Und mal so nebenbei: Es gibt auch Dreiräder, die gut von Menschen mit Gleichgewichtsproblemen gefahren werden können - und es gibt Handbikes für Menschen im Rollstuhl.So oder so: Es geht nicht um Zwang, sondern darum, zu erkennen, dass es Alternativen gibt und dass es eher unsinnig ist, mit den Ausnahmen von der Regel argumentieren zu wollen, weswegen eine Sache nicht für die breite Masse geeignet ist.
(DIR) Post #ATJuunG5NMmxB44HTs by problembaer@mastodon.social
2023-03-05T23:04:31Z
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@heluecht @mastobikes_de @caliandroid Ach, und so nebenbei: Ich bin kein Flachländer von nördlich des Weißwurschtäquators, sondern ein Ösi. Bei uns sind 150 Höhenmeter nix Ungewöhnliches.
(DIR) Post #ATJwVbtagYLobZfKYi by heluecht@pirati.ca
2023-03-05T23:28:32Z
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In Österreich leben 47% der Einwohner in Städten mit über 10.000 Einwohnern, da dürfte es eine ausreichende lokale Einkaufsinfrastruktur geben. 40% der Bevölkerung leben in Städten über 20.000 Einwohner. Dort dürfte es dann schon mehr als nur den Grundbedarf um die Ecke geben. Und über 30% der Bevölkerung lebt in den 6 Städten mit über 100.000 Einwohnern mit einem tollen Potential für einen guten ÖPNV und einer guten Radinfrastruktur.
(DIR) Post #ATKoBmzz5cF2m2ebAW by BafDyce@chaos.social
2023-03-06T06:22:39Z
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@problembaer @heluecht @mastobikes_de @caliandroid Niemand zwingt dich rad zu fahren. Vielerorts zwingt dich die Infrastruktur aber Auto zu fahren (wegen fehlender Öffis, keine radwege, etc.) - da regst du dich aber nicht drüber auf?Und wie hier schon erwähnt: Wer nicht in der Lage ist ein Rad zu lenken, sollte in 90% der Fälle auch kein Auto lenken (dürfen).
(DIR) Post #ATKoBnjMMuXP2lsptY by problembaer@mastodon.social
2023-03-06T09:16:06Z
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@BafDyce @heluecht @mastobikes_de @caliandroid Könnt Ihr alle miteinander eigentlich lesen? ICH ARGUMENTIERE NICHT PRO AUTO und schreib die ganze Zeit, dass uns das Fehlen der Nahversorgung dazu zwingt, mit dem PkW zum Pennermarkt in die nächste Stadt zu fahren. Ich hab sogar Lösungen angeboten aber das wollen geifernde Zwangsradler ja gar nicht hören.
(DIR) Post #ATKoBoJADnB4podQhc by heluecht@pirati.ca
2023-03-06T09:26:16Z
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Genau darauf habe ich Dir geantwortet, Du hast aber nicht darauf reagiert: https://pirati.ca/display/ec054ce7-1164-0515-f6b4-4f8585564008Und in diesem Post habe ich einfach mal geschaut, wie viele Menschen in urbanen Verhältnisse leben und somit wohl weniger die prognostizierten Fälle von "150 Höhenmeter bis zum nächsten Ort mit Einkaufsmöglichkeit" erleben dürften:https://pirati.ca/display/ec054ce7-1864-0525-a0e0-0f2502191782
(DIR) Post #ATKolLNxEUzfYcorWS by sven222@soc.hardwarepunk.de
2023-03-04T21:54:04Z
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Klar, also ich kaufe ja auch alles mit dem Fahrrad ein, aber erzähl das mal jemand aus einem kleinen Dorf, wo es keinen Laden gibt, der nächste Arzt 20km weg, etc. Ja, viele Menschen benötigen kein Auto, weil in Städten die Infrastruktur da ist, aber viele Menschen haben durch eine verfehlte Politik der letzten 50 Jahre diesen Luxus eben nicht.
(DIR) Post #ATKolMCeC1Xk5qXLXM by Schrecke@mastodon.social
2023-03-04T23:18:48Z
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@sven222 Dann sollen nur diejenigen, die 20 km oder so fahren müssen und wirklich keinen ÖPNV verfügbar haben, mit PKW fahren. Alle anderen nicht. Größter Teil des Problems gelöst. Bequemlichkeit hinter Einzelfällen verstecken hilft nicht. @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATKolN3p0K4sklPoQ4 by frank@moessingen.social
2023-03-05T05:06:55Z
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@SchreckeOb "man ein Auto braucht" oder nicht, und wer wohin fahren "darf" entscheidet keiner in einem sozialen Netzwerk - und das ist schon auch gut so.Man kann und soll sich dafür einsetzen, dass unsere Welt weniger autozentriert ist, und Beispiele wie der Ausgangspost können ermutigend sein, aber bei Forderungen pauschal von sich auf andere zu schließen ist wenig hilfreich.@sven222 @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATKolNr637UdDaTADw by realSiegfried@troet.cafe
2023-03-05T12:18:12Z
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@frank Ich verstehe @Schrecke da anders, nämlich:Es mag durchaus Gründe geben, ein Auto zu besitzen. Wenn aber alle, die darauf verzichten könnten, es auch abschafften, würden unsere Städte anders aussehen.Und ich glaube, unsere Städte könnten dann erheblich lebenswerter sein. @sven222 @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATKolOYLSK5VNihhdQ by Schrecke@mastodon.social
2023-03-05T13:15:45Z
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@realSiegfried Danke, genau so. @frank @sven222 @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATKolP6NPnJH5GcsgC by frank@moessingen.social
2023-03-05T17:51:18Z
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@SchreckeDas Problem was bei der Betrachtung des ländlichen Raums oft unter den Tisch fällt, ist, dass das Auto ohne Ampeln und Stau bei mittleren Strecken (10-20km) wirklich sehr viel schneller ist als alles andere. Und wenn du von der nächsten mittelgroßen Stadt "weg" pendeln musst, oder zu irgendeinem Bauernhof, wo dein Pferd wohnt, bist du völlig verkauft. 1/2@realSiegfried @sven222 @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATKolPvmKgQVegfvnc by frank@moessingen.social
2023-03-05T17:55:36Z
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@SchreckeDa "braucht" man das Auto natürlich in letzter Konsequenz nicht, man könnte das in der drei- oder vierfachen Transportzeit mit dem eBike machen, und wochenends tut man das auch öfter mal, aber sonst sparst du halt 2 Stunden am Tag - aber da hilft auch kein Bus, auch in 10 Jahren nicht. Ist jetzt halt die Frage, ob das unter "Bequemlichkeit" läuft. 2/2@realSiegfried @sven222 @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATKolQUWFWDROQvfwu by clemens@bildung.social
2023-03-05T22:52:52Z
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@frank @Schrecke @realSiegfried @sven222 @mastobikes_de @caliandroid Also bei allem Respekt, ich bin auf dem Land aufgewachsen und kann mir schon vorstellen, wie lange man wohin braucht. Nach 18 Jahren pendeln mit dem Auto vom Stadtrand aufs Land bin ich vor 2 Jahren beim Berufspendeln umgestiegen aufs E-Bike, 25 km ein Weg. Ergebnis: Man kann nicht immer damit rechnen, dass die Straßen frei sind, der Vergleich hinkt. Und wenn man pro km so ca. 1 Minute länger rechnet, ist es realistisch. 1/2
(DIR) Post #ATKolR65zoH1GyVgWG by clemens@bildung.social
2023-03-05T22:59:06Z
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@frank @Schrecke @realSiegfried @sven222 @mastobikes_de @caliandroid Macht bei 10-15 km 10-15 Min bzw. 30 am Tag. Kommt drauf an, ob man das für unzumutbar hält. Aber bei meinen insg. 50km spare ich alleine beim Sprit 5 € am Tag + Reparaturen + viele Rücklagen für ein neues Auto, bei über 8000km im Jahr. Wenn ich dann sehe, dass fast alle morgens stadteinzus allein im Auto im Stau sitzen und es wahrscheinlich näher haben, frag ich mich schon, was z. B. die FDP mit Selbstverantwortung meint.
(DIR) Post #ATKolRtN2bgljnZ2K8 by clemens@bildung.social
2023-03-05T23:22:28Z
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@frank @Schrecke @realSiegfried @sven222 @mastobikes_de @caliandroid Damit will ich aber nicht pauschal sagen, alles ginge immer mit dem Rad. Ich kenne auch Leute, die gerne mit dem E-Bike pendeln würden, es aber echt riskant wäre, z. B. weil Radwege fehlen oder sie nicht gepflegt werden. Was man aber hinterfragen muss, ist dieses grundsätzliche "Man kann den Leuten vom Land doch nicht sagen, sie sollten möglichst E-Bike fahren." Doch, kann man. Z.B. zum Wohle derer, die das Auto echt brauchen.
(DIR) Post #ATKolU5qrArQZ5Q23U by frank@moessingen.social
2023-03-06T07:21:12Z
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@clemensIch verstehe wirklich nicht, was an der Aussage "man sollte nicht pauschal von sich auf andere schließen" so schwer zu verstehen ist.Ich verstehe alle Argumente, sie mögen für die (meist deutlich sichtbar privilegierten) Personen auch funktionieren, aber sie ändern nicht das zugrunde liegende gesellschaftliche Problem.@Schrecke @realSiegfried @sven222 @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATKolUhma9CaSjAKB6 by heluecht@pirati.ca
2023-03-06T09:35:46Z
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Das ist das grundsätzliche Problem vieler Diskussionen. Menschen, die in einem urbanen Umfeld aufgewachsen sind, haben völlig andere Erfahrungen als die, die im ländlichen Umfeld aufgewachsen sind.Beide Seiten schließen von ihrem Umfeld auf das jeweils andere Umfeld - was schieflaufen muss. Besser ist es, sich mal Zahlen anzuschauen und zu überlegen, ob man nicht jedes Umfeld unterschiedlich behandeln müsste.
(DIR) Post #ATKpIJAqTZ16FsPFrs by problembaer@mastodon.social
2023-03-06T09:31:50Z
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@heluecht @jakob @caliandroid Da frag ich mich, wie die Menschen ihren Bedarf vor 1970 gedeckt haben - oder reden wir von einem künstlich geschaffenen Bedarf, der eigentlich gar nicht existiert?
(DIR) Post #ATKpIJeyfX7TlKVJpo by heluecht@pirati.ca
2023-03-06T09:42:16Z
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Stellen wir uns das Jahr 1970 vor: Kein Internet, keine Mobiltelefone, Fernsehen meistens in Schwarz/Weiß auf 2-3 Kanälen, die nicht 24/7 gesendet haben, Ladenöffnungszeiten von 8 bis 18 Uhr.Ist alles, was danach kam, nur "künstlich geschaffener Bedarf, der eigentlich gar nicht existiert"?
(DIR) Post #ATLJ1QMJVSCuEzdTJQ by realSiegfried@troet.cafe
2023-03-05T18:16:21Z
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@frankWahrscheinlich gibt es auch Lösungen für die "Landbevölkerung". Wenn aber erstmal die Städte deutlich weniger Autos aufnehmen müssten und viel weniger Autos in den Städten geparkt wären, würde unsere Welt ganz anders aussehen. Meinetwegen fangen wir in den Städten an! @Schrecke @sven222 @mastobikes_de @caliandroid
(DIR) Post #ATLJ1RN3kAOjNaza76 by jakob@soc.schuerz.at
2023-03-06T13:59:03Z
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@realSiegfriedDas gehört doch alles zusammen!In den Städten sind unter anderem deswegen so viele Autos unterwegs, weil die Leute vom Land in die Städte mit dem Auto pendeln.Außerdem sind in den Städten so viele Autos unterwegs, weil da einfach ein Haufen Menschen aufeinander hockt. Viel mehr, als am Land.Das hätte zwar zur Folge, dass ÖV deutlich effizienter und besser gestaltet werden kann, weil die Nachfrage entsprechend hoch sein könnte.In den Städten sind aber auch deswegen so viele Autos unterwegs, weil die Städte die letzten 60, 70 Jahre intensiv dafür gesorgt haben, dass die Parkplätze MEHR werden... Auf den Straßen, in Tiefgaragen, in Parkhäusern... Und wo Parkplätze sind, wird auch Auto gefahren.Die Städte müssen ihre Parkplätze massiv reduzieren. Und am Land müssen die ÖV-Linien und Radwege massiv ausgebaut werden. Das muss Hand in Hand gehen.Bitte kein P&R an den Stadträndern... die Leute sollen möglichst früh in der Transportkette auf den ÖV aufspringen können.Ausgehend von heute schon guten ÖV-Linien ins Land raus dürfen im Zielgebiet dieser Linien die Parkplätze IN der Stadt reduziert werden.Ausgehend von heute schon guten ÖV-Linien dürfen die Angebote dort verbessert werden (= dichtere Intervalle, längere Betriebszeiten) und die Zubringer zu diesen Linien werden verbessert.Man arbeitet sich entlang dieser ÖV-Linien durchs Land. Zuerst eine samt Einzugskorridor verbesser, dann die danebenliegende.Und parallel dazu das Angebot auf der Straße für Autos reduzieren. Parkplätze weg, Fahrbahnen reduzieren, Geschwindigkeiten senken.Und parallel dazu das Angebot für Radfahrende verbessern...Und so arbeitet man sich einmal rund um einen Ballungsraum und beginnt wieder von vorne und geht in genau diese Richtung weiter. Außerdem weiter aufs Land hinaus... Querverbindungen, Sammeltaxis, CarSharing, Radverbindungen (auch ZWISCHEN Orten!!!)@caliandroid @Schrecke @sven222 @frank
(DIR) Post #ATNGpXzFVb1CpbyaG0 by problembaer@mastodon.social
2023-03-06T09:27:24Z
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@heluecht @mastobikes_de @caliandroid Jo, eh, wieviel sind noch schnell 100% - 47%? Und ich scheiß im Winter auf's Fahrrad. Soooo einen Haufen! E-Mobilität, auch mit wenig kW und shared ist für mich hingegen ok. Darüber kann man reden.
(DIR) Post #ATNGpZ6NMaJUI0Jn0K by heluecht@pirati.ca
2023-03-07T14:00:18Z
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Hier im Thread wurde schon an verschiedenen Stellen gesagt, dass man nicht den Fehler begehen sollte, von sich auf andere zu schließen. Mein Punkt war - um es ganz klar zu sagen: Auch in Österreich gibt es einen großen Prozentsatz von Leuten, die in Gegenden wohnen, in denen es Alternativen zum PKW gibt, um seine Einkäufe zu erledigen. Es ist eben nicht so, dass das von Dir beschriebene Modell von "Einkaufen geht nur im Nachbarort, der hunderte Höhenmeter entfernt ist" der Regelfall ist.
(DIR) Post #ATNTZ4UchJLe817p7g by problembaer@mastodon.social
2023-03-07T15:45:04Z
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@heluecht @mastobikes_de @caliandroid Die Alternativen zum Pkw habe ich nie bestritten, nur sind die eben nicht für jedermann praktikabel.
(DIR) Post #ATNTZ56CRbPE0Yhph2 by heluecht@pirati.ca
2023-03-07T16:22:59Z
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Ja, korrekt. Ich habe nicht bestritten, dass es solche Fälle gibt.
(DIR) Post #ATVCqc8mhmKPS4MwJk by schibulska@social.anoxinon.de
2023-03-11T09:49:46Z
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@caliandroid @mastobikes_de Ich gehe in der Regel zu Fuß. In meinen Wanderrucksack und meinen Einkaufsrolli (bestes Weihnachtsgeschenk ever!) passt ein kompletter Wocheneinkauf. Das spart mir spürbar Nerven und manchmal sogar Zeit. Ich brauche keinen Parkplatz zu suchen und kann Stadt und Supermarkt zeitsparend kombinieren. Muss somit nicht zweimal los.
(DIR) Post #ATVCqcx7gcatyBv8mO by heluecht@pirati.ca
2023-03-11T09:53:17Z
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Die richtig guten "Hackenporsche" kann man sogar ans Fahrrad hängen.