# taz.de -- Güstrow 01.09.: Blut und Boden
       
       > Gefährden völkische Siedler_innen in Mecklenburg-Vorpommern das
       > friedliche Zusammenleben? Ein Gespräch.
       
 (IMG) Bild: Nette Nachbarschaft sieht anders aus
       
       Sie geben sich als hilfsbereite und [1][ökologisch bewusste] Nachbarn.
       Dabei sind sie durch und durch [2][rechtsextrem]. Wie umgehen mit den Nazis
       von nebenan? 
       
       Ob in Lalendorf, Klaber oder Koppelow – in zahlreichen Orten
       Mecklenburg-Vorpommerns siedeln sie, die rechten Familien. Sie engagieren
       sich in Sportvereinen und der Freiwilligen Feuerwehr, bieten
       Fahrgemeinschaften in Kindergarten oder Schule an und reparieren mit Freude
       den kaputten Gartenzaun der NachbarInnen. 
       
       Doch sie vertreten auch eine menschenverachtende Weltanschauung, die zum
       Beispiel Geflüchtete, DemokratInnen, JüdInnen und Homosexuelle ablehnt und
       ausgrenzt. 
       
       Wie kann verhindert werden, dass sie diese Einstellungen verbreiten? Vor
       welche Probleme stellen die Siedler_innen eine Gemeinde – und wie kann
       darauf reagiert werden? Diese und andere Fragen will die taz stellen – und
       mit den Menschen vor Ort nach Antworten suchen. 
       
       Es diskutieren: 
       
       Reinhard Knaack, die Linke, Bürgermeister von Lalendorf 
       
       Karen Larisch, Geschäftsführerin Villa Kunterbündnis, Lokalpolitikerin für
       die Linke in Güstrow 
       
       [3][Timo Reinfrank], Amadeu Antonio Stiftung 
       
       Ralf Boldt, Direktor der Freien Schule Güstrow 
       
       Moderation: [4][Jan Feddersen], taz-Redakteur
       
       11 Aug 2016
       
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