# taz.de -- Kolumne Vierte Wand
(DIR) Armut in der BRD: Ein normales Leben ist kein Luxus
16,1 Prozent der Deutschen gelten als armutsgefährdet. Der Film „Rosetta“
von 1999 zeigt existenzielle Not – und wie wenig sich seither geändert hat.
(DIR) Tod des Modeschöpfers Valentino: Der letzte Kaiser
Der Modedesigner Valentino ist tot. Die Doku „Valentino: The Last Emperor“
offenbart, wie er lebte: prunkvoll, provokant und doch manchmal zärtlich.
(DIR) US-Angriff gegen Venezuela: Komplexe Bodysnatcherei
In „Invasion of the Body Snatchers“ steuert ein Alienparasit die Gedanken
der Befallenen. Ähnlich wirkt, wer Trumps Völkerrechtsbruch nicht klar
benennt.
(DIR) Alternative Weihnachtsfilme: Wenn „Tatsächlich… Liebe“ nicht mehr zieht
Unsere Autorin kann nicht jedes Weihnachten die gleichen Filme gucken. Egal
ob Psychofilm, Erotikthriller oder queere Romanze: Es braucht neue
Klassiker.
(DIR) Tarantino beleidigt Schauspieler Dano: Keine Liebe, keine Gnade
Ein bescheidenes Schauspieltalent, so was scheint Regisseur Quentin
Tarantino nicht zu gefallen. Denn warum sonst würde er Paul Dano
herabwürdigen?
(DIR) Film „The Big Short“ und die KI-Bubble: Manchmal sehen wir Blasen
Der Hedgefondsmanager Burry wettet 1,1 Milliarden Dollar gegen die KI. Vor
der Finanzkrise 2008 lag er richtig, wie der Film „The Big Short“ erzählt.
(DIR) 50 Jahre „Rocky Horror Picture Show“: Ein Schritt nach links und zwei nach rechts
Das legendäre Musical feiert queere Selbstbefreiung. Heute, wo autoritäre
Politik Körper normieren will, ist es wieder so bedeutend wie vor 50
Jahren.
(DIR) Glorifizieren Filme Krieg?: Ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt
Antikriegsfilme? Gibt’s nicht, fand François Truffaut. Doch ein Film straft
ihn Lügen, weil er die Brutalität des Krieges nicht glorifiziert.
(DIR) Film „This Is England“ wird real: Das ist England – immer noch
Der Rechtsextreme Tommy Robinson rief letzte Woche in England zur Großdemo
auf. Seine Parolen klingen wie in Shane Meadows’ Filmklassiker von 2006.
(DIR) 30 Jahre „La Haine“: So weit, so gut
Der französische Film „Hass“ feiert im Oktober 30-Jähriges. Eine seiner
Botschaften: Waffen sind nie bloß Deko. Daran hat sich bis heute nichts
geändert.