# taz.de -- Nepal nach der Flut: Fluss und Verlust
       
       > Die Sturzflut in Nepal riss mehr als tausend Menschen in den Tod, viele
       > werden noch vermisst. Für die Überlebenden beginnt der Wiederaufbau. Wenn
       > das überhaupt möglich ist.
       
 (IMG) Bild: Nur noch wenig im Fluss: Eine Luftaufnahme zeigt die Verwüstung nach der Sturzflut entlang des Trishuli-Flusses
       
       Unter dem überdachten Vorbau des Yellow-Gumba-Klosters in Kathmandu zappeln
       Kinder auf Plastikstühlen, reden durcheinander und essen. Es gibt
       Thukpa-Nudelsuppe zum Mittagessen. Neben ihnen sitzt Pratima Lama. Einige
       der Kinder kennen die Frau Anfang 40 aus der Schule im 120 Kilometer
       entfernten Syabrubesi. Dort unterrichtete Lama Sozialkunde. Ein Mädchen aus
       ihrer Schule weicht der Lehrerin kaum von der Seite.
       
       Am Morgen des 26. August löste ein gewaltiger Fels- und Eissturz am
       Langtang Lirung im Norden Nepals eine Sturzflut aus. Die Lawine raste rund
       1.400 Höhenmeter hinab. Beim Aufprall und durch die Reibung schmolz ein
       Teil des Eises. Wasser, Fels und Geröll schossen den Bhotekoshi-Fluss hinab
       und weiter in den Trishuli. Auf ihrem Weg verwüstete die Flutwelle Häuser,
       Straßen und Brücken. Rund 84.000 Menschen in sechs Distrikten sind
       betroffen, von Rasuwa an der Grenze zu Tibet bis in den Süden Nepals. Die
       Bilanz sechs Wochen später: 1.455 Tote, 5.285 Vermisste und 13.795
       Gerettete.
       
       Seit der Flut lebt Pratima Lama im Kloster. Da sie sehbeeinträchtigt ist,
       evakuierte die Armee sie frühzeitig. Gemeinsam mit ihr fanden über 500
       Menschen im tibetisch-buddhistischen Gosok Phuntsok Choeling-Kloster,
       bekannt als Yellow Gumba, Zuflucht – darunter 116 Kinder unter 16 Jahren.
       Der Schlafbereich ist nach Frauen und Männern getrennt. Essen und das
       Nötigste sind da. Was fehlt, ist Rückzug. „Wir haben Probleme zu schlafen“,
       sagt sie. Sie hofft auf eine Unterkunft mit weniger Menschen und darauf,
       später wieder zu unterrichten.
       
       Zurück nach Syabrubesi will Lama nicht. „Ich habe nichts mehr, wohin ich
       zurückkehren könnte.“ Ihre Gemeinschaft will sie nicht hinter sich lassen.
       „Wir wünschen uns, dass wir so schnell wie möglich gemeinsam an einem
       sicheren Ort angesiedelt werden“, sagt sie. Solange Menschen zusammensitzen
       und reden, solange die Kinder um sie herum spielen, tritt das Erlebte
       zeitweise in den Hintergrund. „Wenn wir zusammen sind, ist es leichter, den
       Schmerz für eine Weile zu vergessen. Aber wenn wir allein sind, dann spüren
       wir ihn wieder.“
       
       Ein neuer Ort müsse vor allem sicher sein und dürfe nicht wieder direkt an
       einem Fluss liegen. Es ist das Dilemma, vor dem viele stehen. Wer aus höher
       gelegenen Dörfern stammt, könne womöglich zurückkehren, sobald Straßen und
       Versorgung wieder funktionieren. Für Lama ist die Lage schwieriger. „Ich
       habe mein ganzes Leben dafür gekämpft, ein Haus zu haben“, sagt sie. Dass
       sie es so schnell verlieren könnte, darauf war sie nicht vorbereitet.
       
       Wie es den Menschen geht, zeigt sich auch in Dhunche, gut 100 Kilometer von
       der Hauptstadt entfernt, im schwer betroffenen Distrikt Rasuwa. Von hier
       aus werden Hilfsgüter in abgeschnittene Dörfer geschickt. Wer Dolma Yangjen
       Tamang hier sucht, findet sie an diesem Morgen zwischen Schuhen, bunten
       Wollknäueln und bis unter die Decke gefüllten Kleiderregalen des
       Familiengeschäfts. Ihre beiden Töchter tragen schon ihre blau-roten
       Schuljacken, kämmen sich noch die Haare. Draußen laufen
       Schulkamerad:innen vorbei und winken.
       
       Noch vor wenigen Wochen standen ein paar Kilometer entfernt Computer im
       Verwaltungsbüro des Gemeindebezirks. Dann kam die Flut und riss das Gebäude
       fort – mit Computern, Dokumenten und einem großen Teil der
       Verwaltungsunterlagen. Jetzt übernimmt Dolma Yangjen Tamang als gewähltes
       Mitglied des Gemeinderates die Aufgaben des Vorsitzenden Dawa Mingmar.
       Dieser wird seit der Flut vermisst.
       
       Das Telefon klingelt, Leute kommen vorbei. Sie brauchen verlorene Dokumente
       bestätigt, Empfehlungsschreiben oder neue SIM-Karten. Vor den dicht
       gefüllten Regalen stehen niedrige Hocker. An der Wand hängt über einem
       kleinen Schrein ein Bild der Grünen Tara. Im tibetischen Buddhismus gilt
       sie als Beschützerin vor Gefahren. Aus dem Geschäft ist eine Anlaufstelle
       für Menschen geworden, die hier kein Garn oder Sandalen suchen, sondern
       Hilfe beim Wiederaufbau ihres Alltags.
       
       An diesem Tag kommt Raj Kumar zur Ladentheke von Dolma Yangjen Tamang. Der
       23-jährige Student war nicht zu Hause, als die Flut kam. Seine Dokumente
       aber waren es. Nun liegt vor Tamang ein Antrag mit seinem Foto,
       persönlichen Angaben und Fingerabdrücken. Kumar braucht einen neuen
       Staatsbürgerschaftsnachweis. „Ich muss das zuerst prüfen“, sagt die kräftig
       gebaute Frau und beugt sich über das Formular. Dass sie Kumar kennt, reicht
       nicht. Sie gleicht seine Angaben mit weiteren Unterlagen ab. Erst dann kann
       sie das benötigte Schreiben ausstellen.
       
       „Am Anfang hatten wir alle die Hoffnung, dass Vermisste zurückkehren“, sagt
       sie. Man habe nicht gewusst, wer verletzt oder verschollen sei und wer noch
       lebend gefunden werden könne. Doch es kam kein Lebenszeichen von ihrem
       Vorgesetzten. Nach gut zwei Wochen begann sie, seine Aufgaben zu
       übernehmen. Inzwischen vertritt sie auch 45 Familien, die im Auffanglager
       Koming untergebracht sind. Noch immer warten Menschen auf Angehörige, sagt
       Tamang. Die Aussicht, sie lebend wiederzufinden, ist verschwindend gering.
       Die Regierung hat unterdessen die Such- und Rettungsphase offiziell
       [1][beendet].
       
       Für die Hinterbliebenen beginnt ein weiterer, schmerzhafter Prozess. Die
       Regierung hat ein [2][Verfahren] eingerichtet, um die Fälle der Vermissten
       zu überprüfen. Eine Gesetzesänderung soll erleichtern, Menschen, von denen
       seit der Flut jede Spur fehlt, rechtlich für tot erklären zu lassen. So
       können Familien Entschädigungen erhalten und Erbschaftsfragen regeln.
       
       Auch für die Überlebenden ist noch vieles ungeklärt. Mit jedem Tag wird die
       Frage drängender, ob und wohin jene zurückkehren sollen, deren Häuser
       verschwunden sind, und welche Orte wegen einer erneuten Flutgefahr nicht
       mehr sicher sind. Eine eindeutige Antwort gibt es noch nicht. Viele leben
       weiterhin bei Verwandten oder in Notunterkünften, andere sind mehr als
       hundert Kilometer entfernt in Kathmandu untergekommen.
       
       Auch Tsering Dolma Shyangba ist hier, um die Gemeinde zu unterstützen. Die
       30-Jährige stammt aus Syabrubesi, wie die Lehrerin Lama, die Kinder und
       viele der Menschen, die im Kloster Zuflucht gefunden haben. Als die Flut
       kam, war sie in Kathmandu und bereitete ihre Abreise zum Auslandsstudium
       vor. Das bewahrte sie vor der unmittelbaren Katastrophe, nicht aber vor dem
       Verlust von Verwandten, ihrem Elternhaus. Ihre Angehörigen und Bekannten
       werden bis heute vermisst.
       
       Viele der Menschen aus Rasuwa, die nach Kathmandu gebracht wurden, kamen
       ins Kloster Yellow Gumba. Seit den ersten Tagen half Shyangba dort bei der
       Suche nach Vermissten. Später vermittelte sie zwischen Betroffenen,
       Spender:innen und Hilfsorganisationen und half bei der Organisation der
       Verteilung. „Als wir hörten, dass die Geretteten mit Hubschraubern nach
       Kathmandu gebracht wurden, zogen die Menschen hier von Krankenhaus zu
       Krankenhaus, um nach ihren Angehörigen zu suchen“, sagt sie.
       
       Noch Wochen später hängen neben dem Eingang des Teaching Hospitals in
       Kathmandu Suchanzeigen: Bilder von Vermissten, Namen und Telefonnummern,
       viele gedruckt, manche von Hand geschrieben, dazwischen Fotos. Menschen
       bleiben vor ihnen stehen. Es sind einige der wenigen sichtbaren Spuren der
       Katastrophe im Stadtbild der Hauptstadt.
       
       Sozialarbeiterin Tsering Dolma Shyangba beschäftigt die Frage ebenso, was
       von ihrer Gemeinschaft bleibt. „Syabrubesi ist unser Dorf, unsere
       Identität“, sagt sie. Die unmittelbaren Bedürfnisse der Menschen im Kloster
       seien gedeckt. Doch es gehe auch darum, dass ihre Lebensweise
       berücksichtigt werde. Übliche Kleiderspenden – darunter Kurta und Sari, wie
       sie Hindu-Frauen in Nepal tragen – seien für viele Frauen aus ihrer
       Himalaya-Gemeinschaft ungewohnt. Deshalb haben Helfer um lange Röcke und
       Oberteile gebeten. „Wenn sich eine Katastrophe ereignet, sollten wir
       Rücksicht nehmen, woher die ethnischen Gruppen kommen, was sie tragen und
       essen“, sagt sie. Der salzige Buttertee, den sie nun wieder ab und zu
       trinken, spende Trost.
       
       Syabrubesi wirkt wie eine Erinnerung, die zu verblassen droht. Für
       Tourist:innen war der Ort das Tor zum Langtang-Tal. Die Straße führt
       weiter nach Norden bis zur tibetischen Grenze. Shyangbas Eltern betrieben
       ein Gästehaus. So kam die Welt schon früh zu ihr. Ein amerikanisches
       Ehepaar überzeugte ihre Eltern, sie zur Schule zu schicken. „Damals hatten
       sie nicht verstanden, wie wichtig Bildung ist.“
       
       Sie lernte früh, welche Rolle für ein Mädchen vorgesehen war: „Meine Lehrer
       sagten mir, ich müsse brav sein und eine gute Frau werden. Ich müsse
       heiraten und Kinder bekommen.“ Shyangba wirkt im Gespräch zurückhaltend,
       fast schüchtern. Wenn sie über Frauen und Mädchen spricht, wird sie
       konkret. Heute organisiert sie Workshops, in denen sie andere Lebenswege
       sichtbar machen will.
       
       Nun steht wieder ein Aufbruch bevor. „Ich werde bald mit meinem Master in
       Sozialarbeit in Berlin anfangen“, sagt sie. Leicht fällt ihr die
       Entscheidung nicht, ihre Familie in dieser fordernden Zeit zu verlassen.
       „Ich habe lange darauf hingearbeitet.“ Sie will gehen, um etwas Neues zu
       lernen und später nach Nepal zurückzukehren.
       
       Wie schwierig es ist, im Himalaja einen dauerhaft sicheren Ort zu
       bestimmen, weiß Rijan Bhakta Kayastha von der Universität Kathmandu. Seit
       mehr als 25 Jahren erforscht er die Gletscher der Region und die mit ihnen
       verbundenen Gefahren. „In den vergangenen Jahren haben Gletscherfluten
       zugenommen“, sagt er. 47 Gletscherseen in Nepal, Tibet und Indien gelten
       derzeit als potenziell gefährlich für das Land.
       
       Eine Katastrophe, warnt Kayastha, „kann auch in anderen Teilen des Himalaja
       passieren“. Nepal müsse nicht nur Gletscherseen, sondern auch die Gletscher
       und Schmelzwasseransammlungen überwachen, besonders gefährdete Gebiete
       während der Regenzeit rund um die Uhr. Eine Wiederbesiedlung hält der
       Forscher in manchen Gebieten grundsätzlich für möglich, jedoch mit genügend
       Abstand zu Flüssen, Schutzbauten und Frühwarnsystemen. „Ein gewisses Risiko
       bleibt“, sagt er.
       
       Eine Untersuchung der Forschungsinitiative [3][World Weather Attribution
       (WWA)] kommt zum Schluss, dass die rasche Erwärmung des Himalaja die
       Bedingungen für solche Katastrophen verschärft: Höhere Temperaturen lassen
       Gletscher schwinden und Permafrost auftauen und können damit Felswände
       destabilisieren. Auch das schwere Erdbeben in Nepal 2015 könnte den Hang
       vorgeschädigt haben.
       
       Für die Überlebenden hängt eine Rückkehr nicht allein davon ab, ob sich die
       Häuser wieder an gleicher Stelle aufbauen lassen. In den Himalaja-Tälern
       gibt es begrenzte Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu verdienen:
       Landwirtschaft und Viehzucht, Tourismus und Grenzhandel, zunehmend auch
       Wasserkraft. Im Langtang-Gebiet betrieben Familien Gästehäuser und
       Restaurants, arbeiteten als Bergführer oder Fahrer. Mit den Fluten verloren
       viele die Grundlage ihres Einkommens, sagt Shakeb Nabi, Nepal-Direktor der
       Welthungerhilfe. Dazu kommt der Verlust von Land und Ersparnissen. Nicht
       alle hatten ihr Geld auf Bankkonten.
       
       Viele Betroffene gehören der indigenen Bevölkerungsgruppe der Tamang an.
       Daneben leben Ghale, Gurung und weitere Gemeinschaften in der Region, so
       Nabi. Für sie stellt sich nicht nur die Frage, wo sie künftig wohnen,
       sondern wovon sie dort leben und wie sie ihre Gemeinschaften erhalten
       können.
       
       Nach dem Erdbeben von 2015 mussten bereits Familien aus höher gelegenen
       Siedlungen ins Tal ziehen. Nun stehen manche von ihnen erneut vor der
       Frage, wo sie leben können. „Wir sollten die Katastrophe nicht als
       Einzelfall betrachten. Das Ökosystem des Himalaja ist sehr empfindlich“,
       sagt Nabi. Für ihn bedeutet Wiederaufbau deshalb mehr, als das Zerstörte zu
       ersetzen: Dörfer und Infrastruktur müssten so geplant werden, dass sie
       künftigen Extremereignissen besser standhalten. International habe die
       Katastrophe viel Beachtung erhalten, sagt Nabi, unter anderem, da
       zahlreiche Tourist:innen unter den Vermissten sind. „Dieses Ereignis
       bekommt vor allem wegen des Tourismus und des Himalaja mediale
       Aufmerksamkeit.“
       
       Während Familien noch nicht wissen, wo ihre Zukunft liegt, beginnt die
       Debatte über den Wiederaufbau. Deutschland hat Nepal [4][8 Millionen Euro]
       für Soforthilfe und längerfristige Unterstützung zugesagt. Für den
       Wiederaufbau werden Milliarden benötigt.
       
       Bevor an einen Neubeginn zu denken ist, steht für viele Familien der
       Abschied an. Lokalpolitikerin Dolma Yangjen Tamang hat dafür Lamas,
       buddhistische Geistliche, zu einer großen Gebetszeremonie eingeladen.
       Einige waren nach Rasuwa gekommen, um Hilfsgüter zu bringen. Tamang bat
       sie, für die Toten zu beten. Gemeinsam gingen sie an den Fluss, der zuvor
       ganze Siedlungen mitgerissen hatte, und [5][hielten nahe dem beschädigten
       Wasserkraftwerk Chilime eine Zeremonie ab].
       
       Auch in Kathmandu versammeln sich Überlebende zum Gebet. Kurz vor ihrer
       Abreise ist Tsering Dolma Shyangba zu einem der Gedenktage in das
       Ka-Nying-Shedrub-Ling-Kloster in Boudha im Nordosten der Hauptstadt
       gekommen. Im Abstand von sieben Tagen versammeln sich Angehörige und
       Freunde, um der Vermissten und Toten zu gedenken. So geht es bis zum 49.
       Tag, dem abschließenden Totenritual.
       
       Seit dem Morgen versammelt sich die Gemeinschaft aus Rasuwa. Vor der
       Gebetshalle sitzen Frauen und Männer auf den breiten Steinstufen, essen,
       trinken und reden miteinander. Im Inneren füllt der tiefe, kehlige
       Sprechgesang der Mönche die langgestreckte Halle. In dunkelroten Roben
       sitzen sie sich in Reihen gegenüber. Dann setzen tibetische Hörner und
       metallische Klänge ein. Dahinter haben Frauen und Männer auf Matten Platz
       genommen.
       
       Am Ende der Halle steht vor dem Schrein ein Gedenkaltar. Auf einer Collage
       sind die Gesichter von Menschen aus Rasuwa zu sehen, die gestorben sind
       oder noch vermisst werden. Shyangba erkennt sie: einen Onkel, einen Cousin
       und weitere Verwandte, Freunde und Bekannte. Vor den Bildern brennen drei
       Butterlampen. Auf einem Tuch liegen Reis und Nudeln, Früchte, Gebäck und
       andere Speisen als Gaben.
       
       Shyangba begrüßt Freunde und Bekannte, die hinzukommen. Sie stammen aus
       denselben Dörfern und kennen sich seit ihrer Kindheit. „Die Gemeinschaft
       gibt Sicherheit“, sagt sie. „Wir kennen jeden, der in unserer Nähe lebt.“
       
       Wo das Zuhause der Überlebenden künftig sein wird, ist offen. „Viele wollen
       sehen, was mit dem Ort passiert ist“, sagt Shyangba. Vielleicht könne das
       helfen, Abschied zu nehmen und mit dem Geschehenen abzuschließen. Sie weiß
       nicht, wann sie Syabrubesi wiedersehen wird. „Ich glaube, es wird mehr als
       zwei Jahre dauern, bis wir an diesen Ort zurückkehren können“, sagt sie.
       „Wenn es überhaupt möglich ist.“
       
       Mitarbeit: Mamita Bhandari
       
       8 Oct 2026
       
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