# taz.de -- was für eine woche: „Baerbocks politische Karriere ist sicher nicht vorbei. Peinlich für die Meute“
       
       Tanja Tricarico 
       
       Die misogyne Meute hat in dieser Woche mal wieder ihr Lieblingshassobjekt
       entdeckt. Annalena Baerbock, Ex-Außenministerin, noch Präsidentin der
       UN-Generalversammlung, Grüne. Wenn Baerbocks Amtszeit regulär am 8.
       September in NewYork zu Ende geht, wird sie an der ColumbiaUniversity
       lehren. Und dann auch noch als Professorin für GlobalLeadership.
       
       Der Hassmotor lief in Deutschland nach dieser Nachricht auf Hochtouren: in
       den sozialen Medien und, ja, auch in Beiträgen verschiedenster
       Medienprodukte. Keine wissenschaftliche Qualifikation, katastrophales
       Englisch, überhaupt dieses Outfit und der unfassbare Schaden, den Baerbock
       international angeblich fabriziert habe, hieß es da.
       
       Es ist der Neid, der aus so vielen, meist Männern, spricht – auch der neue
       FDP-Chef Wolfgang Kubicki tummelte sich in der Riege der Anti-Baerbockler:
       auf eine Frau, die die erste Außenministerin Deutschlands war, geschickt in
       PR ist, den Altersdurchschnitt der Macht senkt.
       
       Und es schwingt Furcht mit. Denn Baerbocks politische Karriere ist sicher
       nicht vorbei. Peinlich, peinlich für die Meute.
       
       29 Aug 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Tanja Tricarico
       
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