# taz.de -- was für eine woche: „Die Hochzeit von Taylor Swiftdürfte Donald Trump nicht gefallen haben“
       
       Leonie Gubela 
       
       Während Trump am Vorabend des Unabhängigkeitstags am Mount Rushmore vor
       Einwander:innen, kommunistischer Bedrohung und radikalen linken Kräften
       warnte, während er suggerierte, dass auch seine Visage in die berühmte
       Felswand gemeißelt gehöre, erstrahlte das Empire State Building in der
       Heimatstadt des US-Präsidenten blau.
       
       Megastar Taylor Swift hatte nur ein paar Hundert Meter weiter den
       Footballer Travis Kelce geheiratet – und das berühmte New Yorker
       Wahrzeichen bot an, ihr „something blue“ zu sein. Donald Trump dürfte es
       wenig gefallen haben, dass die Weltöffentlichkeit, statt seinen
       Einlassungen zu lauschen, lieber auf eine hässliche Mehrzweckhalle starrte.
       Aus der dazu so gut wie nichts nach außen drang, trotz 1.000 überwiegend
       sehr sendungsbewussten Gästen.
       
       Nein, niemand braucht royale Hochzeiten, und ja, Taylor Swift hätte diese
       Eheschließung auch ohne großflächige Straßensperren auf einem ihrer acht
       bis zehn Anwesen vollziehen können. Trotzdem war das eine Vermählung zur
       rechten Zeit am rechten Ort.
       
       11 Jul 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Leonie Gubela
       
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