# taz.de -- die gute nachricht: Ärzt*innen setzen Antibiotika maßvoller ein
       
 (IMG) Bild: Grafik: Rita Eperjesi, Johanna Hartmann, Anna Eschenbacher. Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung. Foto: stock.adobe.com
       
       Mit jedem verschriebenen Antibiotikum steigt das Risiko, dass Bakterien
       gegen die Wirkstoffe immun werden und sich Resistenzen bilden. Damit
       Antibiotika auch in Zukunft wirken, ist es also essenziell, [1][sie maßvoll
       und nur wenn nötig einzusetzen]. Und deshalb ist es eine positive
       Entwicklung, dass 2025 11,5 Prozent weniger Antibiotika in Deutschland
       verordnet wurden als im Vorjahr. So geht es aus den aktuellen Zahlen des
       Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hervor. Gezählt wurden
       alle Antibiotikaverordnungen an gesetzlich Versicherte, die in der
       Apotheke eingelöst worden waren. Die Entwicklung passt zum langfristigen
       Trend in Deutschland, wo seit 2010 immer weniger Antibiotika verschrieben
       werden. Waren es damals noch etwa 38 Millionen Verschreibungen, sind es
       heute nur noch rund 27 Millionen. Der Grund hierfür dürfte ein durch
       Forschung und Aufklärungskampagnen [2][gestiegenes Bewusstsein] unter
       niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten für die Gefahr von Resistenzen sein.
       Judith Rieping
       
       20 Jun 2026
       
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