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       1 Erin Brockovich ist zurück
       
       Brockovich, deren Kampf gegen ein umweltverpestendes Erdgasunternehmen vor
       26 Jahren verfilmt wurde, knöpft sich nun die Tech-Giganten vor. Auf einer
       [1][von ihr ins Leben gerufenen Onlineplattform] lässt sich ab jetzt
       nachverfolgen, wo in den USA neue energie- und wasserfressende
       Rechenzentren hochgezogen werden. An den Filmrechten dürften Apple TV und
       Amazon Prime Video ein besonderes Interesse haben.
       
       2 Google züchtet Mückenmänner
       
       Google hingegen beschäftigt sich lieber mit der Züchtung zeugungsunfähiger
       Stechmücken. In dieser Woche hat das Unternehmen einen Antrag bei der
       US-amerikanischen Umweltschutzbehörde eingereicht: Es will in Kalifornien
       und Florida 32 Millionen Mücken aussetzen, um Krankheiten einzudämmen. Den
       Vorgang zu erklären, würde hier [2][sehr viel Platz in Anspruch nehmen] und
       ja auch nur ablenken von der extrem banalen Kausalkette, dass die
       Verbreitung mückenübertragener Krankheiten vom [3][Klimawandel] kommt und
       der Klimawandel unter anderem von den Rechenzentr…
       
       3 Auf Ostervilm herrscht Ruhe
       
       Wem angesichts von Rechenzentren- und Mückenplage nichts als not in my
       backyard einfällt, hätte am Donnerstag die Gelegenheit gehabt, [4][sich
       eine eigene kleine Insel vor Rügen zu ersteigern]. 250 m[2]misst das
       zugegebenermaßen komplett marode Grundstück, das von der DDR-Marine einst
       als Entmagnetisierungsstation genutzt wurde. Rost und Grünspan statt
       Sandstrand und Kreidefelsen – aber hey, mach es zu deinem Projekt!
       Ostervilm hat das Zeug zur echten Aussteigeroase, weit weg vom Wahnsinn der
       Welt. Es sei denn, ein Wal …
       
       4 Timmy isch nun wirklich over
       
       Fast zweieinhalb Monate und [5][Dutzende Artikel allein in der taz später]
       nehmen wir an dieser Stelle definitiv und endgültig Abschied von Timmy/Hope
       (vorerst). Ungefähr zur gleichen Zeit, als Ostervilm unter den Hammer kam,
       wurde dem aufgeblähten Buckelwalkadaver am Strand der dänischen Insel
       Anholt der Bauch aufgeschnitten. „Das wird heftig“, warnte ein Experte
       vorsorglich. Timmys Obduktion musste unter freiem Himmel stattfinden, da es
       kaum Forschungsinstitute gibt, die für Tiere in dieser Größenordnung über
       eine angemessene Infrastruktur verfügen. Doch wenn uns diese Woche eines
       gelehrt hat, dann: Wo ein Wille, ist auch ein Weg.
       
       5 Kein Patient wird abgewiesen
       
       Am Mittwoch nämlich verschaffte sich eine Kuhherde über die Notaufnahme
       Zutritt zur nordhessischen Kreisklinik Wolfhagen. Von dort aus gelangten
       die Tiere dann zielstrebig auf die zweite Etage. Ob das wohl diese [6][mit
       der Krankenhausreform] versprochene verbesserte Versorgung ländlicher
       Regionen ist? (lgu)
       
       6 Jun 2026
       
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 (DIR) [1] https://www.brockovichdatacenter.com/
 (DIR) [2] /!6086332&SuchRahmen=Print
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 (DIR) [5] /!6167989&SuchRahmen=Print
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       ## AUTOREN
       
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