# taz.de -- taz🐾lage: Die Quadratur des Hundes
       
       Das Redaktionsgebäude der taz und der Bundestag haben nicht viele
       Gemeinsamkeiten. Aber eine doch: In beiden Häusern sind Hunde weitestgehend
       verboten. Und in beiden Häusern regt sich Widerstand dagegen. Im Bundestag
       ist es der „Parlamentskreis Hund“, in dem sich über die Parteigrenzen
       hinweg Abgeordnete und ihre Mitarbeitenden für ein Ende des Hundeverbots
       einsetzen. In der taz ist der Widerstand bislang diffuser und kaum
       organisiert. (Vorsichtige Versuche des Autors dieser Zeilen, einen
       „Redaktionskreis Hund“ zu gründen, scheiterten bislang.)
       
       Das letzte Mal diskutiert wurde über das Thema vor dem Umzug der taz
       Redaktion aus der Rudi-Dutschke-Straße in das neue Gebäude an der
       Friedrichstraße. Das war 2018. Im alten Haus waren Hunde erlaubt, im neuen
       sollten sie es nicht mehr sein. Am Ende wurde ein Kompromiss gefunden: Die
       sogenannte „Bestandshunderegel“, die bis heute gilt. „Bestandshunde“ sind
       solche, die das alte Haus noch kannten. Sie durften ins neue Haus
       mitgenommen werden. Neu dazukommende Hunde müssen dagegen zu Hause bleiben.
       Diese Regelung mag den Konflikt 2018 befriedet haben. Aber acht Jahre sind
       für Hunde eine lange Zeit, und nicht alle Bestandshunde leben noch.
       Gleichzeitig sind viele neue Kolleg:innen mit Hunden dazugekommen.
       
       Die am Mittwoch anstehende Betriebsratswahl in der taz könnte das Thema nun
       wieder auf die Agenda setzen. Im internen Mailverteiler melden sich
       vermehrt Stimmen dazu. Am Ende könnten die Abgeordneten des
       „Parlamentskreis Hund“ voll Neid auf die taz schauen.
       
       Frederik Eikmanns
       
       28 Apr 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Frederik Eikmanns
       
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