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 (IMG) Bild: Saleh Mohammadi
       
       ## Geständnis unter Folter
       
       Nur 19 Jahre alt war der iranische Ringer Saleh Mohammadi, als er am
       Donnerstagmorgen in der Stadt Ghom hingerichtet wurde. Gemeinsam mit zwei
       weiteren Iranern. Den drei Männern wurden „Mord sowie die Durchführung von
       Operationen zugunsten des zionistischen Regimes und der Vereinigten
       Staaten“ zur Last gelegt, wie die Nachrichtenagentur Mizan, die der
       iranischen Justiz nahesteht, berichtete. Bei den landesweiten Protesten am
       8. Januar im Iran sollen sie zwei Angestellte der Strafverfolgungsbehörde
       mit Messern getötet haben. Die Menschenrechtsorganisationen Hengaw und
       Amnesty International erklärten, die Geständnisse seien unter Folter
       zustande gekommen. Überwachungskameras konnten die Anwesenheit von
       Mohammadi nicht verifizieren. Während des Verfahrens hatte der
       Bronzemedaillengewinner vom Saitiev International Cup 2024 in Russland die
       gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Die Exekution von Mohammadi
       erinnert an die Hinrichtung des Ringers Navid Afkari, dem im Jahr 2018
       ebenfalls vorgeworfen wurde, am Rande einer Demonstration eine
       Sicherheitskraft getötet zu haben. Auch damals wurde von einer
       zweifelhaften Beweislage berichtet. Derweil sitzen noch etliche Sportler,
       Trainer und Schiedsrichter wegen der Beteiligung an den Protesten im Iran
       in Haft. Unter anderem der Fußballer Mohammad Hossein Hosseini, der
       Wasserballtorwart Ali Pishevarzadeh, die Marathonläuferin Niloufar Pas und
       der Kickbox-Champion Benjamin Naghdi. (jok)
       
       21 Mar 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Johannes Kopp
       
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