# taz.de -- tazđŸlage: Benvenuti nella casa della lingua italiana
Buongiorno o buonasera, a seconda di quando legge questo testo. Vermutlich
werden viele Leser:innen diesen Satz verstehen â so wie nicht wenige
Kolleg:innen in der taz. Hat man nÀmlich erst einmal angefangen,
italienisch zu kommunizieren (wenn auch recht stĂŒmperhaft, jedenfalls von
meiner Seite aus), lernt man langjÀhrige Kolleg:innen ganz neu kennen.
Plötzlich spricht der wortkarge Layouter flieĂend â und man erfĂ€hrt quasi
per caso, dass er mal mit einer Italienerin zusammen war. Er selbst findet
seine Sprachkenntnisse miserabile, aber das ist nur il eufemismo.
Kolleginnen erzÀhlen, dass sie in Italien studiert haben, wiederum andere
antworten auf Mails mit italienischen Brocken in einem astreinen
Italienisch. Warum? Si, certo, weil sie â einfach so zum SpaĂ â die Sprache
gelernt haben. Und dann gibt es noch all die vielen
Kunstliebhaber:innen aus allen Ressorts â neben jenen, deren
Italien-AffinitĂ€t allseits bekannt ist â die fĂŒr jede Jahreszeit einen
Museumstipp haben, ob in Perugia, Bologna, Torino. Um es in einem einzigen
Satz zu sagen: La taz â unâunica casa italiana.
Zugegeben, manche Kolleg:innen verdrehen mittlerweile die Augen, wenn
man ein Buongiorno in die FrĂŒhkonferenz schmettert. Wiederum andere finden
la tendenza italiana ganz grandiosa. âEndlich Schwung in der Budeâ, wie
eine Kollegin meint. La dolce vita in der Redaktion stellt sich ohnehin
erst ein, wenn die tazeins-Kollegin den nÀchsten [1][Link mit einem
Italo-Schlager aus den Sechzigern] schickt.
Durchaus möglich â Achtung, Triggerwarnung â dass es bei der nĂ€chsten
taz-Party Italo-Karaoke gibt. (sis)
2 Feb 2026
## LINKS
(DIR) [1] https://www.youtube.com/watch?v=s3Nr-FoA9Ps
## AUTOREN
(DIR) Simone Schmollack
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