# taz.de -- die gute nachricht: Immer mehr Ukrainer*innen in Deutschland haben einen Job
       
 (IMG) Bild: Grafik: A. Eschenbacher, J. Hartmann, F. Morini. Quelle: Gepoolte logistische Regression von IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP-Befragung und BiB/FReDA-Befragung Fotos: Unsplash, Adobe Stock
       
       Wer nach Deutschland fliehen muss, der schuldet diesem Land nichts. Das
       Asylrecht wurde ja nicht erfunden, weil es für das Aufnahmeland nützlich
       sein soll. Trotzdem darf man sich freuen, dass mehr als die Hälfte der
       ukrainischen Schutzsuchenden zwischen 20 und 50 Jahren in Deutschland drei
       Jahre nach der Ankunft einen Job hat. Das geht aus einer [1][Studie des
       Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung] hervor, das seit 2022
       regelmäßige Befragungen dazu durchführt. In einer Gesellschaft wie der
       unseren hängt viel daran, ob man arbeitet. Ein Job bedeutet Anerkennung,
       Kontakt, ein Stück Freiheit. Er verleiht Struktur, macht es leichter,
       Deutsch zu lernen, eine Wohnung und Freund*innen zu finden. Dass dies bei
       den Ukrainer*innen so gut gelingt, hat auch damit zu tun, dass sie über
       die Jobcenter bislang besonders gut betreut wurden. Umso unverständlicher,
       dass die schwarz-rote Koalition gerade dabei ist, genau das wieder
       abzuschaffen, [2][indem sie ukrainische Geflüchtete aus dem System des
       Bürgergelds nimmt]. Frederik Eikmanns
       
       22 Nov 2025
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] https://www.bib.bund.de/Publikation/2025/pdf/Schutzsuchende-aus-der-Ukraine-in-Deutschland.pdf?__blob=publicationFile&v=4
 (DIR) [2] /!6131002&SuchRahmen=Print
       
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 (DIR) Frederik Eikmanns
       
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