# taz.de -- Niederlage für Baschar al-Assad: Zusammenbruch in Aleppo
       
       > Syriens zweitgrößte Stadt ist überraschend schnell und weitgehend
       > kampflos an die Rebellen gefallen. Für das Regime in Damaskus ist es die
       > größte Niederlage in 13 Jahren Bürgerkrieg.
       
 (IMG) Bild: Mitglieder der bewaffneten syrischen Oppositionskräfte vor der antiken Burg von Aleppo, nachdem sie die Kontrolle über die meisten Teile der zweitgrößten Stadt Syriens übernommen haben
       
       Berlin taz | Es ist die größte Niederlage des syrischen Diktators Baschar
       al-Assad in 13 Jahren Bürgerkrieg und der größte Rückschlag für Russlands
       Präsident Wladimir Putin seit Beginn der russischen Syrien-Intervention vor
       zehn Jahren. Aleppo, Syriens zweitgrößte Stadt mit rund 2 Millionen
       Einwohnern, ist am Freitag [1][weitgehend kampflos an Rebellen gefallen].
       Die Assad-Armee ist offenbar ungeordnet auf der Flucht und am Samstag
       stellt sich die Frage, ob das Regime insgesamt schon in Auflösung ist.
       
       Fotos und Videos auf sozialen Netzwerken zeigten am Freitagabend und in der
       Nacht zu Samstag, wie die grün-weiß-schwarz Flagge des „Freien Syrien“ an
       einer historischen Stätte nach der anderen gehisst oder in die Kameras
       gehalten wird: an [2][zentralen Plätzen, an der Universität Aleppo], vor
       dem [3][Gefängnis, dessen Tore geöffnet wurden], am Polizeihauptquartier,
       [4][im Gouverneurssitz] und schließlich vor der mächtigen Zitadelle, die
       festungsgleich auf einem Hügel über der Altstadt thront und [5][deren
       Geschichte mehrere Jahrtausende zurückgeht]. [6][Assad-Denkmäler wurden
       gestürzt] und Portraits des Diktators und des iranischen Revolutionsführers
       Ajatollah Khamanei, Assads wichtigstem Verbündeten neben Putin, von Wänden
       gerissen.
       
       „In den Reihen der kriminellen Regimekräfte hat es einen weitgehenden
       Zusammenbruch gegeben“ erklärte die Kommandozentrale der Rebellen. „Unsere
       Kräfte haben Mut und Überlegenheit im Feld bewiesen. [7][Wir bestätigen die
       Fortsetzung unserer Operationen, um die Aggression der Invasoren von allen
       befreiten Gebieten zurückzuschlagen]“. In einer politischen Erklärung
       betonten die Rebellen, sie hätten nach „jahrelangen Greueltaten Assads und
       seine verbündeten Milizen“ die Operation „Aggression Zurückschlagen“
       gestartet, „[8][um Zivilisten zu schützen]“.
       
       Viele emotionale Szenen sind dokumentiert, auf denen die jungen
       Rebellenkämpfer jetzt in frisch eroberten Dörfern im Umland von Aleppo ihre
       Familienangehörigen wiedertreffen, nach acht Jahren Verbannung. Aleppo war
       eines der Zentren des friedlichen Aufstands gegen die Assad-Diktatur 2011
       gewesen, als Syrer in Anlehnung an den „Arabischen Frühling“ in Tunesien,
       Ägypten und Libyen landesweit auf die Straße gingen, um auch in ihrem Land
       Freiheit und ein Ende der Gewaltherrschaft zu fordern. Das Regime walzte
       den Aufstand blutig nieder, auch als seine Protagonisten zu den Waffen
       griffen. Russland und Iran halfen Assad mit Luftwaffe, Spezialkräften und
       Milizen, es kamen Fassbomben und Giftgas zum Einsatz, von Aufständischen
       gehaltene Städte und Stadtviertel wurden belagert, ausgehungert und ständig
       bombardiert.
       
       ## Ost-Aleppo: Ein Brennpunkt des Syrien-Kriegs
       
       Ost-Aleppo war 2016 einer der Brennpunkte dieses Krieges, der
       Hunderttausende Tote forderte und [9][Millionen von Menschen in die Flucht
       trieb]. Im Dezember 2016 mussten die letzten Rebellenkämpfer und die sie
       unterstützenden Bewohner Ost-Aleppo verlassen, als Teil eines Deals –
       mitten im Winter ohne Versorgung und Perspektive wurden sie in Bussen aus
       der Truümmerlandschaft ihrer Heimatstadt in die von Rebellen gehaltene
       Provinz Idlib weiter westlich gebracht.
       
       Viele schworen damals, sie würden irgendwann wieder nach Aleppo
       zurückkehren. Acht Jahre später ist es offenbar soweit. Diejenigen, die
       damals als Kinder den Horror des Krieges überlebten, sind jetzt junge
       Erwachsene, und sie haben Rache geschworen.
       
       In den Jahren nach 2016 wurden immer mehr Rebellengebiete in Syrien vom
       Assad-Regime zurückerobert und die dortigen Kämpfer im Rahmen sogenannter
       „Versöhnungsabkommen“ nach Idlib gebracht. Die Rebellenenklave Idlib wurde
       also zum Sammelbecken von immer mehr bewaffneten Oppositionsgruppen – und
       immer mehr Flüchtlinge aus dem Assad-Gebiet zogen dorthin. Bei einem
       weiteren syrisch-russischen Feldzug 2019/20 wurde ihre territoriale
       Ausdehnung deutlich verkleinert. Seitdem hielt ein zwischen Russland und
       der Türkei ausgehandelter Waffenstillstand am Boden, aber aus der Luft ist
       Idlib immer wieder unter Beschuss russischer und syrischer Kampfjets
       geraten, ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung.
       
       Rund drei Millionen Menschen leben in der Enklave zusammengedrängt auf
       dichtem Raum, viele in einfachen Zeltlagern mit unsicherer Versorgung, da
       internationale humanitäre Hilfe aufgrund der Blockade des syrischen Regimes
       und russischen Störmanövern im UN-Sicherheitsrat nur unzureichend über die
       wenigen geöffneten Grenzübergänge aus der Türkei in das Gebiet kommt. Die
       Covid-19-Pandemie 2020-22 und das schwere Erdbeben von 2023 verschärften
       die humanitäre Lage zusätzlich. 2024 gab es dann eine deutliche Zunahme von
       Luftangriffen Assads und seiner Verbündeten auf Idblis Zivilbevölkerung, in
       Reaktion auf eine deutliche Zunahme israelischer Angriffe auf von Iran
       genutzte militärische Einrichtungen in Syriens Regierungsgebiet.
       
       Die Schwächung Irans und die Konzentration Russlands auf seinen Krieg gegen
       die Ukraine haben nun offensichtlich die Bereitschaft dieser beiden Länder
       verringert, Syriens Diktator bei erneuter Bedrängnis auszuhelfen. Die in
       [10][Idlib tonangebende Rebellengruppe HTS (Hayat Tahrir al-Sham) hingegen]
       hat sich in den vergangenen Jahren systematisch und sorgfältig neu
       politisch und militärisch aufgestellt. Sie hat sich von früheren
       Verbindungen zu islamistischen Al-Qaida-Netzwerken gelöst, eine [11][eigene
       Staatsstruktur namens SSG (Syria Salvation Government)] zur Administration
       ihrer Gebiete und als Ansprechpartner internationaler Hilfswerke gegründet
       und ein gemeinsames Militärkommando mit anderen bewaffneten Gruppen
       aufgebaut, das nun die Offensive gegen Assads Truppen führt.
       
       ## HTS ist keine Marionette der Türkei
       
       Anders als vielfach dargestellt ist die HTS keine Marionette der Türkei.
       Die Türkei ist im HTS-Gebiet nicht direkt präsent, anders als weiter
       nördlich direkt an der syrisch-türkischen Grenze, wo ihre Armee zusammen
       mit der [12][pro-türkischen Syrian National Army (SNA)] eine Pufferzone
       gegen syrische Kurdengebiete kontrolliert.
       
       Historisch gesehen ist die SNA zwar die Nachfolgeorganisation der ersten
       demokratischen Rebellenkoalition gegen Assad, der FSA (Free Syrian Army)
       aus Armeedeserteuren, während die HTS Nachfolgeorganisation islamistischer
       Gruppen wie etwa die zum al-Qaida-Netzwerk gezählte al-Nusra-Front ist, die
       damals gegen die Demokratiebewegung auftrat. Diese Spaltungen schwächen und
       spalten den Widerstand gegen Assad weiterhin. Aber die historischen
       Grabenkämpfe zählen für junge Kämpfer immer weniger, und demokratische
       Kräfte haben es heute im HTS-Gebiet Syriens zuweilen einfacher als unter
       direkter Kontrolle der türkischen Armee im SNA-Gebiet. Geeint werden sie
       ohnehin alle durch den Wunsch nach einem Sturz des Assad-Regimes, und das
       erscheint jetzt in greifbarer Nähe.
       
       Ein neuer Kriegsausbruch wurde von Beobachtern seit langem erwartet, aber
       das Ausmaß des HTS-geführten Rebellenvorstoßes und die Wucht ihres Erfolges
       hat alle überrascht. Die Rebellenoffensive begann am Mittwoch 27. November,
       lokalen Berichten zufolge als Reaktion auf einen Luftangriff auf eine
       Schule im Dorf Ariha, [13][bei dem 15 Kinder getötet oder verletzt wurden].
       Aber es war eine geplante, keine spontane Operation. Schon nach wenigen
       Stunden meldeten die Rebellen die Einnahme einer der wichtigsten
       Militärbasen der Regierungsarmee westlich von Aleppo, das Hauptquartier der
       46. Armeedivision, und die Tötung des höchstrangigen iranischen
       Revolutionsgardenkommandeurs in Syrien, General Kiyomarth Porhashmi;
       iranische Medien bestätigten seinen Tod und die [14][Überführung der Leiche
       in die Heimat].
       
       Danach gab es offenbar kaum noch Widerstand gegen den [15][Vormarsch der
       Rebellen]. Sie eroberten immer mehr Dörfer und standen am Donnerstagabend
       bereits am Rande der Stadt Aleppo. Zugleich schnitten sie die wichtige
       Autobahnverbindung ab, die Aleppo mit dem Rest des syrischen Regimegebietes
       verbindet, und eroberten die strategisch wichtige Stadt Sarakeb weiter
       südlich. In der Folge rückten Rebellenkolonnen in ein Stadtviertel Aleppos
       nach dem anderen ein und brachten die Millionenstadt kampflos unter ihre
       Kontrolle. Sie treten deutlich professioneller auf als vor 2016 und sind
       viel besser ausgerüstet und organisiert als früher.
       
       Syriens Regierung hat dem kaum etwas entgegenzusetzen. Armeeeinheiten
       reagierten zunächst mit massivem Beschuss, aber zogen sich schnell
       weiträumig zurück, oft unter Hinterlassung gigantischer Mengen von
       Militärgerät, das den Rebellen nun in die Hände gefallen ist. Iran hält
       still. Befürchtete massive Gegenschläge Russlands hat es bis Samstagmittag
       nicht gegeben, mit Ausnahme von Luftangriffen auf zivile Ziele in der Stadt
       Idlib und einigen anderen Orten. Einigen Berichten zufolge zieht sich
       Russland geräuschlos aus dieser Region Syriens zurück. Kremlsprecher Dmitri
       Peskow sagte am Freitag, man habe die syrische Regierung aufgefordert, die
       Ordnung wiederherzustellen – eine elegante Art, auszudrücken, dass man
       selbst dafür nichts zu tun gedenkt. Am wichtigsten für Russlands
       Machtanspruch in Syrien sind die Militärbasen am Mittelmeer, nicht Aleppo.
       Am Samstag Nachmittag soll allerdings ein zentraler Platz in Aleppo
       bombardiert worden sein, auf dem zuvor Rebellen ihren Sieg gefeiert hatten.
       
       ## Wer hat in Damaskus überhaupt noch die Macht?
       
       Wer in Syriens Hauptstadt Damaskus überhaupt noch die Macht hat, ist
       zunehmend unklar. Syriens Diktator Baschar al-Assad flog bereits am
       Mittwoch nach Moskau und hat sich seitdem weder zu Wort gemeldet noch die
       Rückreise angetreten. Unbestätigten Berichten zufolge soll ihm seine
       Familie bereits nachgefolgt sein. Das Ende des Assad-Regimes könnte
       schneller eintreten, als es irgendjemand für möglich hielt.
       
       In diesem Fall dürfte es eine Ausweitung von Machtkämpfen in Syrien geben.
       Am Freitag verkündeten die pro-türkischen syrischen SNA-Rebellen im Norden
       des Landes, auch sie würden jetzt zu den Waffen greifen, in einer eigenen
       Operation „Morgenröte der Freiheit“. Ihr Hauptfeind ist bisher die syrische
       Kurdenguerilla YPG, die Syriens Nordosten beherrscht und ein faktisches
       Stillhalteabkommen mit dem Assad-Regime pflegt. Am Samstag Mittag wurde
       gemeldet, kurdische Einheiten der YPG-geführten Koalition SDF (Syrian
       Democratic Forces) seien nun ebenfalls Richtung Aleppo vorgerückt und
       hätten den internationalen Flughafen besetzt, mutmaßlich von fliehenden
       Assad-Truppen übergeben, damit [16][die Rebellen ihn nicht einnehmen].
       Währenddessen dehnten die HTS-Rebellen ihre Offensive weiter aus und nahmen
       die Luftwaffenbasis Abu Duhur und weiter südlich [17][zahlreiche
       Ortschaften ein].
       
       Putin-Gegner weltweit, die sich gegen russische Aggression verteidigen,
       freuen sich aber erstmal über die Befreiung Aleppos. „Der Fall von Aleppo
       2016 war ein düsteres Vorspiel zu Butscha, Mariupol und Bachmut 2022“,
       [18][schreibt der ehemalige Außenminister der Ukraine, Dmytro Kuleba]. „In
       Syrien lernten russische Piloten, wie man ukrainische Städte dem Erdboden
       gleichmacht. Das Versagen der Welt, sich damals gegen Putin und Assad zu
       stellen, war eine offene Einladung an Putin, die Ukraine zu überfallen. Der
       Rebellenerfolg in Aleppo ist vielversprechend… Die Lehre bleibt: Hätten die
       Demokratien Tyrannen von Anfang an bekämpft, statt nur Worte in die Luft zu
       blasen, hätten 2016 und 2022 vermieden werden können“.
       
       30 Nov 2024
       
       ## LINKS
       
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