# taz.de -- Videoserie zur EU-Wahl: Folge 4: Warum sich die Rechten nicht einigen
       
       > Zur EU-Wahl wollen rechte Parteien eine gemeinsame Front bilden. Doch
       > ihre Interessengegensätze sind riesig. Folge 4 unserer Videoserie –
       > Soziales.
       
 (IMG) Bild: In der Wirtschafts- und Sozialpolitik sind die Unterschiede besonders groß
       
       Nationalisten haben Schwierigkeiten, sich auf eine gemeinsame europäische
       Linie zu einigen. Denn in allen Politikfeldern, selbst bei der Migration,
       sind die objektiven Interessengegensätze riesig.
       
       Doch die Neigung, diese Gegensätze demonstrativ auszublenden, ist hoch.
       Denn bislang waren die rechten Parteien im EU-Parlament auf vier Fraktionen
       aufgeteilt. Gelänge es, künftig einen Block zu bilden, winken mehr Macht
       und Einfluss. Also wird Einigkeit beschworen.
       
       Dabei gehen die Positionen in Wirklichkeit weit auseinander. Das geht
       besonders für die wirtschafts- und sozialpolitische Programmatik der
       rechten Parteien: Während einige versuchen, ihren Nationalismus
       sozialistisch aufzuladen, fahren andere einen klar neoliberalen Kurs.
       
       Die sechsteilige Videoserie zu den [1][Konfliktlinien im rechten Lager]
       haben die österreichischen Künstler Daniel Jokesch und Harun Celik für das
       Recherchenetzwerk „Europe's Far Right“ gestaltet. Alle Texte des
       Recherchenetzwerks finden Sie auf [2][taz.de/efr].
       
       16 May 2019
       
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