# taz.de -- Was fehlt …: … Leonardo da Vincis gerader Blick
> Einen wertvollen Schatz im eigenen Depot zu finden – das ist der Traum
> aller Museen. Im Siegerlandmuseum in Siegen ist er wahr geworden.
(IMG) Bild: „Anonym (kein Stecher bekannt)“ steht in der Kartei der gefundenen Radierung
Die Welt ist in Aufruhr. Leonardo da Vinci, Erschaffer der Mona Lisa des
Abendmahls hat GESCHIELT. Und zwar nach außen, wie Marty Feldman. Kein
schöner Gedanke.
Nun aber berichtet Augenarzt Christopher Tyler von der City University of
London in der [1][aktuellen Ausgabe des Journals Jama Ophthalmology], dass
da Vinci durch seine Augenfehlstellung auf den Blick eines Einäugigen
umschalten habe können. Und das wiederum sei sehr hilfreich beim
perspektivischen Malen und Zeichnen.
Endlich ist das Geheimnis um das Genie des Renaissancekünstlers gelüftet.
Auch Rembrandt, Degas und Picasso sollen Fehlstellungen der Augen gehabt
haben. So einfach ist das. (pl, taz)
21 Oct 2018
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(DIR) [1] https://jamanetwork.com/journals/jamaophthalmology/article-abstract/2707245
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