# taz.de -- Skinheads in New Yorker Club: Oi!-Fest löst Shitstorm aus
       
       > Ein kleiner Club in New York musste ordentlich einstecken: Weil die
       > Betreiber nicht genau wussten, wen sie sich ins Haus holen, stehen sie
       > nun in der Kritik.
       
 (IMG) Bild: Rechte Skins sind auch in New York präsent, Archivbild
       
       New York afp | Mit einem Festival für Skinheads im hippen New Yorker
       Stadtteil Williamsburg hat ein kleiner Musikclub große Entrüstung
       ausgelöst. Ein wichtiger Konzertveranstalter, das Northside Festival, sagte
       am Mittwoch aus Protest alle Veranstaltungen in dem Club ab, Bürger
       reagierten mit empörten Kommentaren in den sozialen Netzwerken.
       
       Die Betreiber der Black Bear Bar hatten den Veranstaltungsort nach eigenen
       Angaben für das „NYC Oi! Fest“ zur Verfügung gestellt, ohne nach der
       politischen Gesinnung der Veranstalter zu fragen. Ihnen gehe es um
       „gegenseitigen Respekt“, [1][beteuerten sie auf ihrer Facebook-Seite].
       Wegen der Proteste hatte der Club das Festival nach dem ersten Tag am
       Samstag abgebrochen.
       
       Das Southern Poverty Law Center, eine angesehene regierungsunabhängige
       Antirassismus-Gruppe, warnte angesichts des Vorfalls vor Versuchen der
       rechten Musikszene in den USA, sich durch Festivals öffentliche Anerkennung
       zu erwerben.
       
       „Auch wenn die Hakenkreuze inzwischen durch obskurere Symbole ersetzt
       wurden, sind das Werben für Rassismus und die Rekrutierung zu
       extremistischer Politik immer noch das Ziel von Veranstaltungen wie dem
       'NYC Oi! Fest“, warnte die Organisation.
       
       2 Jun 2016
       
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 (DIR) [1] http://www.facebook.com/blackbearbk/?fref=ts
       
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