# taz.de -- Flughafen-Desaster BER: Brandschutzexperten waren gar keine
       
       > Neue Absurditäten zum Hauptstadtflughafen: Es hat sich herausgestellt,
       > dass vermeintlichen Brandschutzexperten die Nachweise fehlen.
       
 (IMG) Bild: Es ist schon ein bisschen deprimierend: BER-Terminal im trüben Herbst
       
       Schönefeld dpa | Am neuen Hauptstadtflughafen haben Firmen in den
       vergangenen Jahren Mitarbeiter zu Unrecht als Brandschutz-Fachleute
       ausgegeben. Kontrollen der Flughafengesellschaft hätten ergeben, dass die
       notwendigen Nachweise für die Fachkunde fehlen, teilte der Berliner
       Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit.
       
       In seiner [1][Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Piratenpartei]
       sprach er von Einzelfällen im niedrigen einstelligen Bereich seit 2012.
       Müller ist Aufsichtsratschef der staatlichen Flughafengesellschaft.
       
       Er berief sich auf Angaben der Geschäftsführung um Flughafenchef Karsten
       Mühlenfeld. Demnach werden die Eignungsnachweise bei der Vergabe von
       Aufträgen überprüft, danach bei Personalwechseln und besonders seit August
       2014 auch bei Audits.
       
       Probleme mit dem Brandschutz, etwa auch wegen überbelegter Kabeltrassen,
       hatten das Projekt weit zurückgeworfen. Die Betreiber wollen den neuen
       Flughafen nun in zwei Jahren eröffnen – mit sechs Jahren Verspätung.
       
       4 Nov 2015
       
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 (DIR) [1] http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S17-17124.pdf
       
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