# taz.de -- Coca Cola wird gesünder: Schmieröl für die Kehle
       
       > Das Softdrink-Unternehmen entfernt einen umstrittenen Zusatzstoff aus
       > seinen Getränken. Ein Teenager aus Mississippi hat dies mit Hilfe einer
       > Online-Petition erreicht.
       
 (IMG) Bild: Ein Schlückchen bromiertes Pflanzenöl in Ehren kann keiner verwehren.
       
       NEW YORK ap | Coca Cola will keinem seiner Getränke mehr bromiertes
       Pflanzenöl (BVO) beimengen. Der umstrittene Zusatzstoff werde weltweit aus
       den Produkten des Unternehmens entfernt, teilte Coca Cola am Montag mit.
       
       Die Änderung betrifft die USA, Kanada und Lateinamerika, weil BVO in vielen
       anderen Ländern - unter anderem in der EU - ohnehin nicht mehr verwendet
       wird. Bromiertes Pflanzenöl dient dazu, die Aromastoffe gleichmäßig in dem
       Getränk zu verteilen.
       
       Ein Teenager aus Mississippi hatte Coca Cola mit einer Online-Petition
       aufgefordert, BVO aus dem Energy-Drink Powerade zu entfernen, nachdem Pepsi
       mit Gatorade im Vorjahr bereits das Gleiche getan hatte. Zunächst hatte
       Coca Cola daraufhin entschieden, BVO aus Powerade zu entfernen, nun solle
       es auch Fanta und anderen Zitrus- und Orangengetränken nicht mehr
       beigemengt werden, in denen es bisher noch enthalten ist, sagte ein
       Sprecher.
       
       Bis Ende des Jahres soll demnach in keiner Limonade von Coca Cola in den
       USA mehr BVO enthalten sein. Ersetzt wird es durch einen anderen Emulgator,
       Saccharoseacetatisobutyrat. Das Unternehmen betonte aber gleichzeitig, dass
       alle seine Getränke sicher seien und den Lebensmittelvorschriften der
       jeweiligen Länder entsprächen.
       
       6 May 2014
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Coca-Cola
 (DIR) Online-Petition
 (DIR) Softdrinks
 (DIR) Coca-Cola
 (DIR) Schwerpunkt Atomkraft
 (DIR) Coca-Cola
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Coca-Cola und Homo-Ehe: Dunkel, ungesund und ätzend
       
       Coca-Cola zeigt in seinem neuen Werbesport ein schwules Pärchen – aber
       nicht überall. In Irland wird die Sequenz durch eine Heterohochzeit
       ersetzt.
       
 (DIR) Biotrinker-Vertrieb „Gekko“: Brause von links
       
       Das Kollektiv „Gekko“ versorgt die Alternativen und Angesagten mit
       Getränken, die zu ihnen passen. Ohne Selbstausbeutung geht das nicht.
       
 (DIR) Debatte Iran: Sehnsucht nach Coca-Cola
       
       Teherans diplomatische Offensive ist eine Chance auf Versöhnung mit den
       USA. Im Atomstreit aber bleibt Irans Haltung unverändert.
       
 (DIR) Streik bei Coca-Cola Deutschland: Abfüllen, bis der Arzt kommt
       
       Wie viel Recht auf ein planbares Wochenende haben Beschäftigte? Die
       Angestellten von Coca-Cola wehren sich gegen kurzfristige Samstagsarbeit.
       
 (DIR) Coca-Cola in Bolivien: Imperialisten dürfen bleiben
       
       Coca-Cola werde aus Bolivien vertrieben, wurde dieser Tage vermeldet. Wie
       sich herausstellt handelt es sich um einen Irrtum – was wenig überrascht.